Neue Musik, von curt verhört

MITTWOCH, 1. JUNI 2016

#CD-Vorstellung, #CDs, #Musik, #Tommy Yamaha

Was zuletzt neues auf die Plattenteller gekommen ist, wird kurz besprochen und sanft gestreichelt von Tommy Yamaha!

SHIT ROBOT: WHAT FOLLOWS
DFA / 06.05.
Der Ire Marcus Lambkin aka Shit Robot haut ein Techno-Acid-Deep-Sonstwas Ding raus, dass durchaus gefällt. Klar, mit seinen 45 Jahren hat er die ganze Geschichte des Technos miterlebt und liefert ab, ohne zu überraschen. Das obligatorische Hot Chip Vocals Feature darf auch nicht fehlen.
New York, stabil, Quo Vadis Techno?

JAMES BLAKE: THE COLOUR IN ANYTHING
FOUR MUSIC / 06.05.
Eigentlich bleibt alles beim Alten und das ist im Bezug auf James Blake auch gut so. Er, der den Trademark Sound für so viele erfolgreiche Künstler entworfen hat, kann – nein muss seinem Sound treu bleiben, mindestens für zehn weitere Alben.
Soul, UK, Silence.

DJ KOZE PRESENTS PAMPA: VOL. 1
PAMPA REC. / 29.04.
Für mich ist er der Messias, der Grund, warum Techno/House noch nicht ganz zur eigenen Karikatur verkommen ist. Es ist vor allem dieses Augenzwinkern, mit dem Koze an die Sache rangeht. Diese Compilation ist der Burner. Egal ob seine Coop mit Jamie XX oder der wunderbare neue Hit von Isolée. Makes my summer.
Witz, Gut, House.

RADIOHEAD: A MOON SHAPED POOL
XL / 08.05.
Mir geht dieser ganze Radiohead Zirkus gewaltig auf die Nüsse und das schlimmste ist: Alle machen mit, allen voran die deutschen Musik Postillen. Die Songs auf der neuen Platte sind über jeden Zweifel erhaben, aber so langsam sollten sich alle wieder beruhigen. Platten, die die Welt verändern, kommen zukünftig von anderen.
Gut, Gut, Gut.

ANOHNI: HOPELESSNESS
BEGGARS / 06.05.
Zeitgenössischer Dance Pop vom amerikanischen Transgender-Künstler Anthony Hegarty, besser bekannt als Anthony And The Johnsons, stilsicher von u.a. Hudson Mohawke in Szene gesetzt. Das gefällt sehr, auch wenn Hegarty in diesem Sound Kosmos manchmal ganz schön an Cher erinnert.
Politisch, Pop, Bass.

DRANGSAL: HARIESCHAIM
CAROLINE / 22.04.
Der Feuilleton-Liebling des Frühjahrs hat  dem Sound der 80s zwar nichts Neues hinzuzufügen, aber derart nah an der Ästhetik dieser Zeit war noch wenige. Nur Hits und seine Attitüde, der Pop Musik wieder Drama und Inszenierung zu geben, finde ich überaus sympathisch. Genug mit AMK!
Plastik, Drama, Pomade




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