curt präsentiert: Helge Timmerberg - Die rote Olivetti

DIENSTAG, 14. MäRZ 2017, Z-BAU

#Buchvorstellung, #CURT präsentiert, #Lesung, #Z-Bau

Als Helge Timmerberg, Jahrgang 1952, mit siebzehn von Bielefeld nach Indien trampte, beschloss er in einem Ashram im Himalaya Journalist zu werden. Von da an bereiste er über 200 Länder, von denen andere nur träumen, traf ungewöhnliche, erstaunliche Menschen und schrieb Reisereportagen (u.a. für den Stern, Die Zeit) und Bücher voller Humor und ohne Tabus.

In seinem neuesten Buch "Die rote Olivetti", eine Autobiografie, nimmt er die Leser mit auf die Reise seines Leben voller Extreme. Er erzählt von seinen Anfängen als Volontär und Lokalredakteur in Bielefeld, seiner Eröffnung des ersten vegetarischen Restaurants in Bielefeld Anfang der 70er, sein Aufstieg beim Stern und seine Arbeit als reisender Journalist für Tempo, Wiener oder Bunte. Seine Reportagen waren auch der Grund, weshalb Männer sich den Playboy kauften. Seinen Schreibtisch verlegte er ins „Hotel Riviera“ im kubanischen Havanna. Ungeschminkt und offen berichtet er von seinen Frauen, den Parties, den Exzessen und seinem tiefen Drogenabsturz, bevor eine erneute Reise durch den Himalaya auf der Suche nach der Kuh, die kein Gras frisst, sein Leben wieder einmal eine neue Richtung gab. PS: Bielefeld gibt es also doch!

facebook.com/Helge-Timmerberg

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Einsendeschluß ist der 10.03.2017

HELGE TIMMERBERG: DIE ROTE OLIVETTI
Dienstag, 14.03.2017 // 20:00h

Z-BAU
Frankenstraße 200
90461 Nürnberg
Tel.: 0911 46206100
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Z-BAU. Live-Performance-Clubbing präsentiert von CURT –  Mazedonien!? Also Mazedonien gibt es eigentlich nicht. Zumindest nicht die Republik Mazedonien, findet Nachbar Griechenland im Süden. Seit Erklärung der Unabhängigkeit vom ehemaligen Jugoslawien 1991 gibt es Streit über den Namen, weil das angrenzende Gebiet in Griechenlands Norden schon immer Makedonien war. Einmal auf der Landkarte mit dem Finger zu weit gerutscht, ein billiges Navi und schon wird Makedonien zu Mazedonien und Griechenland schaut in die Röhre. Findet zumindest Griechenland. Deswegen Grenze zu, Grenze auf, Embargo, Blockade, Petzen, Stänkern, Alternativname, das ganze Programm politischen HickHacks. Große Politik erklärt in ein paar Zeilen Text? Respekt, muss hier aber genügen.

Keinen ordentlichen Namen, dafür viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen machen es dem Land nicht leicht, eine eigene Identität zu finden. Schlimmer noch! Während es an allen Ecken und Enden fehlt, wurde unter dem Projektnamen „Skopje 2014“ ein dreistelliger Millionenbetrag in pompöse Staatsgebäude, kitschige Monumente und riesige Bronzestatuen versenkt. Der wahnwitzige Regierungsplan, so ein einheitliche Kulturnation zu schaffen und damit dem Vielvölkerstaat Identität zu geben, füllte nur dubiose Kassen, führte zu noch mehr Unverständnis und Unsicherheit und machte den Nationengedanken noch utopischer.

Aber was ist die Identität einer Nation? Wie schafft sich diese? Gibt es das überhaupt noch? Theatermacher Franz von Strolchen reiste 2012 durch Mazedonien, um diesen fiktiven Zustand einer Nation ohne Namen und Identität zu erforschen. Bei seinen Recherchen suchte er Antworten über das Zusammenleben, die uns alle derzeit in Europa beschäftigen. Angelehnt an die Volksgruppen überschreitenden illegalen Raves im Mazedonien der frühen Nullerjahre entwickelte Franz von Strolchen aus seinen zahlreichen Interviews und beeindruckenden Visuals gemeinsam mit drei mazedonischen Performern und dem Berliner DJ Anstam (Lars Stöwe) in „Fictional State“ ein Live-Performance-Clubbing als Event der Zusammenkunft. Die getanzte Utopie, ein fiktiver Raum ohne Grenzen ist ihre Antwort auf die begrenzte Fantasie einer Regierung in der Krise: „Let’s promote fiction, let’s freak out and dance!“

REGIE & KONZEPT: Franz von Strolchen
TEXT: Christian Winkler
MUSIK: Lars Stöwe (Anstam)
VISUALS: Simon Janssen.

Mit Unterstützung der Stadt Nürnberg/ Amt für Internationale Beziehungen.

FICTIONAL STATE – TRILOGIE DES ZUSAMMENLEBENS VOL.3
Eine Live-Performance-Clubbing präsentiert von CURT.
Am 11. Februar im Z-BAU, Frankenstraße 200, Nbg.
Beginn 19:30 Uhr. VVK: 10,- / AK: 12,- / Ermäßigt: 10,-

 


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