Kunst betrachtet von Natalie de Ligt #19

FREITAG, 1. APRIL 2016

#Akademie der Bildenden Künste, #Ateliere und Galeriehaus Defet, #BBK, #Bühlers, #Bunsen Goetz Galerie, #Galerie Bernsteinzimmer, #Galerie Hirtengasse, #Galerie Lutz, #Galerie Sima, #Galerie Sturm, #Institut für moderne Kunst Nürnberg, #Kreis Galerie, #Kunstgalerie Fürth, #Kunsthalle, #Kunsthaus, #Kunstmuseum Erlangen, #Kunstpalais Erlangen, #Kunstverein Kohlenhof, #Kunstverein Nürnberg, #Neues Museum, #Oechsner Galerie, #raum für zeitgenössische kunst, #Zumikon

Unsere Freundin Natalie sichtet, selektiert und fasst das zu curt passende Kunstgeschehen zusammen. Und, das hat man nicht oft, sie weiß, wovon sie schreibt. Ein Luxus, den wir euch gönnen!

Bis 9. April
ROUVEN SCHMITT HERSFELD: LET ME DREAM OF SLEEP

INSTITUT FÜR MODERNDE KUNST
Im Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr
moderne-kunst.org


Bis 9. April
TALIA HASSID FURMAN & DORON FURMAN: SPACE OF LEAVING
Das aus Tel Aviv stammende Künstlerpaar Talia Hassid Furman & Doron Furman zeigt eine gemeinsam entwickelte, raumgreifende Installation, die sich mit Schnittstellen von Philosophie, Wissenschaft & Kunst beschäftigt.
Am Mi, 27. April, 19h, eröffnet dann die Schau „Worstclub“ des Künstlers Fredie Beckmans. Der Worstclub ist angeblich ein Nährboden für gute Kunst und bietet anscheinend auch Ansätze, wie man schlechter Kunst gutgelaunt begegnen kann :-)

KREISGALERIE
Galerie am germanischen Nationalmuseum
Karthäusergasse 14, Nbg
Mi 16-20 Uhr, Do/Fr 14-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr u.n.V.
kreis-nuernberg.de


Bis 10. April
ARIANE KIPP: PERSIL-O-MAGE

RAUM FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST
Knauerstraße 3, Nbg
Do/Fr 14-18 Uhr, Sa 12-16 Uhr
das-artelier.com


Bis 10. April
KULISSEN, ORTSTERMINE UND DIE REISE NACH EUROPOLIS
Die Künstler Günter Derleth, Hans Grasser und Fredder Wanoth widmen sich in Fotografien, Zeichnungen und Installationen dem Wandel der Städte und den Utopien zu Stadtplanung und Stadtgestaltung.

KUNSTMUSEUM ERLANGEN
Loewenichsches Palais
Nürnberger Str. 9, Erlangen
Di-Fr 11-18
erlangen.de/kunstmuseum


Bis 16. April
JIHEE KIM, MINA KIM, SEJIN KIM: DREI JUNGE KÜNSTLERINNEN AUS SÜDKOREA

GALERIE LUTZ MIT DER BLAUEN TÜR
Meuschelstr. 51 (Eingang Friedrichstr.), Nbg
Di-Fr 15-19 Uhr, Sa 11-15 Uhr
galerielutz.de


Bis 17. April
KLASSE SUSKA MACKERT: CHAMPAGNER UND JE T’AIME
Die Klasse für Freie Kunst/Gold-und Silberschmieden der Nürnberger Kunstakademie hat die Ausstellung zum Anlass genommen, das Motiv des Gewebes innerhalb seines inhaltlichen und formalen Bedeutungsspektrums neu zu interpretieren. Hierbei geht es nicht nur um Gewebe als Material, sondern auch um die Auseinandersetzung mit Gewebe im übertragenen Sinn. Stichworte sind hier: Verflechtung, Vernetzung, Verknüpfung, Verbindung oder (digitale) Netzwerke – auch vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Systeme. Die Ausstellung findet im Rahmen des Projekts „Gewebe. Textile Projekte“ des Stadtkultur Netzwerks Bayerischer Städte statt.

AKADEMIE GALERIE NÜRNBERG
Halle 13  Auf AEG
Muggenhofer Straße 135, Nbg
Mi-So, 14-19 Uhr
schmuckundgerät.de


Bis 17. April
MICHA PATINIOTT: RAUCHZEICHEN

GALERIE STURM
Galgenhofstraße 33, Nbg
Do 18-20 Uhr, So 15-17 Uhr u.n.V.
galeriesturm.de


Bis 23. April
GISELA KLEINLEIN: HERR MEIER, LITFIN UND ANDERE ...
Bitte beachtet den gesonderten Bericht zu dieser Ausstellung.

OECHSNER GALERIE
Im Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr
oechsner-galerie.de


Bis 23. April
DEINE BLAUEN AUGEN SIND MIR SCHEIßEGAL
Neun Künstlerinnen und Künstler aus Leipzig zeigen im Bühlers Arbeiten in unterschiedlichen Disziplinen.

BÜHLERS
Königswarterstr. 22, Fürth
Mi-Fr 11–15 Uhr u.n.V. Geschlossen: Feiertage und Schulferien
buehlers-fuerth.de


Bis 26. April
CLAUDIA KUGLER: AMORE
In den grafischen Arbeiten von Claudia Kugler (*1969) wird die Trennlinie zwischen Kunst und Gestaltung aufgehoben. Die Künstlerin erhebt das Gestalterische zur Kunst und zugleich überführt sie gestalterische Prinzipien in den Bereich der freien Kunst. Die Ergebnisse zeichnen sich durch Präzision, formale Strenge und eine perfekte Oberfläche aus.

GALERIE SIMA
Hochstraße 33, Nbg
Di 17–20 Uhr u.n.V.
simagalerie.de


Bis 8. Mai
OLIVER BOBERG: FAST HIER
Seit rund 20 Jahren präsentiert der in Fürth lebende Künstler Oliver Boberg (*1965) Fotografien von scheinbar realen Orten, meist Unorte des urbanen Alltags. In Wirklichkeit basieren sie auf akribisch gebauten Modellen, die, als Foto abgelichtet, nicht mehr von der Realität zu unterscheiden sind. Die Ausstellung zeigt nun neben den Fotografien auch eine Auswahl von Bobergs Fotoleuchtkästen und Filmarbeiten, denen dasselbe Prinzip der Täuschung zugrunde liegt.

KUNSTHAUS
Königstraße 93, Nbg
Di-So 10-18 Uhr,  Mi 10-20 Uhr
kunstkulturquartier.de/kunsthaus


Bis 22. Mai
CHRISTODOULOS PANAYIOTOU & PHILIP WIEGARD: NINE TO FIVE
Beide Künstler, die auch in der Vergangenheit bereits zusammengearbeitet haben, befassen sich im weitesten Sinne mit Arbeitswelten, Arbeitsethik und den Auswirkungen auf die Gesellschaft, die durch die nicht verlöschende Flamme wirtschaftlichen Wachstumsbestrebens geprägt ist. Sie beziehen sich in ihren Arbeiten beispielsweise auf historische Herstellungsverfahren von Gütern oder kreieren selbst Arbeits- und Produktionskreisläufe. Einem zentralen Werk der Schau ging ein von Philip Wiegard initiierter Workshop für Jugendliche voraus, bei dem die Teilnehmenden aufgefordert waren, ein Tapetenmuster zu entwerfen, gegen eine vom Gesetz vorgesehene Bezahlung. Das Ergebnis ziert nun die Wände des großen Ausstellungsraums. Von Christodoulos Panayiotou sind u.a. elegant anmutende Schuhe zu sehen, die in ihrem vorherigen Leben Handtaschen waren. Der Künstler ließ sie sich von befreundeten Frauen geben und zu Schuhen umarbeiten.

KUNSTVEREIN NÜRNBERG
Albrecht Dürer Gesellschaft
Kressengartenstr. 2, Nbg
Di-Fr 14-18 Uhr, Sa/So 13–18 Uhr u.n.V.
kunstvereinnuernberg.de


Bis 29. Mai
FIONA BANNER: SCROLL DOWN AND KEEP SCROLLING
Die englische Künstlerin Fiona Banner (*1966) wurde in den 1990er Jahren vor allem bekannt durch ihre medienübergreifenden konzeptuellen Arbeiten, in denen sie sich mit (Bild)Sprache und Text sowie deren Möglichkeiten und Grenzen auseinandersetzt. Ein Hauptwerk, das auch in der retrospektiv angelegten Ausstellung zu sehen ist, bildet das 1000-seitige Buch THE NAM (1997). Hierin erzählt die Künstlerin sechs Vietnam-Kriegsfilme, darunter "Apocalyse Now" und "Full Metal Jacket“, detailliert Szene für Szene nach, als ginge es darum, die Vorlage für eine reine Hörfassung zu erstellen. Für ein anderes Projekt, das 2015 veröffentlicht wurde, bat sie einen Fotografen, das Bankenviertel Londons wie ein gefährliches Kriegsgebiet zu erkunden. Die Schau versammelt rund 70 Arbeiten, darunter Collagen, Publikationen, Schriftdesigns, Performances, Skulpturen und Videofilme.

KUNSTHALLE NÜRNBERG
Lorenzer Straße 32, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr  
kunsthalle.nuernberg.de


Bis 19. Juni
WETRANSFORM: KUNST UND DESIGN ZU DEN GRENZEN DES WACHSTUMS
Die Ausstellung versammelt in einer unübersichtlichen Fülle Projekte, Objekte und Ideen von Designern, Architekten und Künstlern, die als Alternativen fungieren könn(t)en im Kampf gegen ein auf permanentes Wachstum ausgerichtetes Verhalten, Handeln und Produzieren. Erstaunliches wie eine Madenmaschine für den Hausgebrauch, gedacht zur Deckung des täglichen Proteinbedarfs, oder ein modischer Turnschuh aus 100 Prozent recyceltem Weltmeer-Plastik sind ebenso darunter, wie Visionen zur Verringerung des CO2-Ausstoßes mittels Veränderung der menschlichen Verdauung. Leider ist die Krux dieser ambitionierten Schau, dass sie als Ausstellung nicht funktioniert, vielleicht nicht unbedingt wegen der Fülle, aber weil durch sie die Einlassung an der Oberfläche bleibt. Es entsteht der Eindruck, die Objekte sind hier als bloße Stichwortgeber für das Ausstellungsthema versammelt und weniger um ihrer darüber hinausreichenden Qualität und inhaltlichen Dimension willen. Die Schau erinnert eher an eine Ideenbörse mit interessanten Anregungen, die mitunter auch zum Nach- und Weiterdenken animieren. Von daher sollte einem Besuch auch nichts entgegenstehen. Auf der Website finden sich alle Informationen zum umfangreichen Begleitprogramm.

NEUES MUSEUM
Eingang Klarissenplatz
Luitpoldstr. 5, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
nmn.de


Eröffnung: Samstag, 2. April, 19 Uhr
3. bis 30. April
GISELA HOFFMANN: IN BETWEEN
Die 1963 geborene, in Rosstal lebende Künstlerin Gisela Hoffmann arbeitet vornehmlich raumbezogen. Sie verspannt zum Beispiel transparente oder farbige Bänder in minimalistisch-architektonischer Manier, so dass sie dem vorhandenen Raum eine neue Möglichkeit von Raum hinzufügt, bzw. dem Raum zu gesteigerter Anwesenheit verhilft. Sie steht damit in der Tradition des stillen künstlerischen Prinzips, das der amerikanische Künstler Fred Sandback (1943-2003) in den 1970er Jahren erarbeitete.
Die Ausstellung findet statt im Rahmen des Projekts „Gewebe. Textile Projekte“ des Stadtkultur Netzwerks Bayerischer Städte.

KUNSTVEREIN KOHLENHOF
Grasersgasse 15/21, Nbg
Do-Sa 14-20
kunstvereinkohlenhof.de


Eröffnung: Freitag, 8. April, 19 Uhr
9. April bis 15. Mai
TERESA MATAS: DIE SPIELREGELN
Die spanische Künstlerin Teresa Matas, die 1947 in Katalonien geboren wurde und heute auf Mallorca lebt, ist hierzulande nahezu unbekannt. Dabei zählt sie zu den großen spanischen Künstlerinnen ihrer Generation. In den 1980er Jahren trat sie vor allem als Performerin und mit Installationen mit feministischen Inhalten hervor. In der Kunstgalerie Fürth zeigt sie nun zwei Installationen, eine Videoprojektion und Zeichnungen.

KUNSTGALERIE FÜRTH
Königsplatz 1, Fürth
Mi-Sa 13-18 Uhr, So/Feiertage 11-17 Uhr. Mo/Di geschlossen, auch an Feiertagen.
kunst-galerie-fuerth.de


Eröffnung: Freitag, 8. April, 19 Uhr
13. April bis 29. Mai
MANON HEUPEL: HINTERLAND - KUNST IST KEIN FRIEDLICHER ORT
In der Ausstellung sind Arbeiten in Öl auf Leinwand bzw. auf Karton zu sehen.

BBK NÜRNBERG MITTELFRANKEN - GALERIE HIRTENGASSE
Hirtengasse 3, Nbg
Mi/Do 13-18 Uhr
bbk-nuernberg.de


Eröffnung: Sonntag, 10. April, 17 Uhr
10. April bis 29. Mai
F. W. BERNSTEIN: ... WAREN FRÜHER SELBER WELCHE.
F. W. Bernstein im Bernsteinzimmer! Mit der Ausstellung des Autors, Dichters und Zeichners F. W. Bernstein scheint die derzeitige Hinwendung des Galerieteams zu Künstlern des karikaturierenden Fachs einen vorläufigen Höhepunkt zu erreichen. Hinter dem Pseudonym F. W. Bernstein verbirgt sich ein Urgestein der Satire und komischen Kunst, das nicht nur Mitbegründer der Neuen Frankfurter Schule und maßgeblicher Mitmischer der Satirezeitschriften Pardon und Titanic war, sondern auch die erste und einzige Professur für Karikatur und Bildgeschichte innehatte (1984-1999 an der Universität der Künste Berlin). Nun widmet ihm die Galerie Bernsteinzimmer ein umfassende Ausstellung. Das wird bestimmt lustig.

GALERIE BERNSTEINZIMMER
Großweidenmühlstr. 11, Nbg
Sa/So 15-19h
galerie-bernsteinzimmer.de


Eröffnung: Donnerstag, 21. April, 20 Uhr
21. April bis 29. Mai
SUSANNE CARL / BRUNO WEIß: ICH BIN NICHT AUF DIESER WELT
Für ihre Fotografien schlüpft Susanne Carl in verschiedene Rollen. Eigentlich kreiert sie mittels selbstgestalteter Masken und unter Verwendung diverser Kostüme unterschiedliche Typen und Charaktere. Diese inszeniert sie an speziell ausgewählten Orten. Oft prallen hierbei der Ort und der Typ sowie das, was er verkörpert, scharfkantig aufeinander oder finden auf absurde Weise zu einer Entsprechung. Seit 2009 besteht die Zusammenarbeit mit dem freiberuflichen Fotografen Bruno Weiß. Ergebnisse dieses Teamworks können nun in der Ausstellung und im demnächst erscheinenden Katalog bestaunt werden. Zeitgleich und am selben Ort, nur im Nachbarraum, eröffnet eine Ausstellung mit Werken von Isi Kunath.

INSTITUT FÜR MODERNE KUNST NÜRNBERG
Im Studio des zumikon
Großweidenmühlstr. 21, Nbg
Mi-So 9–19 Uhr
moderne-kunst.org


Eröffnung: Freitag, 22. April, 19 Uhr
Bis Ende Mai
KERSTIN HIMMLER:  MAYBE THIS WORLD IS ANOTHER PLANET’S HELL
Die 1979 in Ansbach geborene Künstlerin und gelernte Steinbildhauerin Kerstin Himmler studierte an der Karlsruher Kunstakademie in der Klasse von Stephan Balkenhol. „In ihren raumgreifenden Installationen experimentiert Himmler mit unterschiedlichsten Materialien: Holz, Gips, Plastikfolie etc. Thematisch stehen oftmals düstere Allegorien der allgegenwärtigen Bedrohung des Lebens und der Existenz aller Geschöpfe im Mittelpunkt ihres Schaffens“ (Pressetext). In der Ausstellung werden Installationen und Collagen gezeigt.
 
BUNSEN GOETZ GALERIE
Pool der zeitgenössischen Kunst
Bucher Straße 83, Nbg
Mi-Fr 15-20 Uhr, Sa 11-16 Uhr u.n.V.  
bunsengoetz.de


Eröffnung: Samstag, 23. April, 19 Uhr
24. April bis 26. Juni
BÖSE CLOWNS RELOADED
Die Gruppenausstellung zeigt unterschiedliche künstlerische Positionen, die sich mit der ambivalenten Figur
des Clowns befassen.

KUNSTPALAIS ERLANGEN
Palais Stutterheim.
Marktplatz 1, Erlangen
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstpalais.de




Twitter Facebook Google

#Akademie der Bildenden Künste, #Ateliere und Galeriehaus Defet, #BBK, #Bühlers, #Bunsen Goetz Galerie, #Galerie Bernsteinzimmer, #Galerie Hirtengasse, #Galerie Lutz, #Galerie Sima, #Galerie Sturm, #Institut für moderne Kunst Nürnberg, #Kreis Galerie, #Kunstgalerie Fürth, #Kunsthalle, #Kunsthaus, #Kunstmuseum Erlangen, #Kunstpalais Erlangen, #Kunstverein Kohlenhof, #Kunstverein Nürnberg, #Neues Museum, #Oechsner Galerie, #raum für zeitgenössische kunst, #Zumikon

Vielleicht auch interessant...

 20140000_Viva Con Agua_bird
 20171231_Staatstheater
 KuKuQ_NoMeansNo
 20171125_WJ_Barcamp
 20160815_Curt