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PRINT // WAS CURT SO MACHT

#118
Donnerstag, 8. November 2007

In unserem Büro geschehen kuriose Dinge: unsere „lebensbedrohliche“ Decke (Gutachten von Dr. Sauerbrey, September 2007) ist mittlerweile entfernt worden, bevor sie uns töten konnte. Diverse Handwerker hatten unser Büro besichtigt, mit oder ohne Schnapsfahne, haben Maß genommen und äußerst fundierte Kommentare abgegeben („Des mach mer scho.“, „Des ist ka große G´schicht“, „Lebensbedrohlich? Aha.“), um dann nicht mehr zu erscheinen.


Erst als sich Herr Burkhard, Haus- und Hofmeister des Immobilieneigentümers, der Sache annahm, ging was voran. Wobei man erwähnen muss, dass die Decke immer noch nicht fertig ist. Nur die eine Hälfte des Raumes trumpft schon mit einer sogenannten „Kassettendecke“ auf: Ein abgehängtes Alugerüst, in das quadratische Platten eingelegt werden. Kennt man aus alten Lidl-Filialen usw. Äußerst unsexy, aber zweckmäßig: man kann die einzelnen Platten anheben und so nachträglich Stromkabel verlegen. Müssen wir auch, denn die alten Lampen sind mit der Decke zerstört worden ...

Wir haben nun alles Mobiliar und Equipment von der einen Seite des Büros in die andere, jetzt mit fertiger Decke, verfrachtet und warten auf die Fertigstellung der Restdecke. Nach nun fünf Wochen Renovierungsphase haben wir das Gefühl, dass der tägliche Staubfilm auf unseren Schreibtischen und auf unseren Lungenflügeln etwas weniger wird … ein gewisser Erfolg. Herr Burkhard hat während seiner Arbeit den Spott vor dem Gutachten verloren und die Brisanz der Lage nachträglich bestätigt. Über eine Tonne Gipsplatten hat er entsorgt und war sichtlich beeindruckt von unserer Nervenstärke und unserem Todesmut.
„Respekt! Da wäre kein anderes Magazin der Stadt so arschcool geblieben! Und erst recht kein Online-Portal, denn das sind alles Luschen!“, attestierte er uns mehrfach. Und er muss es wissen, denn er ist nicht nur ein Heavy User im Internet, sondern auch ein irrer Hotstepper auf den wichtigen Dancefloors unserer Stadt. Wie auch immer, auch diese curt-Produktion fand wieder unter ganz hässlichen Baustellenbedingungen statt und man möge nachsichtig sein. Baustaubvergiftung, Gipsplattenreste, die beim Herunterfallen auf unsere Köpfe teilweise große, klaffende Wunden verursachten und die Lärmbelästigung durch beim Bohren „unauffällig“ laut furzende Handwerker machten es uns nicht einfach.
Aber wir meistern auch diesen Genickschlag und trösten uns durch Surfen auf www.curt.de und tragen uns unsere Party- und Lebenstermine in unsere Timer ein: 182 TAGE – kostenlos für die Studenten dieser Stadt. Fragen dazu? Dann fragen: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst

Nur das Beste und mehr
wünscht Euch das curt-Team

ACH JA: Für curt.de suchen wir Partyfotografen und Redakteure für Inhalte aus Erlangen. Erlangener Studenten wären gut. Es winken Ruhm, Fame, Ehre, freie Eintritte, Groupies, freie Liebe und Geld.
Meldet Euch per Mail an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst

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