Kunst betrachtet von Natalie de Ligt #26

MITTWOCH, 1. FEBRUAR 2017

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Bis 12./17./23./26. Februar 2017
4. BIENNALE ZEICHNUNG
An 7 Kunstorten in Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach und Zirndorf findet heuer die Biennale Zeichnung statt. Ein verbindendes Thema oder einen kuratorischen Überbau gibt es nicht. Vielmehr betont die Künstlerauswahl, die von jeder Institution selbst getroffen wurde, dass Zeichnung heute auch Skulptur, Rauminstallation oder das Relikt einer Aktion sein kann, also jedwedes lineare Geschehen, wie es Hans-Peter Miksch von der Kunstgalerie Fürth formuliert. So wird der klassische Rahmen des Mediums mitunter gesprengt. Etwa bei Serena Amrein, die nach einem bestimmten System pigmentgetränkte Schnüre oder Seile auf den Bildträger schnalzen lässt, so dass am Ende die Zeichnung „als Spur, als Abdruck lesbar ist“ (S. Amrein). Annette Voigt hat eine Mauer aus gefalteten Papierquadern errichtet, und Selçik Dizleks Objekte aus fluoreszierendem Plexiglas erscheinen wie in den Raum gezeichnete Linien. Monika Bartholomé hat nicht nur Zeichnungen mitgebracht, sondern auch das Museum für Zeichnung, deren Gründerin, Archivarin und Direktorin sie selbst ist. Die Biennale sorgt aber auch im Bereich der traditionellen Zeichnung für Bemerkenswertes: Fredder Wanoth hat in den eigenen Giftschrank gegriffen und zeigt erstmals eine Reihe bisher geheim gehaltener erotischer, mitunter pornografisch anmutender Arbeiten. Der jüngste im Bunde, Bastian Spiegel, schafft mit seinen aus feinsten Linienstrukturen bestehenden Zeichnungen ein eigenes, faszinierendes Universum. Alle Adressen und Öffnungszeiten finden Sie auf den Websites unter galeriehaus-nuernberg-nord.de oder facebook.com/BiennaleDerZeichnung.

DIE 7 ORTE UND 11 BETEILIGTE:

1. Bis 12. Februar
FREDDER WANOTH
STÄDTISCHE GALERIE SCHWABACH
Königsplatz 29a, Schwabach
Do/Fr 11-18, Sa 10-13, So/Feiertag 13-16 Uhr
kuenstlerbund-schwabach.de

2. Bis 17. Februar
SERENA AMREIN
MUK - KUNSTVEREIN ZIRNDORF
Im Pinderpark 7, Zirndorf
Do/Fr 15-18 Uhr
kunstverein-zirndorf.de

3. Bis 23. Februar
GÜNTER WALTER
KUNSTVEREIN ERLANGEN
Hauptstr. 72, Erlangen
Di, Mi und Fr 15-18 Uhr, Do 15-19 Uhr, Sa 11-14 Uhr
kunstverein-erlangen.de

4. Bis 26. Februar
ANGELIKA ARENDT
GALERIEHAUS NORD
Wurzelbauerstr. 29, Nbg
Di/Mi 11-16 Uhr, Do/Fr 11-13 Uhr, So 11-16 Uhr
galeriehaus-nuernberg-nord.de

5. Bis 12. Februar
SELCUK DIZLEK, RUTH LOIBL, ANNETTE VOIGT
KUNSTMUSEUM ERLANGEN
Nürnberger Str. 9, Erlangen
Di-Fr 11-18 Uhr, Sa/So/Feiertag 11-16 Uhr
erlangen.de/kunstmuseum

6. Bis 26. Februar
MATTHIAS EGERSDÖRFER, RENATE SELLESNICK, BASTIAN SPIEGEL
GALERIE BERNSTEINZIMMER
Großweidenmühlstr. 11, Nbg
Sa/So 15-19 Uhr
galerie-bernsteinzimmer.de

7. Bis 26. Februar
MONIKA BARTHOLOMÉ UND DAS MUSEUM FÜR ZEICHNUNG
KUNSTGALERIE FÜRTH
Königsplatz 1, Fürth
Mi-Sa 13-18 Uhr, So/Feiertage  (außer Mo+Di) 11-17 Uhr
kunst-galerie-fuerth.de

ENDE 4. BIENNALE ZEICHNUNG
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Bis 24. Februar
CHRISTOPH RUCKHÄBERLE: DISPARATES
Einst wurde Christoph Ruckhäberle nur als Teil der sogenannten Neuen Leipziger Schule wahrgenommen und die Qualität seiner Kunst fast allein daran gemessen. So erging es seinerzeit all seinen Leipziger Kollegen. Da wurden Bilder gekauft und bestellt, die noch gar nicht existierten. Dieser Hype bedeutete Fluch und Segen zugleich, und er ist zum Glück vorbei, so dass nun die Kunst selbst und nicht der Ausnahmezustand im Vordergrund steht. Bei Christoph Ruckhäberle findet der Ausnahmezustand seit jeher in den oft über zwei Meter hohen Bildern statt. Er speist sich aus einer recht eigenen Formen- und Figurensprache, die in ihrem Farbschema und Vokabular bisweilen an volkstümliche Malerei denken läßt, aber auch an einen zurechtgerückten Picasso oder aufgeräumten Max Beckmann. Manche Figuren erscheinen wie Stellvertreter bekannter Archetypen oder Klischees. Meist sind sie eigenartig gefangen in ihrem Bildgeviert. Die Welt um sie herum rückt ihnen entweder auf die Pelle oder wird zum Synonym dessen, woraus sie nicht entkommen können. Die heitere, kräftige Farbigkeit ist trügerisch wie der gespielte Frohsinn eines Zirkusclowns.

BÜHLERS
Königswarterstraße 22, Fürth
Mi-Fr 11-15 Uhr u.n.V., Geschlossen: Feiertage und Schulferien
buehlers-fuerth.de


Bis 25. Februar
GERD BAUER UND JULES STAUBER: CARTOON
Schon als Kind malte Gerd Bauer (*1957), der von sich behauptet, dass er nie etwas anderes als Illustrator werden wollte, schwarzweiße Cartoons farbig aus. Bei der Liebe zur Farbe und zum oft hinreißenden Detail ist Gerd Bauer geblieben. Aber über
das Illustrative gehen seine Cartoons weit hinaus. Mit Humor, Sympathie und spitzem Pinsel umkreist der frischgebackene Kunstpreisträger mit Vorliebe die fränkische Seele und bringt sie auf den Punkt. Sein Nürnberger Kollege Jules Stauber (1920-2008), dessen Nachlass übrigens vom Kunstmuseum Erlangen betreut wird, stand Bauer da in nichts nach. Formal entschied er sich jedoch zumeist, bei der klassischen Schwarzweiß-Zeichnung zu bleiben. Der Galeriesonntag ist diesmal am 5. Februar von 11 bis 15 Uhr.

GALERIE MIT DER BLAUEN TÜR
Meuschelstr. 51 (Eingang Friedrichstr.), Nbg
Mi-Fr 15-19 Uhr, Sa 11-15 Uhr
galerie-blaue-tuer.com


Bis 25. März
HEIKE GALLMEIER: TRAVELOGUE
Die in Berlin lebende Künstlerin Heike Gallmeier arbeitet prozesshaft. Sie verarbeitet gefundene Materialien zu skulpturalen Installationen, die bisweilen an verschachtelte Bühnenbilder denken lassen. Davon wiederum fertigt Gallmeier Fotos an, die sie auf große Papiere abziehen lässt. Die Abzüge werden ihrerseits in Ausstellungen als freistehende Elemente im Raum platziert. Die ursprünglichen Fundstücke werden gewissermaßen in einen von der Künstlerin geschaffenen Kreislauf eingespeist. Die Ausstellung Travelogue beruht auf dem gleichen Prinzip. Sie hat ihren Ausgangspinkt in einer Reise von Berlin nach Northampton in England, bei der Heike Gallmeier den Transporter, mit dem sie unterwegs war, zum mobilen Atelier umfunktionierte. Auf ihrer Route jenseits der Autobahnen sammelte sie in diversen Ortschaften alle mögliche Gegenstände und Materialien ein, die sie im Laderaum des Transporters zu wechselnden, kurzweiligen Installationen verarbeitete. Sie dokumentierte das Ganze und lässt nun Versatzstücke der temporären Installationen wieder in einzelne Ausstellungen einfließen.
 
GALERIE SIMA
Hochstraße 33, Nbg
Di 17-20 Uhr, Sa 11-14 Uhr u.n.V.
simagalerie.de


Bis 16. April
BRIGITTA HEYDUCK: MEINE FARBWELTEN
INGE GUTBROD UND MARKUS KRONBERGER: ZWISCHEN DEN FARBEN


KUNSTVILLA
Blumenstraße 17, Nbg
Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstvilla.org


Bis 23. April 2017
JÜRGEN TELLER
Wie ein embedded Photographer bewegt sich Jürgen Teller durch die Welt der Mode und Modelabels, die zugleich sein Auftraggeber ist. Er hat von jeher seine eigenen ästhetischen Regeln aufgestellt. Modedesigner samt den Supermodels, Reality-Sternchen, Schauspielerinnen, Berühmtheiten und Persönlichkeiten aller Art, weltweit, fressen ihm aus der Hand. Sie vertrauen sich ihm und seinem Objektiv, durch das sein zugespitzt subjektiver Blick geht, an. Sie wissen: Hier ist einer am Werk, der wie ein Wilderer seinem Instinkt folgt und zugleich ein Moralist mit antiheldenhaften Anwandlungen bleibt. Die Erlanger Schau, die ein Heimspiel für den in Bubenreuth aufgewachsenen Fotografen ist, zeigt eine ganze Reihe unterschiedlicher Serien und ikonischer Einzelbilder. Teller nutzt sie auch für eine persönliche Hommage. Immer wieder tauchen hier das heimatliche Umfeld und engste Familienmitglieder auf, die er u. a. auch ungeniert in manche der hochbezahlten Fotokampagnen einbettet.

KUNSTPALAIS ERLANGEN
Marktplatz 1, Erlangen
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstpalais.de


Bis 30. April
JOACHIM BANDAU: OPHELIA UND DAS MANNEQUIN. FRÜHE SKULPTUREN 1967-1974
Zu dieser Ausstellung gibt es eine gesonderte Besprechung in diesem Heft.
Weitere sehenswerte Präsentationen im Neuen Museum sind unter anderem die „Spätnachrichten“ des Nürnberger Künstlers Reiner Bergmann oder „BEI ANRUF - HIT!“ mit den ebenfalls in Nürnberg lebenden Künstlern Sebastian Kuhn und Andreas Oehlert.
 
NEUES MUSEUM
Eingang Klarissenplatz
Luitpoldstr. 5, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
www.nmn.de


Eröffnung: Mittwoch, 8. Februar, 19 Uhr
9. bis 26. Februar
CHRISTIAN HIEGLE UND WILHELM UHLIG: STANDPUNKTE
Die mittelfränkische Künstlergruppe Der KREIS feiert dieses Jahr 70-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass gibt es an verschiedenen Orten in Nürnberg Ausstellungen, in denen sich fast alle Mitglieder präsentieren und wo es auch um die Geschichte der 1947 gegründeten Gruppe geht. Vielleicht wird dann auch die Frage geklärt, weshalb die Gruppe nie mehr als 30 Mitglieder umfassen soll und ob eine Mitgliedschaft vererbbar ist. Im Februar setzen die Künstler Christian Hiegle und Wilhelm Uhlig den diesjährigen Ausstellungsmarathon in der KREIS Galerie fort.

KREISGALERIE - Galerie am germanischen Nationalmuseum
Karthäusergasse 14, Nbg. Mi 16-20 Uhr,
Do/Fr 14-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr u.n.V.
kreis-nuernberg.de

Eröffnung: Mittwoch, 8. Februar, 19 Uhr
9. Februar bis 5. März
KLASSE PROF. MICHAEL HAKIMI
Der lang geratene Ankündigungstext zu der Ausstellung, nachzulesen auf der Homepage, ist das komplette Zitat eines Textes des französischen Philosophen Jean-François Lyotard (1924-1998), den er 1985 anlässlich der von ihm initiierten Ausstellung „Les Immatériaux“ verfasst hatte. Die damals kontrovers und viel beachtete Ausstellung, die Kunst, Sprache und Wissenschaft interdisziplinär inszenierte, war gewissermaßen ein kuratorisches, vom diskursiven Gedanken durchdrungenes Gesamtkunstwerk. Selbstbewusst wie ein frisch frisierter Königspudel eignet sich die Klasse Hakimi nun den lyotardschen Text an und schraubt die Erwartungen hoch. Ich frage mich, ob sie sich auch im künstlerisch-philosophisch-intellektuellen Dunstkreis von „Les Immatériaux“ wähnt und ob ich mit ihrer Klassenausstellung in der Akademie Galerie zu Nürnberg ein vergleichbar bedeutsames und für die Kunstwelt und den Kunstdiskurs entscheidendes Projekt erwarten darf.

AKADEMIE GALERIE NÜRNBERG
Auf AEG. Muggenhofer Str. 135/Halle 13, Nbg
Mi-So 14-19 Uhr
adbk-nuernberg.de


Donnerstag, 9., 16. und 23. Februar, 19 Uhr
ROY - LITERARISCHES BEI SCHNAPS WOCHEN
Aufgrund des großen Erfolges von ROY gibt es heuer eine zweite Auflage dieser literarischen Veranstaltungsreihe. Im letzten Jahr wurde deutlich: Neben normal vorgetragenem Textgut, kann es zu Experimenten, performanceartigen Darbietungen, Gesangseinlagen und allerlei kurzweiligen, aber niemals verstandeslosen Ab- und Ausschweifungen kommen. Hierfür sorgen diesmal Elmar Tannert, Lara Sielmann, Emanuel Tannert, Raika, Matthias Egersdörfer, Jens Habermann, Claudia Schulz, Krupski, Lilly Urbat, Ferdinand Führer, Claudia Holzinger, Roland van Oystern und Bird Berlin. Obacht: Am 2. und 9. März geht es weiter.

EDEL EXTRA - Verein zur Förderung ästhetischer Prozesse e.V.
Müllnerstraße 22, Nbg
edelextra.biz


Eröffnung: Mittwoch, 15. Februar, 20 Uhr
16. Februar bis 16. April
SVEN DRÜHL: SIMULATIONEN. LANDSCHAFT JENSEITS DER WIRKLICHKEIT
Sven Drühl (*1968) ist Maler, Mathematiker und promovierter Kunsthistoriker. Sein besonderes Interesse gilt Berglandschaften, Vulkanen und Meereswellen in Extremzuständen. Vorlagen hierfür findet er in romantischen Landschaftsgemälden des 19. Jahrhunderts, aber auch in digitalen Bildwelten der Gegenwart. Meist wird das gewählte Motiv, zum Beispiel ein gewaltiger Wellengang, monolithisch und die Leinwand ausfüllend in Szene gesetzt – farblich reduziert, wie man es von einem Linolschnitt kennt.

KUNSTHAUS
Königstraße 93, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstkulturquartier.de/kunsthaus


Eröffnung: Mittwoch, 22. Februar, 19 Uhr
23. Februar bis 7. Mai
JORINDE VOIGT: A NEW KIND OF JOY
Die Ausstellung von Jorinde Voigt (*1977) führt unfreiwillig die hiesige Biennale der Zeichnung fort und ergänzt das Medium um weitere Aspekte, wenn nicht um einen ganzen Kosmos. Bei den Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin wird die Papierfläche zur unermesslichen Galaxie, auf der sich mannigfaltige zeichenhafte Formationen bilden, die einer feinsinnigen und feingeistigen Alchimistenküche entwichen zu sein scheinen und die bestrebt sind, abstrakte Phänomene wie Raum, Zeit oder Erdrotation darzustellen. In den Zeichnungen entfaltet sich ein von der Künstlerin entwickeltes, wissenschaftlich anmutendes Vokabular aus Linien, Zeichen Diagrammen und handschriftlichen Notizen, das eine eigene Welt mit eigenen Regeln repräsentiert. Diese als Ottonormalbetrachter zu dechiffrieren, dürfte nur wenigen gelingen. Aber zum Staunen bei der Betrachtung kann niemand zu dumm sein.

KUNSTHALLE NÜRNBERG.
Lorenzer Str. 32, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunsthalle.nuernberg.de


Eröffnung: Freitag, 24. Februar, 19 Uhr
25. Februar bis 14. Mai 2017
EDIT ODERBOLZ
Die Schweizer Künstlerin Edit Oderbolz (*1966 in Stein/Rhein) setzt sich in ihren meist dreidimensionalen Werken mit Raum und Material auseinander. Für den Kunstverein will sie Arbeiten in Form von skulpturalen Setzungen entwickeln, die sich auf die räumlich-architektonische Situation des Milchhofgebäudes beziehen. Darüber hinaus ist u. a. die mehreilige Bodenarbeit Now Rain, Now Sun zu sehen, die vom Kunsthaus Baselland in Muttenz übernommen wird. Die Ausstellung von Edit Oderbolz, zu der auch ein Katalog vorliegt, ist nämlich eine Kooperation der beiden Häuser. Noch bis zum 12. Februar werden die Einzelausstellung mit Daniel Kiss und die Jahresgaben präsentiert.

KUNSTVEREIN NÜRNBERG - Albrecht Dürer Gesellschaft
Kressengartenstr. 2, Nbg
Di-Fr 14-18 Uhr, Sa/So 13-18 Uhr u.n.V.
kunstvereinnuernberg.de


Eröffnung: Samstag, 25. Februar, 19 Uhr
1. März bis 8. April
OLIVER BOBERG: LETZTEN SOMMER
Seit annähernd 20 Jahren richtet der in Fürth lebende Künstler Oliver Boberg (*1965) in seinen Fotoarbeiten das Augenmerk auf Unorte des urbanen Alltags: Unscheinbare Ecken, Treppenaufgänge, Fluchtschächte, Straßenränder u. ä. Die Fotografien sind allerdings eine Art Trugbild, da das, was sie zeigen, nicht unmittelbar der Realität abgerungen wird, sondern akribisch ausgearbeiteten und ausgeleuchteten Modellen, die Boberg von den realen Szenen anfertigt. Nun zeigt der Künstler seine neue Serie „Schattenstücke“, bei der vor allem die Inszenierung von Sonnenlicht und Schattenwürfen in den Modellen eine Rolle spielt. So kehrt einstweilen eine freundliche, heitere Atmosphäre in die sonst oft melancholisch gestimmten Bilder ein.
Zur Eröffnung gibt es ein Gespräch mit Oliver Boberg und dem Nürnberger Maler Gerhard Mayer.

OECHSNER GALERIE
im Atelier- und Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr u.n.V.
oechsner-galerie.de


Eröffnung: Samstag, 25. Februar, 19 Uhr
1. März bis 8. April
TAKESHI MAKISHIMA: EVENING SHADOWS
Der 1980 in Fukuoka, Japan, geborene Takeshi Makishima kam 1998 zum Kunststudium nach Düsseldorf. Dort lebt er heute noch. In seinen Malereien lässt er märchenhafte Situationen entstehen, die bis ins Phantastische reichen und die dem Surrealen und Traumartigen näher stehen, als dem Realen. Die sanfte und gedämpfte Farbigkeit unterstreicht zusätzlich das Nebulöse der Sujets. Makishima schließt mit der Ausstellung das ihm zuerkannte Marianne-Defet-Malerei-Stipendium ab.

INSTITUT FÜR MODERNE KUNST NÜRNBERG
im Atelier- und Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr u.n.V.
moderne-kunst.org




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