25. Juni bis 4. Juli
33. Filmfest München

Wenn Geschichten unbedingt erzählt werden wollen, dann finden Sie einen Weg. Dann lassen sie sich durch nichts aufhalten. Manchmal flüstert man sie sich gegenseitig ins Ohr, manchmal findet sich aber auch eine größere Plattform mit vielen Zuhörern.

Das 33. Filmfest München – vom 25. Juni bis 4. Juli – steht diesmal unter dem Motto Grenzen überschreiten. Ein Thema das hier sowohl künstlerisch als auch politisch aufgefasst wird.

Filmisch treffen hier zum Beispiel Arbeiten wie Mediterranea den Kern der Sache. Das Drama des jungen italienisch-amerikanischen Regisseurs Jonas Carpignano erzählt erschütternd aktuell die Geschichte einer Gruppe Menschen aus Burkina Faso, die versuchen in Flüchtlingsbooten über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.

Der Dokumentarfilm Projekt A von Marcel Seehuber und Moritz Springer beschäftigt sich auf ganz andere Weise mit dem Thema Grenzüberschreitungen. Vergleichend beobachten die beiden Filmemacher den gelebten Anarchismus in Deutschland, Griechenland und Polen.

180 Filme aus 54 Ländern dürfen in diesen diesmal zehn Tagen alles in allem bewundert werden.
Der seit 1997 verliehene Cine Merit Award für herausragende Verdienste um die Filmkunst geht in diesem Jahr an den britischen Schauspieler Rupert Everett und den französischen Regisseur Jean Jacques Annaud.

Des weiteren zeigt das Museum Brandhorst Festivalbegleitend über 100 Werke des Kunstrebellen Andy Warhol. Unter dem Namen Yes! Yes! Yes! Warholmania in Munich werden hier ab dem 23. Juni neben Warhols Malerei auch dessen Illustrationen, Film- und Fernseharbeiten zu sehen sein.

Viele große Namen, pompöse aufregende und kleine berührende Geschichten an einem Ort versammelt also. Ein Grenzüberschreitendes Ereignis. >> Hier geht’s zum kompletten Programm

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