Liminale - Festival der freien Theater

19. NOVEMBER 2015 - 21. NOVEMBER 2015, Z-BAU

#CURT präsentiert, #Lesung, #Theater, #Z-Bau

Das Festival feiert vom 19. bis 21. November im Z-Bau seine Premiere: professionelle (über-) regionale Theatergruppen, Performance-Kollektive und TheatermacherInnen bespielen die großen und kleinen Bühnen des Hauses.

Das dreitägige Programm präsentiert einen Querschnitt des regionalen Gegenwartstheaters – von alteingesessenen Gruppen bis zu jungen Wilden – und umfasst neben den 17 Theaterproduktionen auch Diskussionen, Workshops sowie Konzerte und Partys – für alle Altersgruppen, vom Kindertheater bis zur Klangperformance.

Theater – an drei Tagen, verteilt auf alle Bühnen des Hauses:
6aufKraut (Improtheater, Nbg)
Berlocken (interdisziplinäres Theaterkollektiv, Erlangen)
Bunte Hunde (Kollektiv, Nbg)
Cruxtap (Kollektiv, Erlangen)
Das Theaterprojekt (freies Theaterhaus, Nbg)
Die Drei von der Brandstelle + 1 (Szenische Lesung, Nbg)
Die Performancegruppe (Performance, Erlangen)
Ensemble Ernst von Leben (Improtheater, Bamberg)
Tape (Horizont Theater Köln), Gare de Lyon (Laura Hagemann & Ivan Georgiev, Bamberg)
Metabole (Performancekollektiv, Nbg)
Neue Bühne Nürnberger (Theatermacherin, Nbg)
Plan Mee (Tanzperformance, Nbg)
RGB Ensemble (Klangperformance, Nbg)
Theater O (freies Theaterhaus, Nbg)
Theater Zwangsvorstellung (Theatergruppe, Nbg)
Thevo (freies Theaterhaus, Nbg)
Thunder Party (Theaterkollektiv, Berlin)
Wild Wuchs Theater (Theatergruppe, Bamberg)

Konzerte:
Wem das alles zu viel Theater ist, für die/den gibt es Konzerte von Kreisky aus Wien, Erfolg und der beste Damenchor aller Zeiten aus Berlin, sowie Naytronix aus den USA. Und auch noch DJing von Kid Kosmonaut und Tobirakete.


LIMINALE – FESTIVAL DER FREIEN THEATER.
Präsentiert von curt!
19. bis 21. November im Z-Bau, Frankenstr. 200, Nbg.
z-bau.com

BABYLON KINO, KELLERBüHNE
Nürnberger Straße 3
90762 Fürth

Mehr Infos zur Location »




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#CURT präsentiert, #Lesung, #Theater, #Z-Bau

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Z-BAU. Live-Performance-Clubbing präsentiert von CURT –  Mazedonien!? Also Mazedonien gibt es eigentlich nicht. Zumindest nicht die Republik Mazedonien, findet Nachbar Griechenland im Süden. Seit Erklärung der Unabhängigkeit vom ehemaligen Jugoslawien 1991 gibt es Streit über den Namen, weil das angrenzende Gebiet in Griechenlands Norden schon immer Makedonien war. Einmal auf der Landkarte mit dem Finger zu weit gerutscht, ein billiges Navi und schon wird Makedonien zu Mazedonien und Griechenland schaut in die Röhre. Findet zumindest Griechenland. Deswegen Grenze zu, Grenze auf, Embargo, Blockade, Petzen, Stänkern, Alternativname, das ganze Programm politischen HickHacks. Große Politik erklärt in ein paar Zeilen Text? Respekt, muss hier aber genügen.

Keinen ordentlichen Namen, dafür viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen machen es dem Land nicht leicht, eine eigene Identität zu finden. Schlimmer noch! Während es an allen Ecken und Enden fehlt, wurde unter dem Projektnamen „Skopje 2014“ ein dreistelliger Millionenbetrag in pompöse Staatsgebäude, kitschige Monumente und riesige Bronzestatuen versenkt. Der wahnwitzige Regierungsplan, so ein einheitliche Kulturnation zu schaffen und damit dem Vielvölkerstaat Identität zu geben, füllte nur dubiose Kassen, führte zu noch mehr Unverständnis und Unsicherheit und machte den Nationengedanken noch utopischer.

Aber was ist die Identität einer Nation? Wie schafft sich diese? Gibt es das überhaupt noch? Theatermacher Franz von Strolchen reiste 2012 durch Mazedonien, um diesen fiktiven Zustand einer Nation ohne Namen und Identität zu erforschen. Bei seinen Recherchen suchte er Antworten über das Zusammenleben, die uns alle derzeit in Europa beschäftigen. Angelehnt an die Volksgruppen überschreitenden illegalen Raves im Mazedonien der frühen Nullerjahre entwickelte Franz von Strolchen aus seinen zahlreichen Interviews und beeindruckenden Visuals gemeinsam mit drei mazedonischen Performern und dem Berliner DJ Anstam (Lars Stöwe) in „Fictional State“ ein Live-Performance-Clubbing als Event der Zusammenkunft. Die getanzte Utopie, ein fiktiver Raum ohne Grenzen ist ihre Antwort auf die begrenzte Fantasie einer Regierung in der Krise: „Let’s promote fiction, let’s freak out and dance!“

REGIE & KONZEPT: Franz von Strolchen
TEXT: Christian Winkler
MUSIK: Lars Stöwe (Anstam)
VISUALS: Simon Janssen.

Mit Unterstützung der Stadt Nürnberg/ Amt für Internationale Beziehungen.

FICTIONAL STATE – TRILOGIE DES ZUSAMMENLEBENS VOL.3
Eine Live-Performance-Clubbing präsentiert von CURT.
Am 11. Februar im Z-BAU, Frankenstraße 200, Nbg.
Beginn 19:30 Uhr. VVK: 10,- / AK: 12,- / Ermäßigt: 10,-

 


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