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So war: Delphic im E-Werk |
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Dienstag, 24. August 2010 |
Und nochmal E-Werk. Nochmal ein feines Konzert an diesem Wochenende. Delphic spielten auf und unser werter Alex war dabei. Und sagt Euch, wie das war.
Clubbühne E-Werk. Delphic live. Die Band, die laut Eigenaussagen „Musik für illegale Raves in Fabrikhallen“ schreibt. Aber mit Fabrikhalle hat das E-Werk genauso viel gemeinsam wie das Konzert der Band mit einem illegalen Rave.
Zumindest aber der Ausdruck Rave kommt dem ganzen näher als erwartet. Was die Jungs aus Manchester auf der Bühne zeigen ist weit weg von einer Indie Band Performance. Zwar befinden sich noch Gitarre, Bass und Schlagzeug auf der Bühne, aber neben Drumpads, Synthies und Samplern geht deren Einsatz unter. Lediglich bei der Single Doubt schimmert etwas „klassische“ Band- und Songstruktur durch.
Der Rest des Sets wird neu interpretiert und schwimmt ohne Grenzen ineinander über. Da werden Beats und Percussions angepasst, Synthie Lines zusammengespielt und Samples rausgehauen, dass die Studio Versionen der Songs kaum erkennbar sind.
Und das funktioniert. Auch wenn das Publikum nicht weiß an welchen Stellen es klatschen muss, die Beats bouncen und reißen mit. Delphic machen das Applaudieren auch schwer. Denn das Set ist fast aus einem Guss, nur mit zwei oder drei kurzen Pausen in dem knapp 40-minütigen Auftritt.
Danach gibt es noch zwei Stücke Zugabe und das Gefühl an einer guten, in Teilen auch innovativen, aber nicht herausragenden Show teilgenommen zu haben. Aber wer so hochgejubelt wurde über die letzten Monate wie Delphic, der hat es auch schwer die gesteckten Erwartungen zu erfüllen.
[ap]
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