Das große Ära-Finale in Oper und Schauspiel am Nürnberger Staatstheater (zwei Dutzend Aufführungen haben bis Ende Juli nacheinander ihre letzte Vorstellung) und ein Sammelbecken fast sämtlicher Bühnen Bayerns vom wuchernden Dramen-Biotop München (Residenztheater, Kammerspiele, Volkstheater, Staatsoper, Komödie Bayerischer Hof, Falckenberg-Schule, Everding-Akademie, Gärtnerplatztheater, Metropol) bis zu den abseits blühenden „Provinz“-Institutionen zwischen Wasserburg, Hof, Landshut und Memmingen fürs wandernde LandesFestival im 36. Jahrgang mit Standort 2018 in Fürth: Im Juni sind die Spielplan-Schwerpunkte der Region eindeutig fixiert und dabei so vielseitig wie selten. >>
Einen ganzen Sonntag voller Kultur für lau bekommen Jung & Alt am Sonntag, 18. März, in Erlangen – gleichzeitig auch verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt – geboten. Wie schon bei der ersten Ausgabe im September 2016 gibt es rund ums Markgrafentheater, im E-Werk, im Kunstpalais, im Stadtmuseum und dieses mal auch in der VHS Lesungen, Ausstellungen, Oscar-Shorties, Sonderführungen, Workshops, Quizze, Poetry-Slams, Konzerte und viel mehr. >>
Zieleinlauf für die Saison 2016/2017: Abschiede gibt es reichlich. Schauspieler verlassen das Ensemble (Henriette Schmidt, Thomas L. Dietz, Marion Schweizer), mit Rachael Tovey geht Nürnbergs unvergleichlich „hochdramatische“ Elektra, Turandot und Brünnhilde dahin. Ein dutzend Produktionen (gesungen, gesprochen, getanzt) verabschieden sich zur Sommerpause endgültig, der unsterblich scheinende Hörspiel/Theater-„Winnetou“ ist bereits in die ewigen Jagdgründe verschwunden. Howgh, es gibt nichts mehr zu sagen. Andere wie die Klassiker um die „Jungfrau von Orleans“, den „Biedermann und die Brandstifter“ und die Kalauer-Antiquität „Pension Schöller“ sind als Stützen der nächsten Saison programmiert. Man muss genau sortieren für den persönlichen Spielplan-Endspurt. Erst Anfang Oktober beginnt am Staatstheater (drei Wochen nach dem Gostner!) die neue Ernte mit den zehn Monaten der Spielzeit 2016/2017, die gleichzeitig den Abschied von Schauspielhaus-Chef Klaus Kusenberg nach rekordverdächtigen 18 Jahren Amtszeit bringt. Auch Staatsintendant Peter Theiler und Generalmusikdirektor Marcus Bosch gehen dann – aber sie waren nur zusammengerechnet so lange hier. >>