Kunst betrachtet von Natalie de Ligt #24

DIENSTAG, 1. NOVEMBER 2016

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Unsere Freundin Natalie sichtet, selektiert und fasst das zu curt passende Kunstgeschehen zusammen. Und, das hat man nicht oft, sie weiß, wovon sie schreibt. Ein Luxus, den wir euch gönnen!

Bis 6. November
UNEN ENKH: SKULPTUREN UND OBJEKTE

GALERIEHAUS NORD
Wurzelbauerstr. 29, Nbg
Di/Mi 13-16 Uhr, Do/Fr 11-13 Uhr, So 11-16 Uhr
galeriehaus-nuernberg-nord.de


Bis 8. November
IMITATE 2016: JAHRESAUSSTELLUNG – LEHRENDE DER ADBK STELLEN AUS
Jetzt wird’s spannend. Im letzten Teil der Imitate-Reihe geht es um die Jahresausstellung, die jeden Juli den Höhepunkt des kunstakademischen Jahres darstellt und wo die Kunststudierenden mehr oder weniger stolz ihre aus professoraler oder studentischer Sicht gelungensten Arbeiten präsentieren. Lehrende sind da ausgeschlossen. Aber warum eigentlich, dachte sich das Team vom Edel Extra, und hat nun alle Lehrenden der Akademie eingeladen, an der „Jahresausstellung der Lehrenden der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg“ zu partizipieren. 17 Personen sind dem Ruf gefolgt und stellen sich nun dem kritischen Blick des Publikums. Ein derartiges Vorhaben im Ausstellungs- und Kunstbetrieb ist so was von überfällig. Achtung: Am 1.11. geöffnet von 17-20 Uhr danach auf Anfrage.

EDEL EXTRA
Verein zur Förderung ästhetischer Prozesse e.V.
Müllnerstraße 22, Nbg.
edelextra.biz


Bis 12. November
HARRI SCHEMM: ICH HABE NICHT GESAGT, DASS ALLE KÜNSTLER DEPPEN SIND
Eine Bande von Künstlern, darunter Harri Schemm, ging einst in der berühmt-berüchtigten Kneipe „Gregor Samsa“ ein und aus. Rein kamen die Künstler nur, weil sie den Gastraum mit ihren Werken bis unter die Decke tapezierten und so ihre Zeche zahlten. Das mit der Kunst wurde dann vor kurzem quasi geoutsourced und zwar in die Gregor Galerie. Aktuell zeigt hier nun Harri Schemm eine Auswahl seiner Malerei.
 
GREGOR GALERIE
Pirckheimerstr. 129, Nbg
Mi-Sa 17-21 Uhr
gregor-galerie.de


Bis 16. November
PETER ANGERMANN: TRAMPOLIN
Weil Peter Angermann (*1945 in Rehau) heuer den großen, nur alle zwei Jahre verliehenen Kunstpreis der Stadt Nürnberg erhält, richtet ihm sein Nürnberger Galerist geschwind eine Ausstellung aus. Beides geschieht völlig zu Recht. Neben Malereien, darunter Pleinair-Bilder, für die Angermann bekannt ist, zeigt er auch eine ganze Reihe an Papierarbeiten. Und diese bekommt man nur selten zu sehen. Peter Angermann ist ein virtuoser Maler, was voreilige Betrachter aufgrund der Farbigkeit und des bisweilen comichaften Stils leichtfertig abtun könnten. Tatsächlich erzeugt er mit wenigen, aber präzisen Pinselschwüngen und einer wohlüberlegten Farbpalette Landschaftsbilder, die den Betrachter aufgrund ihrer Ästhetik und Atmosphäre für sich einnehmen und zugleich immer auch Reflektion über die Möglichkeiten der Landschaftsdarstellung sowie der Malerei selbst sind.

GALERIE SIMA
Hochstraße 33, Nbg.  
Di 17-20 Uhr u.n.V.
simagalerie.de


Bis 20. November
HORIA VANCU: SYNTHETISCHER REALISMUS
Der 1957 geborene Horia Vancu studierte einst in Bukarest Malerei. Seit 1996 lebt und arbeitet er in Nürnberg. Er nennt seinen Stil synthetischen Realismus, u.a. weil er seine Bilder als den Versuch sieht, eine reine Malerei zu entwickeln, wobei er die Farbe und den nahezu geometrischen Aufbau zum Kern seiner Bildkomposition macht. Das Ergebnis sind gegenständliche Bilder, deren Motive jedoch abstrahiert und eben auf das Wesentliche reduziert sind.

RAUM FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST
Knauerstraße 3, Nbg
Do/Fr 14-18 Uhr, Sa 12-16 Uhr
das-artelier.com


Bis 20. November
GESTURES OF TOMORROW

KUNSTVEREIN NÜRNBERG
Albrecht-Dürer-Gesellschaft
Kressengartenstr. 2, Nbg
Di-Fr 14-18 Uhr, Sa/So 13–18 Uhr u.n.V.
kunstvereinnuernberg.de


Bis 27. November
DICKER ALS WASSER. KONZEPTE DES FAMILIÄREN IN DER ZEITGENÖSSISCHEN KUNST

KUNSTPALAIS ERLANGEN
Marktplatz 1, Erlangen
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstpalais.de


Bis 27. November
GLEN FORSTER: MALEREI
Der 1960 in Nürnberg geborene Glen Forster befasst sich seit rund 35 Jahren mit Malerei. Er ist Autodidakt, wie er selbst in seinem Lebenslauf erwähnt. Seine abstrahierten Bildmotive lassen bisweilen einen gegenständlichen oder figurativen Ursprung erahnen. Durch das Auftragen vieler Farbschichten erzeugt Forster eine spannungsreiche Tiefenwirkung in seinen Bildern. Und in den ineinander übergehenden Farbformen und -schlieren kann das Auge lange spazieren gehen und das Kopfkino anwerfen.
 
KUNSTMUSEUM ERLANGEN
Loewenichsches Palais
Nürnberger Str. 9, Erlangen
Di-Fr 11-18 Uhr, Sa/So/Feiertag 11-16 Uhr
erlangen.de/kunstmuseum


Bis 15. Januar 2017
MIT ANDEREN AUGEN. DAS PORTRÄT IN DER ZEITGENÖSSISCHEN FOTOGRAFIE
Die sehenswerte Ausstellung versammelt 43 Positionen zeitgenössischer Porträtfotografie, beginnend mit den 1990er Jahren. Die vom Kunsthaus und der Kunsthalle Nürnberg ausgerichtete Schau wartet durchaus auch mit einem kunstwissenschaftlichen Anspruch auf, zum Beispiel durch die Tatsache, dass auch FotografInnen vertreten sind, die in ihrem Werk einen kunsthistorischen Bogen zu August Sander (*1876-1964) spannen, dem Heroen und Begründer des dokumentarischen Porträts. Zugleich lässt sich manche Entdeckung machen, vor allem im Kunsthaus, wo mehrheitlich eine jüngere Generation auftritt und wo das Medium Fotografie auch mal unkonventioneller angegangen wird – wie bei den Masken von Sabrina Jung (*1978).

KUNSTHALLE
Lorenzer Straße 32, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunsthalle.nuernberg.de

KUNSTHAUS
Königstraße 93, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstkulturquartier.de/kunsthaus


Bis 12. Februar 2017
SHERRIE LEVINE: AFTER ALL
Mit Werken aus einer Privatsammlung widmet das Neue Museum der amerikanischen Künstlerin Sherrie Levine (*1947) eine umfassende Einzelschau. Der Kern von Levines künstlerischem Ansatz bilden von jeher die Aspekte Idee und Konzept. Wie kaum eine andere Künstlerin oder Künstler hat sie das Modell des Readymade und die Vorgehensweise der Aneignung weiter getrieben und radikalisiert.
 
NEUES MUSEUM
Eingang Klarissenplatz, Luitpoldstr. 5, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
www.nmn.de


Eröffnung: Mittwoch, 9. November, 20 Uhr
10. November bis 16. April
BRIGITTA HEYDUCK: MEINE FARBWELTEN
Dem trüben Grau des Winters rammt die Kunstvilla einen buntbemalten Holzpflock in das kalte Herz. Farbe ist das Stichwort der Stunde bzw. von gleich zwei Ausstellungen:
In der einen zeigt die Nürnberger Malerin Brigitta Heyduck (*1936) ihre farbenfrohen Bilder, in der anderen, parallel stattfindenden Ausstellung „Zwischen den Farben“ kommen die ebenfalls in Nürnberg bekannten Künstler Inge Gutbrod (*1963) und Markus Kronberger (*1964) zum Zug. Wesentliches Merkmal beider ist die Auseinandersetzung mit Farbe bzw. mit Farbwirkung. Bei Gutbrod steht das Material Wachs im Vordergrund, bei Kronberger die Malerei. Beide Ausstellungen gehen bis ins nächste Frühjahr, wenn es draußen wieder zu blühen beginnt.

KUNSTVILLA
Blumenstraße 17, Nbg
Di, Do-So 10-18, Mi 10-20h
www.kunstvilla.org


Eröffnung: Freitag, 11. November, 19 Uhr
Bis 27. November
BLACK - RED - YELLOW
In Anlehnung an Barnett Newmans vierteilige Bilderserie aus den 1960er Jahren mit dem Titel „Who’s Afraid of Red, Yellow an Blue?“ veranstaltet der BBK Nürnberg eine in drei Blöcke geteilte Ausstellungsreihe mit dem Titel „Black, Red and Yellow“. In jedem Block widmen sich die beteiligten KünstlerInnen einer der drei Farben, die hier nicht zufällig jene der deutschen Flagge sind. Bis zum 6. November ist es die Farbe Rot und ab dem 11. November dreht sich alles um die Farbe Gelb. Die Beteiligten wollen sowohl kunsthistorisch Bezug nehmen als „auch die politische Dimension ansprechen, die mit der Wahl der Farben Schwarz, Rot, Gelb zum Ausdruck kommt“. Im Einladungstext ist außerdem vom „britischen Ausstieg aus dem Euro“ (£>£?!) die Rede. Ja, anscheinend kann auch das die Kunst hinbekommen: Den Ausstieg aus etwas, wo man gar nicht drin ist.

BBK Nürnberg Mittelfranken
Galerie Hirtengasse
Hirtengasse 3, Nbg
Mi-So 13-18 Uhr. u.n.V.
bbk-nuernberg.de

Eröffnung: Donnerstag, 17. Nov., 15 bis 19 Uhr
17. bis 25. November
JAHRESAUSSTELLUNG: KUNSTRAUM WERKSTADT LEBENSHILFE NÜRNBERG
Vor fünf Jahren wurde der KUNSTRAUM als weiterer Arbeitsbereich der WerkStadt Lebenshilfe aus der Taufe gehoben, um auch KünstlerInnen mit geistiger Behinderung künstlerisches Arbeiten zu ermöglichen und dieses öffentlich zu machen. Inzwischen arbeiten dort 15 KünstlerInnen, die nun im Rahmen der Jahresausstellung aktuelle Werke aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Skulptur und Fotografie präsentieren. Allein wegen der detailreichen, komplexen Stadtansichten von Daniel Moser (*1983), die über  mehrere Monate entstehen, sollte man sich einen Besuch nicht entgehen lassen.
 
KUNSTRAUM
WerkStadt Lebenshilfe Nürnberg
Fürther Straße 212, Gebäude C3, Nbg
Mo-Do 9-16 Uhr, Fr 9-14 Uhr
www.werkstadt-lebenshilfe.de


Eröffnung: Donnerstag, 17. November, 19 Uhr
18. November bis 4. Dezember
IN SITU
Anlässlich der Ateliertage für angewandte Kunst EinBlick-Biennale 2016 hat das Neue Museum Absolventen der Klasse für Freie Kunst, Gold- und Silberschmieden der hiesigen Kunstakademie für eine Präsentation eingeladen. Die teilnehmenden KünstlerInnen „haben Arbeiten entwickelt, die sich mit einzelnen Elementen oder spezifischen Merkmalen des Neuen Museums auseinandersetzen. Unter dem Titel IN SITU zeigen sie Schmuck und Gerät, aber auch Installation und Performance“ (Ankündigung). Mit dabei sind Ann-Kathrin Hartel, René Martin, Markus Pollinger, Susanne Schwarz und Nadja Soloviev. Der Besuch der Präsentation ist kostenfrei. Die Eröffnung bildet zugleich den Auftakt für die Ateliertage EinBlick-Biennale 2016. Mehr dazu weiter unten.

NEUES MUSEUM
Eingang Klarissenplatz, Luitpoldstr. 5, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
www.nmn.de


18. bis 20. November 2016
EINBLICK-BIENNALE 2016: ATELIERTAGE FÜR ANGEWANDTE KUNST IM RAUM NÜRNBERG
Zum 16. Mal zeigen heuer wieder rund 30 KünstlerInnen und deren Gäste aktuelle Werke in ihren Ateliers. Alle Arbeiten sind aus den angewandten Bereichen der Kunst – darunter Schmuck, Gerät, Glas, Keramik, Metall, Textil und Accessoires. Die EinBlick-Biennale ist die größte Veranstaltung für zeitgenössisches Kunsthandwerk in der Region und wird stets heiß herbeigesehnt. Besonders anregend ist die dreitägige Biennale auch, weil man während des Atelierhoppings zwangsläufig und ebenso zwanglos in Kontakt mit den KünstlerInnen kommt und einen Einblick in die Produktionsstätten erhält. Alle Informationen zu den Ateliers sowie der Lageplan finden sich im Leporello, das auf der Website als Download zur Verfügung steht.
Fr 18-21 Uhr, Sa 13-20 Uhr, So 11-18 Uhr
www.forum-ak.de

Eröffnung: Freitag, 18. November, 19 Uhr
18. November bis 18. Dezember
AXEL VOSS: DIE NÄBEL DER WELT
Der in Fürth lebende Künstler Axel Voss (*1966) ist vor allem durch seine Siebdrucke bekannt, in denen seine Affinität zu Comic, Graphic Novel und Post-Pop zum Tragen kommt. Oft zeigt er Szenen oder Straßenzüge von fernen Städten und Ländern, die er mutmaßlich bereist hat. Insofern ist der gewählte Ausstellungstitel naheliegend.
Bis zum  6. November ist noch die Schau „Sculptures and Drawings“ von Laura Ford zu sehen. Und am Sonntag, 13. November,
14 bis 17.30 Uhr, findet in der Kunstgalerie zum sechsten Mal das Galeriefest statt. „KOMMSCHAUKUNST VI“ bietet ein kurzweiliges Programm und eine Reihe von KünstlerInnen, die der Institution verbunden sind. Mit dabei sind u.a. Sascha Banck & RGB-Ensemble, Reiner Bergmann, Barbara Engelhard, Anders Möhl, Wicky Reindl. Der Eintritt ist frei.

KUNSTGALERIE FÜRTH
Königsplatz 1, Fürth
Mi-Sa 13-18 Uhr, So/Feiertage 11-17 Uhr. Mo/Di geschlossen auch an Feiertagen.
kunst-galerie-fuerth.de


Eröffnung: Samstag, 19. November, 19 Uhr
Bis 23. Dezember
STATEMENT X
Die Oechsner Galerie feiert ihr 10-jähriges Bestehen und versammelt aus diesem Anlass alle 14 Künstlerinnen und Künstler aus dem Programm. Hierbei kann man nicht nur Entdeckungen in Sachen Kunst machen, sondern auch eine Ahnung davon bekommen, was solide und beispielhafte Galeriearbeit ist. Statement X kann auch im Rahmen der offenen Ateliers zum 1. Advent besichtigt werden: Am So, 27. November, 14-19 Uhr, lädt das gesamte Atelier- und Galeriehaus Defet zum Besuch und für erste Weihnachtseinkäufe ein.

OECHSNER GALERIE
im Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr
oechsner-galerie.de


Eröffnung: Dienstag, 22. November, 19 Uhr
23. November bis 11. Dezember
CLAUDIA HOLZINGER & LILLY URBAT: HOLZINGERURBAT
In der Ankündigung, die mutmaßlich von den Künstlerinnen selbst stammt, heißt es „holzingerurbat ist teamfähig und zu allem bereit. Zusammen mit Ihnen gestalten wir uns neu. Ihre Zielgruppe ist unser Publikum. Just what is it, that makes holzingerurbat so different?“ Claudia Holzinger und Lilly Urbat sind befreundet, sie studieren in Nürnberg an der Kunstakademie – u.a. auch Graphik, sie sind Mitbetreiber des Edel Extra e. V., und sie haben sich schon oft fotografisch inszeniert, jede auf ihre Weise. Lilly Urbat porträtierte sich im weißen Badeanzug und mit feierlich-ernstem Blick vor einem Ensemble echter selbstgerollter Klöße, als sei es ein Haufen Diamanten. Lecker! Claudia Holzinger montierte ihr Antlitz mit strahlendem Lachen als zuversichtliche Durchschnittsfrau von heute auf die Titel diverser Frauenzeitschriften. Hier wie dort wird ohne großes Federlesen auf die tragikomische Seite von nach wie vor existierenden Rollenbildern und -klischees angespielt. Aber es sind noch viel mehr Aspekte, die das teamfähige Duo so anders macht. Es lohnt sich unbedingt, dem auf den Grund zu gehen. Bis zum 13. November ist noch die Gruppenausstellung „Again: Wie wollen wir leben“ zu sehen.

AKADEMIE GALERIE NÜRNBERG
Halle 13 Auf AEG, Muggenhofer Straße 135, Nbg
Mi-So 14-19 Uhr
adbk-nuernberg.de


Eröffnung: Sonntag, 27. November, 17 Uhr
Bis 18. Dezember
TESSA WOLKERSDORFER: MYSCAPES
Tessa Wolkersdorfer (*1982) studierte Malerei an der Nürnberger Kunstakademie. Recht früh hat sie einen Malstil und eine bevorzugte Motivwelt gefunden. Letztere verfolgt sie geradezu obsessiv, und bisweilen schleicht sich eine gewisse Redundanz ein. Titel wie homescape, draußendaheim oder bedroom breakthrough lassen das stetige Interesse erahnen. In ihren Bildern erzeugt Wolkersdorfer eine surrealistisch und manchmal auch mystisch anmutende Zwischenwelt, in dem sie Innenräume und Versatzstücke von Wohnräumen mit Natur verschmilzt. Schreibtische, Sofas und Betten schmiegen sich in eine von Schwerkraft befreite Landschaft, die ihrerseits halb in Auflösung begriffen ist – oder umgekehrt: Die Natur dringt mit scheinbar zersetzerischer Absicht ins gestylte Heim vor.
Noch bis zum 20. November ist die Ausstellung „Holy Queers & Tricky Myths“ zu sehen, in der sich die beteiligten KünstlerInnen mit queeren und feministischen Positionen auseinandersetzen.

GALERIE BERNSTEINZIMMER
Großweidenmühlstr. 11, Nbg
Sa/So 15-19 Uhr
galerie-bernsteinzimmer.de




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