HOME arrow MUSIK arrow Stereoanlage 11_20
MUSIK

Stereoanlage 11_20
Dienstag, 30. August 2011
Neuer Stoff für Eure Ohren. Gewohnt kritisch beäugt von unserer Musikredaktion.

SbtrktSbtrkt
XL/ Beggars Group (Indigo)

Weniger ist mehr. Diese einfache Wahrheit hat sich Aaron Jerome zu Herzen genommen. Dessen Debüt ist mit knapp 40 Minuten sehr kurz geraten und so wie er die Vokale aus dem Künstlernamen reduziert, reduziert er auch die Musik auf das Wesentliche. Dabei bedient sich der Londoner eines einfachen Erfolgsrezepts und vermengt das Beste verschiedener Genres wie Two-Step, UK Funky, Chicago House, Dubstep mit Songwriting, wie vor ihm bereits James Blake oder Jamie Woon, nur wieder ganz anders. Mehr Pop, mehr Struktur, mehr Gastsänger, mehr Abwechslung. Jeder der Sänger bekommt seine eigene Musik. Samphas Stimme zum Beispiel ist weich und soulig, passt gut zu den für ihn arrangierten schon fast an RnB erinnernden Beat, während die Vorabsingle Wildfire mit ihren tiefen Bässen den richtigen Kontrapunkt zur hohen psychedelischen Stimme Yukimi Nagano`s setzt. Trotz der Abwechslung, der rote Bassfaden zieht und pluckert sich durch das Ganze Album. Und im Bonustrack „Living Like I Do“ lockt uns Sbtrkt noch kurz aus dem tiefen Sessel auf die Tanzfläche.
Nachdem der Londoner 2010 bereits mit einigen Singles auf Labels wie Brainmath, sowie Remixe für M.I.A. oder Modeselektor für Aufmerksamkeit sorgte und erste Erwartungen hoch steckte übertrifft sein Debüt diese um Längen. Nicht umsonst schrieb der BBC über ihn: „here is the promise of this decade’s Timbaland.“ Vergönnen würde man es dem Mann, der sich hinter seiner Maske anonym hält, auf jeden Fall. Uns auch.
(ap)

Gisbert zu Knyphausen/ ClickClickDecker – Split Single
Audiolith


Die Split Single, schon fast vergessenes Relikt aus früheren Hardcore/ Punk Tagen, versucht auf Audiolith gerade ihr Comeback. Unterstützt wird sie dabei von zwei der aktuell besten Singer/ Songwriter des Landes. Auch in der Zusammenarbeit bleiben sich beide Musiker treu. Zu Knyphausen klingt wie er klingt, Kevin Hamann aka ClickClickDecker ebenso. Beide einfach zu gut.
(ap)

The Rapture – In The Grace Of Your Love
DFA/ Universal/ Cooperative


Zurück auf DFA drehen sich The Rapture immer noch um Disco und Postpunk. Mittlerweile näher an Hercules & Love Affair als an Gang Of Four, experimentieren die New Yorker mit Akkordeons, Saxofonen und mehr popuntauglichen Instrumenten. Aber, die dürfen das. Erstens weil sie es können, zweitens weil sie Hymnen schreiben wie die Vorabsingle „How Deep Is Your Love“.
(ap)

Hard-Fi – Killer Sounds
Atlantic Records


Filler Sounds wäre der bessere Albumtitel gewesen, so ausgelutscht wie das klingt. Wer so viel auf einmal will wie Hard-Fi übernimmt sich schnell. Trotz der guten Ansätze demontieren die Engländer ihren Dance Rock, indem sie viel zu viel Unnützes einbringen. Zumindest rettet das gute Songwriting noch Einiges.
(ap)

Twitter Facebook StudiVZ MySpace Mister Wong del.icio.us Digg.com Yigg Webnews Oneview Slashdot StumbleUpon Google


Kommentare (1)

JENNIKAYGERMANY | 11.11.2011 | 16:34
Hey Leute,

wenn ihr auf dem Hard-Fi Konzert gewesen seid und euch die Band gefallen hat, besucht doch einfach mal die folgende Seite auf Facebook. Natürlich sind auch alle recht herzlich willkommen, die Interesse haben die Band Hard-Fi besser kennen zu lernen.
Was erwartet euch? Eine Seite die versucht eine Fanbase für Hard-Fi in Deutschland zu errichten. Leider sind die Jungs etwas in die Vergessenheit geraten und das möchten wir mit dieser Seite ändern! Durch Statusmeldungen, Einladungen von Freunden ect. machen wir Hard-Fi in Deutschland bekannt.
Vieles mehr, die Beweggründe soetwas zu starten findet ihr hier:

>> Klick mich <<

Mit einem kleinen “Gefällt mir” zeigt ihr, dass auch ihr hinter Hard-Fi und der grandiosen Musik steht!

Danke für eure Zeit!



Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melde Dich an oder registriere Dich.


dauer_storm


20120616_15curt20120623_Wolke7