Neue Musik, von curt verhört

FREITAG, 1. JULI 2016

#CD-Vorstellung, #CDs, #Musik, #Tommy Yamaha

Was zuletzt neues auf die Plattenteller gekommen ist, wird kurz besprochen und sanft gestreichelt von Tommy Yämaha!

KAYTRANADA: 99,9%
XL / 06.05.
Der Haitianer Louis Kevin Celestin hat hier einen wilden Bastard aus House, Hip-Hop und R&B rausgehauen, der ganz schön in die Beine geht. Mal Filter-House mit Anspruch, mal eher Souliges, mal mit Gast Vokalisten, aber meist instrumental. Höllisch sexy und verdammt gut.
Hip-Hop, goes, House.

BOYS NOIZE: MAYDAY
Boys Noize Rec. / 20.05.
Die Zeit von Boys Noize neigt sich dem Ende. Seine Vision von Techno, verbunden mit einer auf CD gebannten Zeitreise, will nicht so richtig zünden. Grundsätzlich hat jeder Song gute Ansätze, in der Ausarbeitung aber oft uninspiriert. Ok, „Rock The Bells“ kann was, aber das Steuer haben nun Andere übernommen.
90‘s, Techno, Bass.

XENIA RUBINOS: BLACK TERRY
Anti / 03.06.
Was ein großartiges Album. Eine bunte Mischung aus Soul, Rock, Hip-Hop und Funk, von einer mehr als gut geölten Band eingespielt. Rubinos Gesang findet dabei genau die Töne, mit denen man unter keinen Umständen rechnet, man aber merkt, wie frisch und unverbraucht er zu Werke geht.
Prince, Black, White.

FLUME: SKIN
Pias / 27.05.
Man kann nicht behaupten, dass das neue Flume Album schlecht ist, aber leider hat er seinem Trademark Sound  nicht viel Neues hinzuzufügen. Jetzt stellt sich die Frage, ob er das überhaupt muss, und ich finde: ja! So ein kleiner Bruch hier und da hätte dem Ganzen durchaus nicht geschadet.
Down Under, Bass, Pop.

THE KILLS: ASH & ICE
Domino / 03.06.
The Kills wollen uns auf ihrem neuen Longplayer schneller gefallen, wollen direkt unser Herz erobern und das gelingt ihnen hier und da recht gut. Ahnlich wie die Arctic Monkeys, und bei denen hat das ja spitze funktioniert. Ob das die Hardcore-Fans genauso sehen, wage ich zu bezweifeln. Scheiss drauf, das Ding rockt.
Rock, Ohr, Wurm.

GOLD PANDA: GOOD LUCK AND DO YOUR BEST
City Slang / 27.05.
Gold Panda macht exakt da weiter, wo er vor 3 Jahren aufgehört hat – und anders als im Fall von Flume geht das auch zu 100% ok. Seine Musik ist derart offen, dass keine seiner Geschichten jemals zu Ende erzählt wurde und seinem Sound das regelmässige Update sehr gut zu Gesicht steht.
Eine Reise, frisch, elektronisch.




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