60s all over the place

Die einen bedienen sich aus dem Garage-Rock-Sackerl, wenn man ein Auge zudrückt, könnte man auch sagen Psychedelic Rock, die anderen kramen im R’n’B-Sackerl. Die Rede ist hier von den Arctic Monkeys und den The Strypes. Für den etwas pickligeren Konzertbesucher unter euch: Mit R’n’B ist nicht etwa Rihanna gemeint, eher so etwas wie die live auf der Bühne verwesenden Rolling Stones.
Vor mehr als zehn Jahren schlossen sich vier 16-jährige Jungs aus Sheffield zusammen und probten, wie es sich nun mal für eine ordentliche Band gehört, in der Garage von den Eltern. Danach kamen Reading und Leads und der Pfund rollte. Mit dem am besten verkauften Debütalbum im Königreich „Whatever poeple say I am, that’s what i’m not“  machten sich die Arctic Monkeys quasi aus dem Nichts international einen Namen. Vier weitere Alben folgten seitdem und jedes heizte der Indie-Gemeinde gewaltig ein.

thestrypes

Diese andere Band, die da noch kommt, The Strypes, sind auf dem Kontinent eher unterbekannt; auf den britischen Inseln gelten sie jetzt schon als mehr als nur ein Geheimtipp. Feinsten R’n’B wie es ihn schon seit den 60-er-Jahren nicht mehr gegeben hat, zaubern die vier Jungs aus Cavan auf die Bühne. 2013 erschien ihr Debütalbum „Snapshot“.

Für die einen der Stern am trüben Musikhimmel, für die anderen längst vergessenes Neuland.
Wie dem auch sei, am 12. November begeben sich die Herrschaften aus England und Irland ins Zenith nach München und wir sind natürlich mit dabei.