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So waren: French Films |
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Dienstag, 24. Januar 2012 |
Montagabend, Nürnberg City, was kann man da erwarten? Einiges, zumindest beim Konzert von French Films und dem Love Sandwich Orchestra war das so. Wir waren dabei.
++ Die Überflieger aus Helsinki versus Hilpoltsteins best Surfsound war angesagt und viele, überraschend viele, neugierige Menschen versammelten sich pünktlich um halb 9 vor dem Club Stereo um bei Kippen und Bier die Hinterkopf-Soundfetzen zum Thema des Abends auszutauschen. Später fragten die finnischen Jungspunde zwischen zwei Songs auch mal nach, wer sie jetzt eigentlich schon mal live gesehen hat. Schweigen. Das einzige Schweigen des Abends. Aber von vorne.
Monokini waren angekündigt, das Love Sandwich Orchestra stand um kurz nach 21 Uhr auf der Bühne. Nun muss man wissen, dass die Grenzen zwischen den beiden Formationen so gut wie fließend sind. Da sowohl der Monokini-Schlagzeuger dieser Tage in Ghana weilt als auch Klaragassenkeller seit jeher das Privileg eines außerordentlichen Funkloches besitzt und daher eine Video-Live-Schalte nicht möglich war, also genau so und das in gut. Kurze, knackige Surfsongs mit Schrammeleinlagen, die das Trio nur noch sympathischer machten und die Frage aufwirft wo eigentlich der Herr Tarantino heute war... Irgendwo in der letzten Reihe hörte man einen der anwesenden finnischen Mitbürger (muss demzufolge wohl jemand von den French Films gewesen sein und nicht der Herr Tarantino) so was wie „one of the best supportband wie ever had“.
Nach 30 Minuten einschwofen plus Zugabe wurde kurz umgebaut und das Quintett aus Helsinki betrat die Bühne. Das erstaunliche an der nun folgenden Dreiviertelstunde: French Films haben eigentlich nur Hits. Angeführt vom Indie-Wellenbrecher „You Don´t Know“ über des mächtig verhallten, fast schon düster wirkenden Gesang von „Golden Sea“ bis hin zum kraftvollen, mehrstimmigen "Stadion"-Chorus von „Pretty Decadence“ nahmen einen alle Songs von „Imaginary Future“ mit. Obwohl der größere Teil des Publikums offensichtlich nicht jedes Stück kannte, ließ er sich von der jugendlichen Energie und dem fast schon britischen Rüpelscharme der fünf Herren gerne und so richtig mitreißen. Demzufolge: Im Anschluss war dann ordentlich Alarm beim Merchstand und - noch eine Überraschung - die Mehrzahl der Interessierten hielt eine Vinyl in der Hand statt einer CD.
Bleibt eigentlich nur noch zweierlei. Erstens wie schon über Emanuel And The Fear im MUZ Club geschrieben: Irgendwas geht gerade in dieser Stadt und seinem Konzertpublikum und das ist gut so. Zweitens: Who the f**k are The Drums?
dl
p.s.: Der Facebook-Buschfunk hat am nächsten Morgen noch geflüstert, dass Teile der Band samt Teilen des Publikums noch gut einen trinken waren nachdem der Schotten im Stereo dicht war. Und das alles an einem Montag...
REEN | 26.01.2012 | 08:32 War echt n toller Montag Abend! Richtig gutes Konzert |
LITTI | 25.01.2012 | 10:39 nürnberg 2012 - konzertstadt von welt!...,-) der januar jedenfalls macht schonmal richtig laune... |
JENS | 25.01.2012 | 10:57 spitze wars. und schön. das soviele da waren an nem montag! |
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