Kunst betrachtet von Natalie de Ligt #9

MITTWOCH, 1. APRIL 2015

#Akademie der Bildenden Künste, #BBK, #Bunsen Goetz Galerie, #Edel Extra, #Galerie Bernsteinzimmer, #Galerie Sturm, #Institut für moderne Kunst Nürnberg, #Kolumne, #Kunst, #Kunstgalerie Fürth, #Kunsthalle, #Kunsthaus, #Kunstmuseum Erlangen, #Kunstpalais Erlangen, #Museum Kommunikation, #Natalie de Ligt, #Oechsner Galerie, #Zumikon

Unsere Freundin Natalie de Ligt sichtet, selektiert und fasst das zu curt passende Kunstgeschehen zusammen. Und sie weiß, wovon sie schreibt. durchaus ein Luxus!

Bis 14. April
DOMINIC HAFNER/ LENA NEUNDÖRFER/ LUKAS TASCHLER/ FELIX PENSEL: PORTRAIT
In den Medien Malerei und Zeichnung zeigen verschiedene Künstler ihre Perspektive und Interpretation des Genres Portrait.

HEUTE: RAUM FÜR KUNST UND KULTUR
Ostseite Quelle-Gebäude gegenüber Adam-Klein-Str.175, Nbg
Do-Fr 19-23 Uhr, So 16-20 Uhr
raumheute.de


Bis 16. April
KARINA KÜFFNER: HAPPY
Die Nürnberger Künstlerin studierte bis 2014 an der hiesigen Kunstakademie. Der Ausstellungstitel „HAPPY“ passt zu ihrer frischen, die Farbe bejahenden Malerei. Ihre abstrakten Bilder zeugen aber darüber hinaus von einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Medium, sprich mit Farbe, Komposition usw. Angesichts der derzeit im Kunstbetrieb eher angesagten diskursiv-selbstbezüglichen und auf elitär getrimmten Ansätze, ist Kueffners Ansatz einer heiteren Malerei geradezu antizyklisch. In der Ausstellung sind aktuelle Arbeiten auf Leinwand und Papier zu sehen.

Kulturladen Zeltnerschloss
Gleißhammerstr. 6, Nbg
Di-Do 12-18 Uhr
kuf-kultur.de/kulturlaeden/kulturladen-zeltnerschloss


Bis 18. April
KASIA & OLAF PRUSIK-LUTZ:
DURCHSCHLAG - MALEREI UND VIDEO


Kreisgalerie - Galerie am germanischen Nationalmuseum
Karthäusergasse 14, Nbg
Mi 16-20 Uhr, Do/Fr 14-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr u. n. V.
kreis-nuernberg.de


Bis 19. April
KATHARINA HEUBNER & SUSAN HELEN MILLER: BIS INS KLEINSTE DETAIL
Zwei Studentinnen, in unterschiedlichen Klassen der Nürnberger Kunstakademie eingeschrieben, haben sich zusammengetan. Der Ausstellungstitel ist vieldeutig, der Pressetext ebenfalls. Letzterer besteht schlicht aus einem Zitat aus J. Gordon Ogdens’ wissenschaftlicher Abhandlung von 1912 mit dem Titel „The kingdom of dust“ und beginnt wie folgt: „Unermesslich ist das Königreich des Staubs. Anders als irdische Königreiche kennt es keine Grenzen. Kein Ozean markiert seine Schranken. Kein Gebirge engt es ein.“ Das klingt um diese Jahreszeit irgendwie nach Aufforderung zum Frühjahrsputz.

Akademie Galerie Nürnberg
Halle 13 Auf AEG, Muggenhofer Straße 135, Nbg
Mi-So 14-19 Uhr
adbk-nuernberg.de


Am 19. April
EDEL EXTRA
Im Edel Extra stehen die Ausstellungstermine meist recht kurzfristig fest. Daher gibt es an dieser Stelle keine Ankündigung, aber die Empfehlung, regelmäßig die Website zu besuchen.  Jeden 3. Sonntag im Monat, also diesen Monat am 19. April, lädt des Edel Extra ab 17 Uhr ein „zur offenen Kunstkritik an unseren und anderen Ausstellungen! Es wird frei über zeitgenössische Kunst, Vereinsaktionen, Inhalte und geiles Zeug gesprochen und die eigene Arbeit öffentlich reflektiert. Jeder ist herzlich eingeladen. Einfach unverblümt hereinspaziert!! Voraussichtl. mit Abendessen“ (Pressetext). Das klingt verlockend.

Edel Extra - Verein zur Förderung ästhetischer Prozesse e.V.
Müllnerstraße 22, Nbg
edelextra.biz


Bis 26. April
CHRISTOPH BRECH: THE WIND THAT SHAKES THE BARLEY
Die Kunstgalerie zeigt eine Einzelausstellung mit Videoarbeiten des Münchner Künstlers Christoph Brech. Zu jeder vollen Stunde ist außerdem ein 45minütiges Filmprogramm zu sehen.

kunstgalerie fürth
Königsplatz 1, Fürth
Mi-Sa 13-18 Uhr, So/Feiertage 11-17 Uhr. Mo/Di geschlossen, auch an Feiertagen
kunst-galerie-fuerth.de


Bis 23. April
MASANOBU MITSUYASU: DREI JAHRE AUF STEIN (LITHOGRAPHIEN)

BBK Nürnberg Mittelfranken - Galerie Hirtengasse.
Hirtengasse 3, Nbg
Mi/Do 13-18 Uhr
bbk-nuernberg.de


Bis 1. Mai
UTE VAUK-OGAWA UND FUMIARI OGAWA: INSTALLATION UND SKULPTUR

Galeriehaus Nord
Wurzelbauerstr. 29, Nbg
Di/Mi 11-16 Uhr, Do/Fr 11-13 Uhr, So 11-16 Uhr
galeriehaus-nuernberg-nord.de


Bis 10. Mai
MALTE BRUNS: I`VE DONE … QUESTIONABLE THINGS
„I`ve done … questionable things“ – dieses Zitat aus dem Film Blade Runner von 1982 lässt sich, allerdings im Präsens, ohne weiteres auf den Künstler Malte Bruns (*1984) beziehen. Seine Installation „Apparat 2“ gleicht einer Laborsituation zwischen gestern und heute, bei der der in Düsseldorf lebende Künstler zum Regisseur allerlei Fragwürdigem wird. In animierten Sequenzen werden einzelne Körperteile einer Art Menschmaschine suggestiv in Szene gesetzt. Medizinhistorie und Jahrmarkt am Ende des 19. Jahrhunderts sowie moderner Science-Fiction-Grusel gehen eine Symbiose ein. Die Bilder, die der Künstler inszeniert, erzeugen ein subtiles Unbehagen. Beides bleibt im Gedächtnis haften. Ein Besuch der Website des Künstlers ist Zartbesaiteten nur tagsüber und in Gesellschaft anzuraten. Sie zeigt als Eingangsanimation ein verschwommenes Auge mit weißer Iris. Unheimlich! Die Ausstellung mit den installativen Foto- und Videoarbeiten sollte man sich anschauen.

Galerie Sturm
Galgenhofstraße 33, Nbg
Do 18-20 Uhr, So 15-17 Uhr u.n.V.
galeriesturm.de


Bis 10. Mai
WERNER BAUR: AUS DEM RAHMEN - VON DER LUST ZU EXPERIMENTIEREN
Der experimentierfreudige Künstler zeigt u. a. Arbeiten, bei denen er Gegenstände wie Geige oder Besteck einsetzt. Seine Leinwände beschichtet er mit Gips, bevor er darauf zeichnet oder inszeniert. Klingt nach Kurzweil und ist außerhalb des üblichen Rahmens.

Kulturladen Schloss Almoshof
Almoshofer Hauptstr. 51, Nbg
Mo-Fr 10-12 und 14-16.30 Uhr, So 13-18 Uhr
kuf-kultur.de/almoshof


Bis 23. Mai
DELLBRÜGGE & DE MOLL: CAMP DER RENEGATEN
Im Rahmen der Großen Weltausstellung 2012 in Berlin initiierte das durch vergleichbare Vorhaben bekannte Künstlerduo Dellbrügge & de Moll ein verblüffendes und doch erschreckend naheliegendes Projekt: Ausgangspunkt sind die rund 10.000 in Berlin lebenden Künstler, meist in prekärer wirtschaftlicher Situation, und die Tatsache, dass „sich im Kunstbetrieb alles um den Anfang, um die jungen ‚emerging artists’ dreht. Aber angenommen, die Künstler bleiben und werden hier alt, wohin mit den Kunstgreisen in 30, 40 Jahren?“ So stellten Dellbrügge & de Moll unter dem Titel „Camp der Renegaten“ ein Siedlungsprojekt für alternde Berliner Künstler vor. Das Künstlerduo zeigt in der Galerie Sima nun eine Reflexion dieses Projekts.  

Galerie Sima
Hochstraße 33, Nbg
Di 17-20 Uhr u.n.V.
simagalerie.de


Bis 24. Mai
ALICJA KWADE: WARTEN AUF GEGENWART II
Die ideenbasierte und auf einem präzisen Konzept fußende Kunst von Alicja Kwade gebiert Werke, die bisweilen unscheinbar daherkommen und denen man den enormen, oft technisch-wissenschaftlichen Aufwand ihrer Herstellung nicht ansieht. Die Künstlerin lässt beispielsweise Gegenstände wie ein Fahrrad in seine einzelnen Bestandteile trennen und diese dann nach allen Regeln der Professionalität pulverisieren. Die verschiedenen Pulverhäufchen (Eisen, Gummi, Stahl, Lack etc.) kommen in Gläser, die entsprechend etikettiert sind und die sich dem Betrachter, geschützt in einer Vitrine, wie stolze Entdeckungen der Wissenschaft präsentieren. Neben solchen Untersuchungen zu Material und dessen Verwendung und Wertigkeit spielt auch das - am Ende immer unfassbare - Phänomen der Zeit eine große Rolle im Schaffen von Alicja Kwade. Die Ausstellung behandelt das Thema ausführlich. Der zum Sinnieren und gleichermaßen Verrücktwerden anregende Ausstellungstitel „Warten auf Gegenwart II“ weist darauf hin. Eine sehenswerte Schau.

KUNSTHALLE NÜRNBERG
Lorenzer Straße 32, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunsthalle.nuernberg.de


Bis 7. Juni
BODY TALKS – 100 JAHRE BH
Letztes Jahr feiertest Du, lieber BH, Deinen 100jährigen Geburtstag. Gratulation! Du hast viel erlebt. Dir wird mal mehr, mal weniger viel zugemutet. Stoisch kämpfst Du für uns gegen die Schwerkraft, nimmst Last auf Dich. Wie schön, dass Deine Geschichte nun im Museum erzählt wird. Danke BH, dass des Dich gibt.

Museum für Kommunikation Nürnberg
Lessingstr. 6, Nbg
Di-Fr 9-17 Uhr, Sa, So und Feiertage 10-18 Uhr
mfk-nuernberg.de


Bis 21. Juni
GESICHTER – EIN MOTIV ZWISCHEN FIGUR, PORTRÄT UND MASKE
Diese mit internationalen und zum Teil hochdekorierten Künstlern besetzte Gruppenschau ist größtenteils eine Zeitreise in die 80er und 90er des letzten Jahrhunderts. Seinerzeit erfuhr das Motiv des Gesichts eine Renaissance, eine neuerliche Auseinandersetzung mit dem menschlichen Antlitz flammte auf. Damals traten u. a. Künstler wie Tony Oursler mit kruden, teils verstörenden Videoinstallationen auf den Plan oder Künstlerinnen wie Rosemarie Trockel, die die Rolle und das Selbstverständnis des Künstlers, genauer der Künstlerin in der Gesellschaft kraftvoll und souverän in die Kunst trug. Nicht nur von diesen beiden sind großartige Arbeiten zum Motiv Gesicht zu sehen. Es empfiehlt sich allerdings, im Vorfeld auf das Lesen der Begleittextexte zu verzichten. Sie erschöpfen sich zu sehr in kunsthistorischen Einordnungen, anstatt die Virulenz und das sinnliche Potenzial der Positionen zu benennen. Denn genau hieraus beziehen die versammelten Werke ihre Legitimation und ihre Aktualität. Zum Glück hat man bis Ende Juni Zeit, sich davon zu überzeugen. Übrigens, am Di, 21. April, 20 Uhr finden die Kollektionspräsentation „Escada meets Thilo Westermann" und die Buchvorstellung "Thilo Westermann - Vanitas" statt (Näheres siehe Oechsner Galerie).

Neues Museum, Eingang Klarissenplatz
Luitpoldstr. 5, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
www.nmn.de


Eröffnung: So, 5. April, 11 Uhr
7. April – 3. Mai
CHRISTINE COLDITZ: WERKSCHAU
Christine Colditz ist eine sehr Bekannte in der Region, unter anderem weil sie viele Jahre eine Professur für Malerei an der Akademie der bildenden Künste Nürnberg innehatte. Auf die Werkschau dürften auch viele ehemalige Studentinnen und Studenten von ihr gespannt sein.

Kunstmuseum Erlangen, Loewenichsches Palais
Nürnberger Str. 9, Erlangen
Di-Fr 11-18 Uhr
erlangen.de/kunstmuseum


Eröffnung: Mi, 8. April, 20 Uhr
9. April bis 21. Juni
GISÈLE FREUND: FOTOGRAFISCHE SZENEN UND PORTRÄTS
Gisèle Freund (1908-2000), eine der berühmtesten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts, entwickelte sich ab den 1930er Jahren von einer Fotojournalistin zur Fotokünstlerin. Sie selbst wollte sich als Foto-Reporterin verstanden wissen. Ihre zu Ikonen gewordenen Porträts von Literaten und Künstlern wie James Joyce, Simone de Beauvoir, Virginia Woolf oder Frida Kahlo ändern jedoch nichts daran, dass ihre Fotografien über das Dokumentarische hinaus auch als Bild funktionieren und somit immer auch Kunst sind. Eine Ausstellung mit Werken von Gisèle Freund bekommt man nicht alle Tage zu sehen.

Kunsthaus
Königstraße 93, Nbg
Di-So 10-18 Uhr,  Mi 10-20 Uhr
kunstkulturquartier.de/kunsthaus


Eröffnung: Fr, 17. April, 19 Uhr
18. April bis 21. Juni
#CATCONTENT
„Ausgehend von zentralen Werken der Städtischen Sammlung Erlangen setzt sich die Ausstellung #catcontent mit den vielfältigen Formen der Bildwerdung des Tieres auseinander. Von der  Darstellung des Tiers als Metapher und Symbol bis hin zu neueren Perspektiven im Umgang mit digitalen Bilderwelten und der Repräsentation von Natur werden verschiedene Aspekte der komplexen Tier-Mensch-Beziehung integriert“(Pressetext).Ein umfangreiches und vielfältiges Begleitprogramm flankiert diese Schau mit Werken von rund 25 Künstlern, u. a. von Katja Novitskova. Miauuu!

Kunstpalais Erlangen - Palais Stutterheim
Marktplatz 1, Erlangen
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstpalais.de


Eröffnung: Fr, 17. April. 19 Uhr
18. April bis 16. Mai
OLEKSIY SAY: EXCEL ART
Laut Pressetext, schafft der aus Kiew stammende Künstler Kunst aus Zellen, Formen und Farben. Weil er ein Newcomer aus der Ukraine ist, sprechen zur Eröffnung der 2. Bürgermeister Nürnbergs und der Generalkonsul der Ukraine, der aus München anreist. Unklar ist, ob jeder kommen darf, denn auf der Website der Galerie heißt es, im White Cube fänden „besondere Vernissagen zu Ausstellungen für geladene Gäste statt“. Letzteres ist sogar fett markiert. Seltsam. Bis 11. April ist im Übrigen noch die  Malereiausstellung „One inch punch“ des Nürnbergers Philipp Kummer zu sehen. Zu einem Besuch dieser Schau sollte man sich im Notfall einfach selbst einladen! Tipp: Wenn Sie nicht auf der Gästeliste stehen, sagen Sie einfach: „Kein Wunder, denn ich habe die Gästeliste gemacht“.

Bunsen Goetz Galerie – White Cube
Kressenstr. 11, Nbg
Mi-Fr 15-20 Uhr, Sa 11-16 Uhr u. n. V.
bunsengoetz.de


Eröffnung: So, 19. April, 17 Uhr
19. April bis 17. Mai
JAN BRÄUMER: DAIQUIRI IN BOMBAY
Der Nürnberger Künstler zeigt Zeichnungen und Arbeiten auf Papier. Bei Letzteren kann es sich zum Beispiel um Collagen handeln. Eine Auswahl seiner Malerei kann man ab dem 24. April im benachbarten Studio des zumikon des Instituts für moderne Kunst Nürnberg sehen (siehe Hinweis). Eine gute Gelegenheit, das Schaffen des Künstlers umfassend kennenzulernen.
Bis zum 12. April wird in der Galerie Bernsteinzimmer noch die Ausstellung „Das druckt doch eh keiner“ des Fotografen Berny Meyer gezeigt.

Galerie Bernsteinzimmer
Großweidenmühlstr. 11, Nbg
Sa, So 15-19 Uhr.
galerie-bernsteinzimmer.de


Eröffnung: Mi, 22. April, 19 Uhr
23. April bis 9. Juni
BEN HÜBSCH: AUF EINER LINIE
THILO WESTERMANN: STILBLÜTEN

Es steht eine Doppeleröffnung an. Die Oechsner Galerie zeigt den Freiburger Maler Ben Hübsch, der für seine formal strengen und zugleich farbkräftigen Arbeiten bekannt ist. „Wo die formale Konstruktion Reduktion, Einfachheit und Überschaubarkeit anbietet, signalisiert die Farbe vitalen Überschwang mit leise anarchischen Tendenzen“, so Stephan Berg in seinem grandiosen Text zu Hübsch (Website Galerie). In Kooperation mit dem Institut für moderne Kunst präsentiert die Galerie außerdem Thilo Westermann. Der umtriebige Künstler agiert in München, Nürnberg und der Welt. Seine faszinierenden Bilder von Blüten lässt er aus Abertausend Punkten entstehen – wie ein Extrem-Pointilist. Jüngst hat ein Modelabel auf Westermanns floralen Motiven seine neue Kollektion aufgebaut. Zu diesem Anlass findet bereits am Di, 21.4. um 20 Uhr im Neuen Museum die Kollektionspräsentation "Escada meets Thilo Westermann" und eine Buchvorstellung statt.

Oechsner Galerie im Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr
oechsner-galerie.de


Eröffnung: Do, 23. April. 20 Uhr
24. April bis 30. Mai
JAN BRÄUMER: INTERZOO
Eine investigative Recherche ergab, dass der Nürnberger Künstler Arbeiten auf Leinwand der letzten vier Jahre zeigt. Seine Malerei unterzieht Jan Bräumer immer wieder weiterführenden Wandlungen, die auf einer steten Auseinandersetzung mit dem Medium beruhen. Die sanft-ironische Bespiegelung der Malerei samt seiner tradierten Genres kommen hierbei ebenso zum Tragen wie ein Quantum Pop und ein unterschwelliger Humor. Letzteren hat der aus Hessen stammende Künstler von dort mitgebracht und in Mittelfranken verfeinert. Bis zum 17. Mai sind in der benachbarten Galerie Bernsteinzimmer Papierarbeiten von Jan Bräumer zu sehen (siehe Hinweis).

Institut für moderne Kunst Nürnberg, Im Studio des zumikon
Großweidenmühlstr. 21, Nbg
Mi–Fr 14–18 Uhr, Sa 11–15 Uhr
moderne-kunst.org


Eröffnung: Do, 23. April, 20 Uhr
24. April bis Ende Mai
MINA KIM
Mina Kim, Jahrgang 1983, hat in ihrem Heimatland Südkorea und in Nürnberg Kunst studiert. Ihre zum Teil sehr großformatigen Tuschezeichnungen zeigen meist abstrahierte Formen oder Gebilde, die stets mit einer Visualisierung von Organischem, von Natur oder eines Naturereignisses einhergehen. Bei der Darstellung etwa einer Wolke kommt deren Flüchtigkeit ebenso zum Tragen wie ihre Unberechenbarkeit, wenn sie grau und tief am Himmel hängt.

zumikon
Großweidenmühlstraße 21, Nbg
Mi–Fr 14–18 Uhr, Sa 12–15 Uhr
zumikon.de

 




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