Art Brut im Atomic Café

“Art Brut are now a classic rock band. 10 years and a Best of. Hooray.“

Wir freuen uns am 8. Mai auf das Konzert zum brandaktuellen Best-of-Album „Top of the Pops“ (VÖ: 16.04.) der „klassischen Rockband“, wie Sänger Eddie Argos seine Band mittlerweile selbst bezeichnet. Hier gibt es mehr als nur Freude an der Musik, nämlich eine Historie:

Unser Redakteur Mäusi J. schwört Stein auf Bein, dass just die Nacht, als er Art Brut zum ersten Mal live sah – man schrieb das Jahr 2006, und man befand sich beim Frequency Festival in Österreich –, jene Nacht war, in der seine Tochter gezeugt wurde. Und auch wenn man in typischen Festivalzuständen keine Kinder zeugen sollte, so ist der Redaktionsspross dennoch erstaunlich gut gelungen … auch wenn er seine Erzeuger seitdem von dem einen oder anderen Konzert abhielt.


Einen bleibenden Eindruck hinterließ an diesem denkwürdigen Abend aber vor allem Eddie, der ohne Schuhe, aber in bunten geringelten Söckchen auf der Bühne stand und quälend oft versuchte, mit dem Mikrokabel Seil zu hüpfen. Sein desolater Zustand hinderte ihn am akzeptablen Hüpfen, nicht jedoch am perfekten, alkoholgeschwängerten Performen. „My little brother (just dicovered Rock´n´Roll!)“ war sicher der Song des Abends, der nicht mal von auf die Bühne geworfenen Schuhen unterbrochen werden konnte.

Freuen wir uns auf einen großartigen Abend im Atomic, über zehn Jahre Art Brut und einen sicher wieder sonnigen Eddie. Und wer weiß – Wam! Bang! Pow! –, ob nicht wieder Kinder gezeugt werden?!

Text: Reinhard Lamprecht

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