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#127 |
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Freitag, 26. September 2008 |
Liebe curt-Freunde,
wir leiden. Wir leiden mit den Gastronomen mit, die gerade von der Stadt, genauer: vom Ordnungsamt Nürnberg, in Angst und Schrecken versetzt werden. Sperrzeitverlängerungen werden angedroht, DJs in Bars werden untersagt, selbst Spiegelkugel und „Lichtorgeln“. Zumindest wird es versucht - und die Gastronomen wehren sich.
Die BAR 77 steht gerade am meisten im Fokus, und Betreiber Alberto zieht vor Gericht, um seine gefährdete Existenz zu verteidigen.
Aktuelle Infos dazu immer auf auf www.curt.de.
Dass sich unsere Stadt schon oft genug gegen die Gastronomie gestellt hat - nicht gegen die Rentnergastronmie natürlich - ist ja bekannt. Freunde aus anderen Bundesländern, Gast-DJs und Musiker lachen über hiesige Gesetze und bedauern uns sowieso schon.
Die aktuelle Entwicklung ist regel-recht beschämend und Auswärtigen wirklich nicht zu erklären.
„Zieh doch einfach weg!“, ist der gute Rat, den man immer hört. Gut, wir kümmern uns darum: alle, die mit uns und allen Gastronomen und Clubbetreibern wegziehen wollen,
TRINKEN JETZT EINEN SCHNAPS ODER EIN BIER UND KNEIFEN DABEI DAS LINKE AUGE ZU.
Das soll unser Erkennungszeichen sein! Wenn Ihr also irgendwo was trinkt, dann vergesst das Zukneifen nicht!
Wir müssen zusammenhalten. Und wenn wir genügend sind, dann hauen wir mit einem Mordsbums alle gleichzeitig ab und machen Nürnberg zum Rentnerparadies. Zur Rentnerhölle! Oder was auch immer. ALSO: TRINKEN UND AUGE ZUKNEIFEN und immer abchecken, wer das auch so macht. Denn Ihr gehört zusammen! Wir gehören zusammen!
Und da man ja nie genau wissen kann, wann die Stadtobrigkeit das absolute Musik- und Tanzverbot einführt, lassen wir es im September richtig krachen und gehen auf JEDE Party und feiern, als gäbe es kein Morgen.
Das Programm und die Ansagen sind hervorragend - alles nachzulesen hier in Eurem curt und natürlich auf www.curt.de
Nur das Beste und mehr wünscht Euch das curt-Team mit den zugekniffenen Glubschaugen |