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Sperrzeit als Politikum? |
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Donnerstag, 28. August 2008 |
Die derzeitige Diskussion um die Sperrzeitverlängerung hat inzwischen auch die politische Ebene erreicht. Die erste Stadtratsfraktion mischt sich bereits in die Debatte ein.
Laut eines Berichts der Nürnberger Nachrichten will die CSU-Fraktion versuchen, Anwohner und Gastronom mittels eines „runden Tisches“ zur kommunikativen Lösung der Probleme zu bringen. Ein Kompromissansatz könnte eine Sperrzeit bis drei Uhr sein, gekoppelt mit einem harten Einschreiten der Türsteher bei lärmenden Gästen.
Netter Versuch. War aber klar, dass bei dem derzeitigen Aufruhr früher oder später was kommen musste. Wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein. Es bleibt auch Alberto und seiner Bar 77 zu wünschen, dass er, wenn nichts mehr anderes hilft, immerhin noch von solch einem Vorschlag profitieren kann. Fakt ist hier aber, dass es nicht um Kompromisse geht, sondern um eine grundsätzliche Angelegenheit. Alleine schon die inzwischen über 750 Stimmen (seit dem 24.8.) auf der „Protest-Seite“ www.barkultur-nuernberg.de zeigen, dass es nicht im Interesse der Sache an sich sein kann, sich mit einer halbgaren Zwischenlösung abspeisen zu lassen. Ganz zu schweigen von der „Dunkelziffer“ an Nachtlebeninteressierten, die sich noch nicht an der Debatte beteiligt hat. Aber das kommt noch, wenn´s so weiter geht, keine Sorge.
CURTMAGAZIN | 31.08.2008 | 22:26 Ein Gastrotreffen wird gerade vorbereitet und ist für den 9.9. geplant. Da wird also was passieren! Muss ja auch, so geht´s nicht weiter... |
DALI | 30.08.2008 | 21:35 Wann tun sich endlich mal alle Gastronomen zusammen?
Nur gemeinsam könnt ihr was bewirken! Wir Gäste supporten euch und stehen 100% hinter euch! |
MCGUYVER | 30.08.2008 | 03:41 Jetzt erwischts den (die) nächsten Laden (Läden): Das PIK 16 darf ab dem 1.10. keinen DJ und keine Discokugel mehr haben. Laut unbestätigter Stimmen ging ein solches Schreiben von der Baubehörde auch an viele weitere Locations.
Gute Nacht Nürnberg! |
TIMO24 | 29.08.2008 | 14:41 für die situation in der weißgerbergasse sind auch die altstadtfreunde verantwortlich. und im rathaus haben sie was zu sagen. |
MCGUYVER | 29.08.2008 | 04:43 Ein nett gemeinter Vorschlag, doch selbst eine 100%ige Vereinskneipe muss sich an die allgemeinen Sperrzeiten halten, sonst wären ja alle Gastronomen, vor der Sperrzeitliberalisierung 2005, dumm gewesen, dass sie um 1.00 Uhr ihren Laden dicht gemacht haben, oder für die Ausnahmegenemigung einen Haufen Geld bezahlt haben.
Zudem interessiert es die Nachbarn sicherlich herzlich wenig, ob der verursachte Lärm auf der Straße von einem ordentlichen Vereinsmitglied oder von einem dahergelaufenen Saufbruder stammt. |
ELISA | 29.08.2008 | 00:08 Wie wäre es mit einem "Bar77 barkultur-nuernberg "rettet das nachtleben" e.V." Gegen einen ordentlichen Verein dürfen doch die Anwohner nichts haben ? :-) |
CENTNER | 28.08.2008 | 20:24 jaja die altstadtfreunde.... erinnert mich irgendwie an die situation nach dem ersten district ride von redbull |
TIMO24 | 28.08.2008 | 13:32 schuld sind einmal mehr die altstadtfreunde. wir brauchen auch eine starke lobby! |
SPACESINI | 28.08.2008 | 12:43 habe schon meine stimme abgegeben und hoffe dass der grösste unsinn namens sperrzeit endlich abgeschafft oder wenigstens flexibel wird!!! gerade discos und clubs haben im vergleich zu bars und kneipen, eh mehr zu als offen, was normal ist und wenigstens die sollten keine unsinnige sperrzeit haben!!! |
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