MITTWOCH, 21.02.2018 / 20.00 Uhr
Regisseur Barish Karademir zeichnet in seiner Inszenierung mittels Tanz, Sprache, Video und Musik ein komplexes Bild unserer Gegenwart.

Pressetext:

Mit drei Tänzerinnen und vier Schauspieler/-innen gehe ich den Auswirkungen eines immer schneller werdenden wirtschaftlichen und politischen Systems nach. Überwachung und Globalisierung in nie dagewesenem Ausmaß werden als Normalität anerkannt – die Kritik daran wird leiser und wir haben aufgehört, uns darüber aufzuregen. An Alexandra Badeas Collage interessiert mich, wie vier Menschen auf drei Kontinenten zu plastischen Beispielen dafür werden, wie der globalisierte Wettbewerb Menschenleben in grotesker Weise deformiert. Schneller, höher, weiter – bis das System zusammenbricht, bis wir zusammenbrechen. Und was dann? Welche Utopien sind realisierbar? Sind Utopien überhaupt noch denkbar – oder sind sie Hirngespinste einer Welt, in der Menschen wie Batterien funktionieren?
Barish Karademir zeichnet in seinen Inszenierungen (zuletzt: "Je suis Fassbinder" von Falk Richter in der Tafelhalle und "Geächtet" von Ayad Akhtar im Stadttheater Fürth) mittels Tanz, Sprache, Video und Musik ein komplexes Bild unserer Gegenwart.

Eine Koproduktion mit der Tafelhalle im KunstKulturQuartier, unterstützt durch Zuschüsse der Stadt Nürnberg sowie der Kulturstiftung der Sparkasse.

REGIE Barish Karademir / BÜHNE, KOSTÜME André Schreiber / MIT Marisa Akeny, Tatiana Diara, Ulrike Fischer, Jürgen Heimüller, Lukas Kientzler, Charlotte Petersen, Florian Sumerauer

Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, KG Berlin

Weitere Termine:
Samstag, 23.09.2017, 20:00 Uhr
Freitag, 29.09.2017, 20:00 Uhr
Samstag, 30.09.2017, 20:00 Uhr
Sonntag, 01.10.2017, 20:00 Uhr
Mittwoch, 21.02.2018, 20:00 Uhr
Donnerstag, 22.02.2018, 20:00 Uhr


TAFELHALLE






 20160815_Curt