SAMSTAG, 27.01.2018 / 20.00 Uhr
Werke von Arnold Schönberg, Johannes Brahms/Luciano Berio und Robert Schumann unter dem Motto "Tag und Nacht".

Pressetext:

Solist: Daniel Ottensamer, Klarinette
Dirigent: Christoph Campestrini

Keine Angst vor Schönberg! Sein Streicherstück Verklärte Nacht zählt zu den stimmungsvollsten, ausdrucksstärksten und schönsten Werken seiner Zeit. Es entstand 1899 – lange bevor der Komponist zum gefürchteten „Neutöner“ wurde – und ist inspiriert von einem Gedicht Richard Dehmels: Eine Frau gesteht bei einem Spaziergang im Mondlicht ihrem Freund angsterfüllt, dass sie ein Kind von einem anderen erwartet. Doch der Freund verstößt sie nicht. Er bekräftigt seine Liebe und verspricht, das Kind, das sich in seiner innigen Liebe zum eigenen „verklären“ wird, väterlich anzunehmen. Viel Wagner ist in dieser Musik, aber auch viel Brahms. Beziehungsreich gekoppelt ist das Stück dementsprechend mit Brahms’ f-Moll-Klarinettensonate, die in Luciano Berios Orchesterbearbeitung zum großartigen Klarinettenkonzert wird. Es spielt der Solo-Klarinettist der Wiener Philharmoniker, Daniel Ottensamer, es dirigiert der Österreicher Christoph Campestrini, der bei uns bereits 2010 gastierte.

Programm im Detail:
Arnold Schönberg: Verklärte Nacht op. 4
Johannes Brahms/Luciano Berio: Klarinettensonate f-Moll op. 120, Nr. 1
(Fassung für Klarinette und Orchester)
Robert Schumann: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 Rheinische

www.nuernbergersymphoniker.de


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