FREITAG, 17.11.2017 / 20.00 Uhr
Stück von Marius von Mayenburg.

Pressetext:

Das Ehepaar Michael und Ulrike ist kurz vor dem Burnout. Ihre Arbeit überfordert sie, der pubertierende Sohn nervt, und Serge Haulupa, Ulrikes Chef und Konzeptkünstler, bringt Unruhe in ihr Privatleben. Wie sich entlasten? Eine Haushaltshilfe muss her! Jessica ist ordentlich, diskret und integriert sich schnell in die Familie. Aber wer ist diese junge Frau eigentlich? Michael und Ulrike verheddern sich zunehmend in Gewissenfragen: Wie viel Freundschaft verträgt ein Angestelltenverhältnis? Kann man nicht nur den realen Abfall bei seiner Angestellten abladen, sondern vielleicht auch gleich noch seinen Seelenmüll? Und auf einmal interessiert sich auch Haulupa für die nicht gerade unansehnliche junge Frau: Er will sie als Muse und eine Performance mit Jessica als Hauptakteurin kreieren. Sie soll vor Zuschauern das tun, was sie sowieso alltäglich tut: putzen. Ist das nun Kunst? Oder Erniedrigung? Wo fängt Missbrauch an?
Eine bitterböse Farce auf unsere schnelllebige Gesellschaft.

Marius von Mayenburg wurde 1972 in München geboren. Er studierte mittelalterliche Literatur in München und Berlin, anschließend Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Für sein erstes Stück »Feuergesicht« erhielt er den Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker (1997), den Preis der Frankfurter Autorenstiftung (1998) und wurde in der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Theater heute“ zum Nachwuchsautor des Jahres 1999 gewählt. Seitdem schrieb er zahlreiche Stücke, die in über dreißig Sprachen übersetzt wurden und im In- und Ausland aufgeführt werden. 1998 begann Mayenburg an der Baracke am Deutschen Theater Berlin mit Thomas Ostermeier zusammenzuarbeiten und wechselte 1999 als Dramaturg und Hausautor mit Ostermeier an die Schaubühne am Lehniner Platz. 
Neben seiner Tätigkeit als Autor und Regisseur arbeitet Mayenburg als Übersetzer, u. a. für Ostermeiers Shakespeare-Inszenierungen. Seit 2009 ist Mayenburg mit Regiearbeiten an der Schaubühne und im Residenztheater München vertreten. Die Uraufführung von „Stück Plastik“ fand am 25.04.15 an der Schaubühne in Eigenregie von Marius von Mayenburg statt.

Künstler
Spiel: Helwig Arenz, Barbara Seifert, Lena Stamm, Christoph Schüchner, Thomas Witte 
Bühne: Christian Vittinghoff 
Regie: Stephan Thiel

Stückdauer: ca. 120 min 
Pause nach ca. 80 min 
Geeignet ab der 10. Jahrgangsstufe

Termine
03.11.2017
20:00 Uhr

04.11.2017
20:00 Uhr

05.11.2017
19:00 Uhr

08.11.2017
20:00 Uhr

09.11.2017
20:00 Uhr

10.11.2017
20:00 Uhr

11.11.2017
20:00 Uhr

16.11.2017
20:00 Uhr

17.11.2017
20:00 Uhr
 


GOSTNER HOFTHEATER

Austr. 70
90429 Nürnberg






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