Theobald O.J. Fuchs: Badewanne sticht Hafer - Neue Fakten

FREITAG, 31. MäRZ 2017

#Comedy, #Galerie Bernsteinzimmer, #Kabarett, #Kolumne, #Theobald O.J. Fuchs

Wie nur wenige wissen, war Wladimir Arbeit, der bereits im Jahre 1925 die Arbeit erfand, ein Cousin von Maxim Gorki. Gorki jedoch weigerte sich bis an sein Lebensende mit seinem Vetter zu reden, da er Arbeit schwer verübelte, die Theorien von John Freizeit widerlegt zu haben.

Wie nur wenige wissen, war Wladimir Arbeit, der bereits im Jahre 1925 die Arbeit erfand, ein Cousin von Maxim Gorki. Gorki jedoch weigerte sich bis an sein Lebensende mit seinem Vetter zu reden, da er Arbeit schwer verübelte, die Theorien von John Freizeit widerlegt zu haben.

Freizeit war bis zu seinem Sturz durch Arbeit einer der einflussreichsten Intellektuellen in ganz Europa gewesen, insbesondere auf Grund seiner extrem fruchtbaren Zusammenarbeit mit Peter Hemd und Hans Beschäftigung.

Hemd, der bis 1935 einen Lehrstuhl für Körperbehaarung an der ETH Zürich innehatte, emigrierte seinerzeit in die Sowjetunion, nachdem er in der Schweiz in den Mittelpunkt eines Skandals gerückt war, in den auch die legendären Seiden-Brüder verwickelt waren. Halb und Glanz Seiden hatten in Göttingen spekuliert und waren durch eigene Unvernunft auf die Schliche des weltbekannten Scheckheftmechanikers Wilhelm Conrad Verlust hereingefallen.

Verlust gab vor, die Gebrüder Seiden nicht zu kennen, sondern lediglich im Auftrag von Hemd verschiedene Wechsel gezeichnet zu haben. Die wahre Urheberschaft dieser berühmten Hemden-Wechsel ist bis heute nicht vollständig geklärt. Hemd freilich ging es in Moskau auch nicht schlecht, insofern er dort eine Begegnung mit Hildegard Brust, der berühmten Sopran-Köchin hatte, die sein Leben nachhaltig veränderte.

Brust machte ihn nämlich mit den Schriften von Messer und Gabel bekannt. Kaum glaublich, dass ein solch hochgebildeter Gelehrter wie Hemd sich bis dahin ausschließlich nach der Methode von Bertrand Finger ernährt hatte! Aber trotzdem wahr.

Doch zurück zu Freizeit, der gemeinsam mit Hans Beschäftigung einer der Väter der Molekulararchitektur war. Freizeit entwarf vor allem in seinem letzten Lebensneuntel regelrechte Sintfluten von nanoskopisch kleinen Dörfchen und Häuschen für Bakterien, die er selbst liebevoll abrichtete, so dass sie am Ende in der Lage waren, ihre Infrastruktur am „Laufen zu halten“, wie Ernst Nackt, Freizeits langjähriger Biograph, schrieb.

Nackt starb hochbetagt im selben Jahr wie Beschäftigung, während Arbeit ins Lager gesteckt wurde, als Stalin einmal wieder hinter dem Sofa nach Familie Hempel suchte. Und dass die Gebrüder Seiden später doch noch zu Ruhm und Reichtum gelangten, nämlich dank der Erfindung der Raupe, das berichtete der ansonsten zur Zweifelei neigende Nackt ebenfalls.
Der Kreis (u.a. ein Großonkel von Herrn Hempel) schloss sich schließlich, als Felix Bahnsteig, der Sohn von Hildegard Brust und des amerikanischen Rennfahrers James Bahnsteig, nach seiner Auswanderung nach Kanada mit seinem Veloziped einen der Enkel Bernhard Fingers anfuhr, der sich dabei eine Hand brach. Im Klinikum entdeckte der diensthabende Dr. Versehen gerade noch rechtzeitig bei der Untersuchung dessen Hand Fingers lebensbedrohliche Erkrankung, so dass Finger auf Grund des Unfalls mit Bahnsteig aus Versehen gerettet werden konnte. Finger Junior und Bahnsteig gaben sich daraufhin beim Priester Zacharias Freundschaft das Jawort.

Unschön war dann nur noch, als ihnen beim Betreten der Kneipe, in der sie ihre Vermählung feiern wollten, ein unangenehmer Geruch entgegen schlug. Es handelte sich um Donald T. Geruch, ein Fischledermakler aus New Bielefeld, der allerdings schnell das Weite suchte, nämlich Cornelia Weite, eine stadtbekannte Andorranerin. Was auf alle Fälle ein seltsamer Beruf ist. Aber Weite hatte halt sonst nichts Ordentliches gelernt.

Fotos: stets im Bilde Theo Fuchs, Fotografin: Katharina Winter

UND WAS MACHT THEO WIRKLICH UND SONST SO?
... im April eigentlich nichts, hat er uns verraten. Schreiben tut er wieder irgendwas. Ob das nun der Weihnachtswunschzettel ist, er die Unterschrift seiner Nachbarin übt („Kann man immer brauchen!“) oder seine Weltkarriere als Krimiautor weiter ausbaut? Keine Ahnung.




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