Kunst betrachtet von Natalie de Ligt #31

FREITAG, 1. SEPTEMBER 2017



Natalie de Ligt sichtet, kommentiert und bewertet für curt und Euch das aktuelle Kunstgeschehen

Bis 24. September 2017
JAKUB JULIAN ZIÓŁKOWSKI: DAS LEBEN SELBST
Zu der Sammlungspräsentation siehe gesonderte Besprechung hier auf der Website

NEUES MUSEUM NÜRNBERG
Klarissenplatz, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
nmn.de



Bis 24. September 2017
SOL CALERO: AGENCIA VIAJES PARAÍSO
VLADIMÍR HOUDEK: RESONANZ

Das Kunstpalais zeigt aktuell zwei Einzelpositionen. Bis auf die ausgeprägte Farbigkeit, die in beiden Werken – jedoch unter ganz unterschiedlichen Vorzeichen – eine Rolle spielt, lässt sich keine Gemeinsamkeit ausmachen. Die 1982 in Caracas geborene und in Berlin lebende Künstlerin Sol Calero wurde jüngst für den Preis der Nationalgalerie 2017 nominiert. Sie ist bekannt dafür, dass sie Ausstellungsräume meist in farbkräftige Gesamtkunstwerke verwandelt, die auf reale, funktionale Orte anspielen. In Erlangen wähnt sich der Besucher in einer Art Reisebüro, das sich selbst schon zum Sehnsuchtsort ‚Urlaubsparadies’ umgeformt hat. Mit allen Mitteln wird hier auf gute Stimmung und Lust auf Verreisen gemacht. Es scheint das Sehnsuchtsgefühl selbst zu sein, das Sol Calero hier auf den Prüfstand stellt. Im unteren Bereich des Kunstpalais zeigt der aus Tschechien stammende Vladimír Houdek (*1984, lebt in Prag) seine farbigen und kontrastreichen Bilder. Es sind komplexe Kompositionen, aufgebaut aus vielen Malschichten, in denen Houdek mit Widersprüchen und Gegensätzen spielt, was die Wahrnehmung bezüglich einer Zwei- oder Dreidimensionalität oder auch der Oberfläche der Bilder anbelangt. Die gemalten geometrischen Körper und in Flächen angelegten Kompositionen verweisen u.a. auf eine Auseinandersetzung des Künstlers mit der Op-Art und dem Konstruktivismus.

KUNSTPALAIS ERLANGEN
Palais Stutterheim
Marktplatz 1, Erlangen
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstpalais.de


Bis 1. Oktober 2017
JENNY SCHÄFER: THIS IS NO SCIENCE FICTION
Jenny Schäfer hat ein offenes Universum aus verschiedenartigen Elementen geschaffen, bestehend in der Hauptsache aus Fotografien, aber auch aus Texten, Fundstücken und Büchern. In einer lockereren, auf die Assoziationsfähigkeit des Betrachters ausgelegten Hängung, schimmern hier und da Bruchstücke einer scheinbar realen Biografie durch: Fotos von Urlauben, einem Stück Waldboden, Gestein oder nicht näher definierbare Natur- bzw. Schnappschussaufnahmen firmieren unter dem Titel „This is no Science Fiction“. Sie geben sich den Anschein von Relikten des Alltags, wobei die Künstlerin mit Titeln wie „no home“, „no planets“ usw. die reale Ebene zurücknimmt. Man kann sie als Teil der Fotografien oder als Erweiterungsebene der gesamten Präsentation lesen. Ob und welche Geschichte Schäfer erzählen will, bleibt indifferent. So offen sie ihr künstlerisches Universum anlegt, so sehr verschließt sie es durch zu persönlich gehaltene Chiffren, durch die sich nur bedingt allgemeinverbindliche Aspekte vermitteln.
Das Künstlergespräch mit Jenny Schäfer kann da vielleicht mehr Klarheit bringen: Am Donnerstag, 28. September, 19 Uhr. Außerdem stellt die Künstlerin an dem Abend mit Anja Kümmel ihr gemeinsames  Buchprojekt „I can’t relax“ vor. Wie die Ausstellung findet die Veranstaltung im Rahmen des 50-jährigen Institutsjubiläums statt.

INSTITUT FÜR MODERNE KUNST
Lounge im Zumikon
Großweidenmühlstr. 21, Nbg
Mi-So 10-18 Uhr
moderne-kunst.org



Eröffnung: Do, 7. September 2017, 17:30 Uhr
8. September bis 6. November 2017
MAAZ ALI
Maaz Ali (*1994 in Karachi/Pakistan) befasst sich in seinen Zeichnungen vor allem mit bestimmten Orten, wie sie in Großstädten vorkommen. Sein besonderes Interesse gilt U-Bahn- und Straßenbahnstationen sowie den Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs oder auch dem Flughafen. Den Zeichnungen, oder vielmehr dem Strich und den oft schnellen Linienverläufen, sieht man die Faszination und die intensive Auseinandersetzung an. Was in der Realität dreidimensional ist, klappt Maaz Ali in die Fläche und schafft so etwas wie einen Lageplan, der eine Art neue Übersichtlichkeit herstellt. In den Zeichnungen vermitteln sich Prinzipien von Ordnen und Aneignen, zugleich geben sie das chaotische, unberechenbare Treiben wieder, das zwangsläufig durch die Vielzahl an Menschen, Schildern, Gängen usw. am realen Ort herrscht. Seit zwei Jahren arbeitet Maaz Ali im KUNSTRAUM der WerkStadt Lebenshilfe. Jetzt präsentiert er seine Zeichnungen im Forum Stein erstmals in einer Einzelschau. Bis zum 5. September ist dort die Ausstellung „Von oben herab“ mit Arbeiten von Daniel Birkmann zu sehen.

FORUM STEIN
Ausstellungsraum der WerkStadt Lebenshilfe Nürnberg
Forum 1, Stein
Mo-Sa 10-20 Uhr
lhnbg.de



Eröffnung: Fr, 8. September 2017, 19 Uhr
9. September bis 19. November 2017
PILGER MILLS: VON UNZEITGEMÄSSEN FORMEN IN DER GEGENWART
Der Kunstverein ist mit seinen Ausstellungen insofern immer für eine Überraschung gut, weil die Ankündigungen keinerlei Rückschlüsse auf die gezeigte Kunst zulassen. Aktuell heißt es etwa, dass die Ausstellung „auf das Themenfeld rund um das Vorwärts- und Rückwärtsschreiten in der Zeit“ zurückgreift. Ein Hauptthema ist „ein sinnbildliches ‚Bearbeiten’ von Geschichte“, wobei die eingeladenen KünstlerInnen nicht linearen Entwicklungen folgen, sondern „ihre Beobachtungen mit Zeitsprüngen, Zeitfaltungen und neuen Interpretationen der (Kunst-)Geschichte“ durchsetzen. Das verrät freilich mehr über den Diskursanspruch und das kunstbetriebliche Selbstverständnis des Kunstvereins als über die KünstlerInnen und ihr Schaffen. Anderseits: Wenn im Vorfeld ausschließlich Themenvermittlung betrieben wird, steigert das die Neugier auf die Kunst maximal. Schaut man im Netz nach den beteiligten KünstlerInnen Will Benedict, Rodrigo Hernández, Oliver Husain, Anahita Razmi und Eric Sidner, drängt sich ein gemeinsamer, das Ausstellungskonzept bedienender Faden zunächst nicht auf, so unterschiedlich sind die ästhetischen, medialen und inhaltlichen Ansätze. Und so darf man in der Tat auf die Auswahl bzw. auf die Arbeiten selbst gespannt sein – und darauf, ob sie im kuratorischen Konzept und in dem zugewiesenen politischen Mandat unter- oder aufgehen.

KUNSTVEREIN NÜRNBERG
Albrecht Dürer Gesellschaft
Milchhof, Kressengartenstr. 2, Nbg
Di-Fr 14-18 Uhr, Sa/So 13-18 Uhr u.n.V.
kunstvereinnuernberg.de


Eröffnung: So, 10. September, 17 Uhr
10. September bis 8. Oktober 2017
NICOLAS MAHLER: IM WITZEMUSEUM
Der in der Szene bekannte und mit Preisen bedachte Comic-Zeichner und Illustrator Nicolas Mahler zeigt Zeichnungen aus seinem Zyklus „Im Witzemuseum“. Seine Cartoons sind geprägt von einem reduzierten Strich und lakonischem Humor. Seine Figuren „haben keine Augen, keine Ohren, keine Münder – aber sie haben zweifellos Charakter“ heißt es im Pressetext. Sie können außerdem bitterböse sein, wenn Mahler sie schonungslos von der Welt erzählen lässt und davon, wie tragisch und komisch der Mensch in seiner Existenz ist.
Im Rahmen der Eröffnung wird ein Filmporträt von Nicolas Mahler gezeigt, und am Samstag, 16.09., um 20 Uhr, hält der Comic-Künstler einen kleinen Vortrag.

GALERIE BERNSTEINZIMMER
Großweidenmühlstraße 11, Nbg
Sa/So 15-19 Uhr
galerie-bernsteinzimmer.de


Eröffnung: Mi, 13. September, 20 Uhr
14. September bis 12. November 2017
ALICIA FRAMIS: FEARLESS
Viele Arbeiten oder Projekte der in Amsterdam lebenden Künstlerin Alicia Framis (*1967 in Barcelona) verlassen die Bühne des Kunstbetriebs und treten beherzt in den Lebensalltag ein. Oder besser, greifen in ihn ein – wie eine politische Aktion. Für ihre Secret-Strike-Videos bat sie Menschen in einem Museum, einer Firma oder Bank, für ein paar Minuten ihre Arbeit auszusetzen, in dem sie bewegungslos in einer Position verharren. Auch mit ihren begehbaren Objekten wie dem „Room for Forbidden Books“ schafft sie einen Raum für Regelverletzung und, wenn man so will, Zivilcourage. In der Ausstellung, die auch im Zusammenhang mit der Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises verstanden sein will, wird eine Auswahl an Arbeiten aus den letzten 20 Jahren gezeigt, darunter interaktive Installationen und Dokumentationen von Performances und Projekten in Fotografien und Videofilmen.
Für die Eröffnung plant Alicia Framis eine Performance.

KUNSTHALLE NÜRNBERG
Lorenzer Str. 32, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunsthalle.nuernberg.de


Eröffnung: Freitag, 15. September, 19 Uhr
20. bis 24. September 2017
UNEINGESCHRÄNKT AUSSICHTSREICH
Dass auch in Nürnberg Kunst von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen oder einer geistigen Behinderung gezeigt wird und so mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangt, dafür sorgen seit geraumer Zeit die Initiatoren und Leiter des KUNSTRAUMs der WerkStadt Lebenshilfe, Lutz Krutein und Christian Vittinghoff. Gemeinsam mit dem Borgo Ensemble treten sie nun als Veranstalter einer größeren Ausstellung auf, in der erstmals ausschließlich Outsider Art gezeigt wird. Beteiligt sind KünstlerInnen des KUNSTRAUMs und der Kunsttherapie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Nürnberger Nord-Klinikum, darunter Harald Alfa, Maaz Ali, Manja Horn, Daniel Moser, Manfred Nitschke und andere. Gerade weil die meisten dieser KünstlerInnen nicht künstlerisch ausgebildet sind und aufgrund ihrer Situation ihr Zugang zu der sie umgebenden Welt eingeschränkt sein mag, ist ihr Blick auf die Welt in bestimmter Hinsicht autonomer, die Wahrnehmung unverstellter. Und umso unabhängiger und unkonventioneller erscheinen da die künstlerischen Aussagen. Die von Natalie de Ligt kuratierte Schau mit dem anspielungsreichen Titel „Uneingeschränkt Aussichtsreich“ findet in den Räumen im ersten Stock des ehemaligen Porschezentrums statt, in dem das Borgo Ensemble derzeit und auf Zeit beheimatet ist.
Die Finissage ist am Sonntag, 24. September ab 15 Uhr. Um 16:30 Uhr gibt es eine Führung mit der Kuratorin.

BORGO ENSEMBLE
(ehemaliges Porschezentrum)
Dresdener Str. 4, Nbg
Mi 18-20 Uhr, Sa 15-18 Uhr
borgo-ensemble.de


Eröffnung: Sonntag, 17. September, 11 Uhr
17. September bis 29. Oktober 2017
CONY THEIS: SELBST | PORTRÄT
Im Zentrum von Cony Theis’ (*1958) zeichnerischem Schaffen stehen seit jeher das Porträt und Selbstporträt. 2009 begann sie ein autobiografisch und dokumentarisch angelegtes Zeichnungsprojekt mit dem vielsagenden Titel „Zeit bahnen“, in dem sie ebenso zahlreiche Texte, Fotos und Abbildungen integriert. Als Trägermaterial dient hierfür Transparentpapier. Auf zehn Bahnen von vier Metern Länge ergeben sie im Ausstellungsraum eine „Art von Wandtapete, die an eine mit Graffiti und Postern bedeckte Fläche erinnert, einer Dècollage oder einer Graphic Novel nicht unähnlich“ (Pressetext). Diese „Work in Progress“ bildet die zentrale Arbeit der Ausstellung. Daneben ist eine Auswahl an Einzelarbeiten aus verschiedenen Werkgruppen zu sehen.

KUNSTGALERIE FÜRTH
Königsplatz 1, Fürth
Mi-Sa 13-18 Uhr, So/Feiertage 11-17 Uhr
kunst-galerie-fuerth.de


Eröffnung: Mittwoch, 20. September, 20 Uhr
21. September bis 12. November 2017
THOMAS WREDE: MODELL LANDSCHAFT. FOTOGRAFIE
Auf seiner Website schreibt Thomas Wrede (*1963): „Der Ausgangspunkt meiner fotografischen Arbeiten ist immer wieder die Sehnsucht nach der Natur und die Frage nach ihrer medialen Vermittlung“. Seit rund 25 Jahren untersucht Wrede diese Aspekte in verschiedenen Werkgruppen, für die er sich meist in die Natur begibt oder Natur als Modell zur Vorlage nimmt, bzw. selbst baut. Oft wirkt das Abgelichtete real und künstlich zugleich. Viele Werkgruppen leben von farbkräftigen und fast schon zu perfekt inszenierten Bildern, die man durchaus auch für Werbebilder halten kann und die so den kritischen Unterton, den sie eigentlich haben wollen, mitunter zurücknehmen. Die Schau ist eine Übernahme vom Museum Sinclair-Haus im hessischen Bad Homburg. Sie reiht sich auch ein in das unklare Ausstellungs- und Interessenprofil des Kunsthauses. Bekamen vor ein paar Jahren noch Künstlervertretungsorgane wie Verdi oder BBK einmal jährlich das Kunsthaus als Plattform zugesprochen – was sich freilich immer wie ein müdes kulturpolitisches Substitut für die einstige Selbstverwaltung des Ortes anfühlte –,
so lastet die fehlende Programmatik derzeit um so betrüblicher auf dem Haus, da nur eine Minimalvermittlung der dort gezeigten Kunst stattfindet.

KUNSTHAUS
Königstraße 93, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstkulturquartier.de/kunsthaus


Eröffnung: Samstag, 23. September, 19 Uhr
27. September bis 28. Oktober 2017
ANDREAS TÖPFER, OLAF UNVERZART: LANDEN
Die Ausstellung versammelt Werke des Fotografen Olaf Unverzart und des Zeichners und Illustrators Andreas Töpfer, bei denen im weiteren Sinne Landschaft im Vordergrund steht. Die unterschiedlichen künstlerischen Ansätze vermögen mit Sicherheit einen anregenden Dialog zu befördern.

OECHSNER GALERIE im Atelier- und Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr u.n.V.
oechsner-galerie.de


Eröffnung: Samstag, 23. September, 14 Uhr
23. und 24. September 2017
OFFEN AUF AEG
Wie jedes Jahr bilden im Rahmen von Offen Auf AEG die Offenen Ateliers (23./24.09. jeweils 13-19 Uhr) und die Werkschau der etwa 75 auf AEG arbeitenden KünstlerInnen die Hauptanziehungspunkte. Die Werkschau, diesmal in Halle 15, wird heuer von Miret Rodriguez kuratiert. Sie lebt in Paris und leitet außerdem das Artist in Residence-Programm des Arthouse Tulum in Mexiko. Weiterhin locken zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen: Ottmar Hörl, Künstler und frischgebackene Pensionär – bis vor kurzem war er Professor und Präsident an der Nürnberger Kunstakademie – stellt unter dem Motto „Best of“ in der großen Halle 20 aus und hat als Verstärkung 50 Studierende und Meisterschüler seiner Klasse aus allen Teilen Deutschlands dazu geladen. In der Akademie Galerie ist die Ausstellung „ulM20“ von Philipp Eyrich und Mateusz von Motz zu sehen. In Halle 14 geben die in Leipzig und Berlin ansässigen Künstler Lukas Glinkowski und Minor Alexander-Jungblut unter dem Titel „Collective Opus“ Einblick in ihr Schaffen. In Halle 18 findet eine Art interdisziplinäre Konferenz zum Thema Stadtentwicklung statt – Titel „Beware, Utopia!“. Und unter dem Titel „Territorien“ findet in Halle 15 (1. OG) eine Ausstellung mit brasilianischen und deutschen KünstlerInnen statt, organisiert vom Nürnberger Kulturverein Ponte Cultura. In der früheren kleinen AEG-Pforte auf dem Nordareal, der jetzigen Galerie + Café 76, ist die Galaxie off Galerie mit der Gruppenausstellung „paradise circus“ zu Gast.
Die unterschiedlichen Öffnungs- und Laufzeiten der Ausstellungen findet man auf den Websites und dem ausliegenden Faltblatt.
 
AUF AEG
Muggenhofer Straße 132/135 +
Fürther Str. 244-254, Nbg
kunstaufaeg.de
adbk-nuernberg.de
culturaltyphooneurope.wordpress.com
facebook.com/galaxieoffgalerie


 




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