Kunst betrachtet von Natalie de Ligt #6

MONTAG, 1. DEZEMBER 2014

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Unsere Freundin Natalie de Ligt sichtet, selektiert und faßt das zu curt passende Kunstgeschehen zusammen. Und Sie weiß, wovon sie schreibt. Durchaus ein Luxus!
 

6. und 7. Dezember
WINTERRUNDGANG AUF AEG
Bei dieser Gelegenheit kann man nicht nur erkunden, was die verschiedenen Künstlerinnen und Künstler das Jahr über geschafft haben und darüber mit ihnen ins Gespräch kommen, sondern auch über ein Weihnachtsgeschenk in Form eines Kunstwerks nachdenken. Es müssen ja nicht immer Parfum oder Socken sein.

Auf AEG, Bau 74, Bau 75, Halle 61,
Muggenhofer Straße 132/135,
Nürnberg, je 14-19 Uhr.
kunstaufaeg.de


Zum Jahresende dreht die Galerie Bernsteinzimmer nochmals voll auf:

Am 7. Dezember
RADIO BERNSTEIN: IVO LOTION
und seine Handtelefonkapelle
Beginn 18 Uhr. Eintritt 6,-.

Am 14. Dezember
PHILIPP MOLL: LESUNG JOSEFINE MUTZENBACHER
Ein besonderes Highlight verspricht „Philipp Moll liest Josefine Mutzenbacher“, inszeniert von Claudia Schulz. Kostprobe aus »Josefine Mutzenbacher oder Die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt« gefällig? „’Nimm nur meinen Schweif …’, sagte er, an dem geweihten Priester ist alles rein …, nichts an ihm ist Sünde …, und nichts an ihm ist sündig.’“ (...)
Beginn 18 Uhr. Eintritt 8,-.

Bis 14. Dezember
PURGATORIUM
„Passend zur Düsternis des Novembers und der allgemeinen Endzeitstimmung beschäftigt sich die Ausstellung mit der Buße des Fegefeuers.“

Galerie Bernsteinzimmer
Großweidenmühlstr. 11, Nbg.
Sa, So 15-19 Uhr.  
galerie-bernsteinzimmer.de


Bis 20. Dezember
ALEX KATZ: LANDSCAPESAND PORTRAITS
Der US-Amerikaner Alex Katz ist einer der ganz Großen. Mittlerweile hochbetagt. Er kommt von der Pop Art, ging aber von jeher seinen eigenen, eher sanften, den Menschen und dessen Existenz zugewandten Weg.

Galerie Fluegel-Roncak
Obere Wörthstraße 12
Nbg.
Di-Fr 11-18 Uhr,  Sa 11-14 Uhr u.n.V.
fluegel-roncak.com


Bis 21. Dezember.
BOTOND: KÖPFE
Der aus Ungarn stammende Künstler (1949-2010) lebte seit 1979 in Nürnberg. In allen seinen Werkphasen schuf er Köpfe, und auf diese konzentriert sich auch die Ausstellung. Im Rahmen der Ausstellung spricht am Samstag, 06.12., um 15 Uhr Lioba Pilgram, Nachlassbetreuerin, über die Arbeit Botonds.

kunstgaleriefürt
Königsplatz 1
Fürth.
Mi-Sa 13-18 Uhr, So/Feiertage 11-17 Uhr.
kunst-galerie-fuerth.de


Bis 21. Dezember
HARRI SCHEMM UND DAN REEDER: DOPPELPASS
Kurz vor Redaktionsschluss erreicht mich die Information zu dieser Sensation: Harri Schemm und Dan Reeder stellen gemeinsam aus. Beide sind in der Hauptsache Maler, machen aber auch Musik, Performance, Druckgrafik oder Objekte. Sie leben in Nürnberg. Die meisten kennen sie. Wer sie kennt, schätzt und liebt sie und ihre Arbeit. Wer sich an dieser Stelle denkt „Who the dingsbums is Schemm and Reeder?“ sollte sich unbedingt auf den Weg nach Gostenhof machen. Ein Kennenlernen lohnt sich. Im Übrigen treffen die über Peter Angermann (siehe Neues Museum) verlorenen Worte auch auf Schemm und Reeder zu
.
raum für zeitgenössische kunst.
Knauerstraße 3,
Nbg.
Do/Fr 14-18 Uhr, Sa 12-16 Uhr, So 14-18 Uhr.
das-artelier.com


Bis 23. Dezember
JUNGE NÜRNBERGER MALEREI
Mit Andrea Barzaghi, Jan Gemeinhardt, Anna Maria Schönrock. Alle drei teilnehmenden Künstler sind Preisträger des Nürnberger Kunstpreises 2014. Galerie-Sonntag: 07.12., 11-15 Uhr.

Galerie Lutz mit der blauen Tür
Meuschelstr. 51 (Eingang Friedrichstr.)
Nbg.
Di-Fr 15-18:30, Sa 11-15 Uhr
galerielutz.de


Bis 27. Dezember
SEBASTIAN RUHLAND: ES IST SO LAUT, WENN ES LEISE WIRD (MALEREI)
Der Titel der Ausstellung passt zu den Arbeiten von Sebastian Ruhland, die in augenschmeichlerischem Naturalismus hier und da nach dem Fotorealismus greifen. Ruhland genoss eine Ausbildung zum Kirchenmaler, er beherrscht demnach die Technik. Für alles andere war dann die Nürnberger Kunstakademie zuständig. Auf die Bildauswahl für den Kunstverein Kohlenhof darf man gespannt sein.

Kunstverein Kohlenhof
Grasersgasse 15/21
Nbg
Do-Sa 14-20.
kunstvereinkohlenhof.de


Bis 3. Januar
PHILIPP KUMMER: ONE INCH PUNCH
Der Nürnberger Maler gewann 2013 einen der begehrten NN-Kunstpreise. Seine Bilder sind mittel- bis großformatig, von kräftiger Farbe und energischem Pinselstrich. Aus rätselhaften Umgebungen tauchen manchmal Hütten oder weniger Definierbares hervor. Die seltsam hintergründigen Arbeiten sind noch bis Anfang
Januar im „Pool-Raum“ der Galerie zu sehen.

Bunsen Goetz Galerie
Bucher Straße 83
Nbg
Mi-Fr 15-20 Uhr, Sa 11-16 Uhr u. n. V. 
bunsengoetz.de


Bis 4. Januar
JUDE GRIEBEL: REANIMATOR
Das Winterprojekt der Galerie Sturm zeigt im Glas-Schauraum am Trödelmarkt Arbeiten des
kanadischen Künstlers Jude Griebel. Seine farbigen, detailreich gearbeiteten Skulpturen erinnern an Objekte, wie sie in naturhistorischen Museen zu finden sind. Für den Künstler bieten seine Werke „ein alternatives psychologisches Verständnis von Körper und Natur“. Die Ausstellung ist durchgängig zu sehen, denn der Schauraum ist während der gesamten Laufzeit rund um die Uhr einsehbar.

Galerie Sturm,
Trödelmarkt 10,
Nürnberg
galeriesturm.de


Bis 8. Januar
MIN-SEOB JI: DISCONNECTED SOCIETY
BBK Nürnberg Mittelfranken
Galerie Hirtengasse.
Hirtengasse 3
Nürnberg.
Mi+Do 13-18 Uhr.
bbk-nuernberg.de


Bis 10. Januar
GUIDO HÄFNER UND JOHANNES HÄFNER: BROTHERS IN ART
Die beiden sind nicht nur Brüder in der Kunst, sondern auch im Leben. Während der Guido als Bildhauer Holz- und Stahlskulpturen schafft, konzentriert sich der Johannes auf Malerei und Grafik.

ARTroom - Galerie am Bahnhof
Gebhardtstr. 2
Fürth
Di-Fr 16-20 Uhr, Sa 15-19 Uhr.
artroom-fuerth.de


Bis 17. Januar
DASHDEMED SAMPIL: FIGUREN AUF PAPIER
Es ist keine Übertreibung, den in Nürnberg lebenden, aus der Mongolei stammenden Maler Dashdemed Sampil als eine Ausnahmeerscheinung zu bezeichnen. Was er als Künstler tut, ist randständig und antizyklisch. Seine Bilder, meist großformatig, in erdfarbenen Tönen gehalten und mit ausladenden Pinselschwüngen gemalt, haben etwas Tosendes und zugleich etwas Beruhigendes. Seine Figuren sind wie aus einer Zwischenwelt, aus einer anderen Zeit. Sie erinnern an niemanden, sondern sind wie aus dem Nichts erscheinende archaische Mischwesen, die das verkörpern, was wir als Existenz begreifen. Wenn überhaupt, stehen sie für Zustände, die so alt sind, wie der Mensch. Oft sind die Gestalten eingesponnen oder umwickelt wie eine Mumie. Vielleicht erwachsen sie aber auch aus dieser Art Strudel oder Ursuppe. In der aktuellen Ausstellung zeigt Sampil neue Arbeiten. Zuvor war er ausschließlich auf Leinwand unterwegs. Seit Beginn des Jahres sind großformatige Zeichnungen entstanden. Neben den malerischen Arbeiten auf Papier gibt es auch Zeichnungen im kleineren Format, in denen das Ausdrucksstarke zurückgenommen ist, zugunsten der feinen und konzentrierten Linie. Diesen erstaunlichen Maler sollte man sich anschauen.

Oechsner Galerie im Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 3
Nürnberg
Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr. Geschlossen: 24.12. -6.1.2015
oechsner-galerie.de


Bis 22. Februar
PETER ANGERMANN: DIE LUST AM SEHEN
Das größte Verdienst des Malers Peter Angermann ist, dass seine Bilder eine Perspektive der Malerei behaupten und dass sie der Malerei mit Verve, Hintersinn und Intelligenz stets aufs Neue eine Perspektive geben. Wie kaum einem anderen gelingt es dem Künstler, in diesem traditionellen Medium nicht nur sackstarke Bilder hervorzubringen, sondern in diesen auch noch mit gutgelaunter Respektlosigkeit den allgemeinen Charakterschwächen und unserer Schaf-trotteligkeit, wenn es um das Streben nach dem Höher, Schneller, Weiter und um das Übertrumpfen des anderen geht, zu Leibe zu rücken. Dass Angermann hier den meistens an Wahnsinn, und eben nicht an Kunst grenzenden, Kunstbetrieb nicht ausnimmt, versteht sich von selbst. Dass das auch mit Landschaftsbildern funktioniert, geht nur, weil sie eben von Peter Angermann gemalt sind.

Neues Museum
Klarissenplatz
Nürnberg
So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr.
nmn.de


Bis 6. März
OLIVER BOBERG: MEANWHILE
Bühlers
Königswarterstraße 22
Fürth
Mi-Fr 11-15 Uhr u.n.V., Geschlossen: Feiertage und Schulferien
buehlers-fuerth.de


2. Dezember - 24. Februar
PETER ANGERMANN: FRISCH GETEERT
Zeitgleich zum Neuen Museum ist auch in der Galerie Sima eine Ausstellung mit Werken des in Pegnitz lebenden Malers Peter Angermann zu sehen. Als Professor an der hiesigen Kunstakademie wurde er vor einigen Jahren pensioniert, als Künstler noch lange nicht.
Eröffnung: Di, 02.12., 19-21 Uhr

Galerie Sima
Hochstraße 33
Nürnberg
Di 17-20 Uhr u.n.V. (21.12.-05.01. geschlossen)
simagalerie.de


5. Dezember - 25. Januar
SPACE ODDITY - A CAPSULE EXHIBITION
Die Gruppenausstellung, die vom Nürnberger Büro Unfun produziert wird, führt deutsche und isrealische Künstler zusammen, die seit längerem im intensiven Austausch über ihre verschiedenen künstlerischen Positionen stehen. Ein vom Büro Unfun entworfenes modulares Raumdesign wird die einzelnen Arbeiten so in Beziehung zueinander setzen, dass sie in eine Art offenen Austausch geraten, quasi in einen flexiblen Denkraum. Eine auf Selbstumkreisung hinwirkende Ausstellungspräsentation wird aufgegeben zugunsten des Eröffnens eines vielschichtigen Dialogs mit offenem Ausgang. Mit David Havrony, Peter Hermans, Yana Rotner, Ernst Sylvester, Amir Yatziv, Büro Unfun.
Eröffnung: Do, 04.12., 19 Uhr.  space-oddity.info
Jahresgaben-Ausstellung
Zeitgleich wird die Jahresgaben-Ausstellung eröffnet, bei der wieder exklusive Unikate und Editionen für die Mitglieder des Kunstvereines angeboten werden. Wer noch kein Mitglied ist, sollte es schnell werden, um eine oder auch mehrere der begehrten Jahresgaben erwerben zu können.

Kunstverein Nürnberg - Albrecht Dürer Gesellschaft
Kressengartenstr. 2
Nürnberg
Di-Fr 14-18 Uhr, Sa/So 13–18 Uhr u. n. V.
kunstvereinnuernberg.de


8. Januar - 22. Februar
CHRISTIANE BERGELT: THERE THERE
Eröffnung: Do, 8.1.2015, 19.30 Uhr.
Galerie Sturm
Galgenhofstraße 33
Nürnberg
Do 18-20 Uhr, So 15-17 Uhr u.n.V.
galeriesturm.de


15. Januar - 15. März
ZEICHEN UND WUNDER II - POSITIONEN ZEITGENÖSSISCHER ZEICHNUNG
Der Fürther Künstler Andreas Oehlert stellt erneut zeichnerische Positionen der Gegenwartskunst vor. Auch diesmal ist mit einer interessanten Schau zu rechnen, bei der Entdeckungen zu machen sind. „Zeichen und Wunder II“ legt den Schwerpunkt auf Künstler, in deren zeichnerischem Werk vor allem konzeptionelles Handeln, das Arbeiten mit und an der Wiederholung sowie ritualisierte Prozesse eine Rolle spielen. Manches könnte auf den ersten Blick spröde erscheinen, um so mehr wird die eingehende Erkundung belohnen und Staunen machen. Versprochen! Mit Alexander von Falkenhausen, Jürgen Krause, Susanne Roth, Matthias Ströckel. 
Eröffnung: Mi, 14. Januar, 20 Uhr.

Kunsthaus
Königstraße 93
Nürnberg
Di-So 10-18 Uhr,  Mi 10-20 Uhr.
kunstkulturquartier.de/kunsthaus


18. Januar - 1. März
DAS WORT WIRD BILD
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Dekanat Fürth im Rahmen des Kunstjahrs der Lutherdekade („Bild und Bibel“). Es geht einerseits um das Verhältnis von Wort und Bild in der Kunst und anderseits um die Frage, „welche Bilder der Glaube heute finden kann, ob Bilder überhaupt noch einen Beitrag liefern können zu einer Auseinandersetzung mit der Bibel und mit der Reformation“. Mit Ute Bernhard, Kathrin Hausel, Sarah Erath, Jochen Flinzer, Vollrad Kutscher, Dietmar Pfister, Ana Luisa Ribeiro, Linda Schwarz, Julian Vogel, Benjamin Zuber. 
Eröffnung: Sa, 17.01.2015, 19 Uhr.

kunstgaleriefürth
Königsplatz 1
Fürth
Mi-Sa 13-18 Uhr, So/Feiertage 11-17 Uhr
kunst-galerie-fuerth.de


18. Januar - 15. Februar
GUTE ORTE – JUDENFRIEDHÖFE IN FRANKEN
Gemälde, Radierungen und Fotografien von Helmut Jahn, Helmut Lederer, Lothar Mayer, Robert Reiter.

Kunstmuseum Erlangen
Nürnberger Str. 9
Erlangen
Di-Fr 11-18 Uhr, Sa/So/Feiertag 11-16 Uhr.
erlangen.de/kunstmuseum


21. Januar - 22. März
HALIL ALTINDERE: WHO THE F*CK IS HALIL ALTINDERE?
Der türkische Künstler Halil Altindere zeigt fotografische Arbeiten, Skulpturen und Videos, in denen er laut Pressetext die gesellschaftliche und politische Realität seines Heimatlandes analysiert. Die mit Sicherheit sehenswerte Schau gibt hoffentlich auch Aufschluss darüber, wer Herr Altindere ist. Dem Künstler ist es zu wünschen.
Eröffnung: Di, 20.01.2015

Kunstpalais Erlangen - Palais Stutterheim
Marktplatz 1
Erlangen
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr.
kunstpalais.de




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