HOME arrow MAGAZIN arrow Von Siegern und Verlierern
MAGAZIN // CURT BERICHTET

Von Siegern und Verlierern
Freitag, 4. Dezember 2009
So, jetzt sind wir ihn also los. Den Qualm. Ein Passauer Jungspund hat es uns gezeigt. Wie das geht mit dem Volksbegehren. Worüber wahrscheinlich auch Sebastian Frankenberger jetzt nachdenkt: Was passiert jetzt? Ein Blick hinter die Kulissen. Oder sollten wir besser Trümmer sagen?

Was ist geschehen? Ob der immensen Schlangen an unterschriftswilligen Mitbürgern (und -bürgerinnen), die sich am letzten Tag des Volkbegehrens zum Beispiel vor dem Nürnberger Rathaussaal versammelten, um die wahrlich revolutionäre Idee eines ehemals in der Schülerunion Passau (Unterorganisation der CSU/JU) aktiven Jungspundes und seiner Kompanie zu unterstützen, verkündeten die Medien etwas verfrüht den Erfolg der Abstimmung. Die Fakten gaben dem aber Recht. 13,9 Prozent in Bayern, in Nürnberg 17,5 Prozent. Das (natürlich) CSU-regierte Erlangen schaffte es mit 23,2 Prozent sogar bis an die landesweite Spitze. Ein Erfolg. Ein großer Erfolg. Ein Grund zu feiern. Vielleicht sogar ein Grund, die ÖDP-Geschäftsstelle in Passau in Grund und Boden zu rocken. Zünftig, fetzig und junggeblieben.Und genau diese Party könnte exemplarisch für das stehen, was kommt.

Nur so als Beispiel. 28 ÖDP-Parteimitglieder treffen sich am Tag des Triumphes und machen einen drauf. Natürlich in der Zentrale. Der Zentrale des Sieges. Zentrale für Sieger. Mitten in der Stadt. Im Erdgeschoss eines Wohnkomplexes. Hoch die Tassen! Zuerst ein Gläschen Sekt. Hach schmeckt das heute gut. Ist aber eigentlich nix für Sieger. Da muss schon mindestens ein Pils her. Oder zwei, drei. Dann die Pulle Kräuter aus dem zweituntersten Schubfach des Geschäftsführers. Schmeckt auch. Jetzt kommt der eine von den 28 ÖDP-Parteimitgliedern, der eigentlich vor siebendreiviertel Jahren mit den Rauchen aufgehört hat, auf die Idee, das es zur Feier des Tages einfach mal ne Kippe sein muss. Auf die guten alten Zeiten. Sein Konkurrent um die Stelle des Kassenwartes, der im kommenden Frühjahr gewählt werden soll, hat noch ne halbe Schachtel R1 einstecken. Offiziell raucht der auch nicht. Steckt nur zufällig in seiner Jackentasche. Na wenn das so ist. Sachen gibt’s. Man hat Lust auf was und das findet sich in der Jackentasche. Einfach so. Siegertypen.

Die beiden gehen raus. Auf dem Weg nach draußen noch ein verstohlener Blick auf den Fernseher. Da laufen die 13,9 Prozent in der Schleife. Sie lachen. Schallend. Machen die Türe auf. Lachen weiter. Freuen sich, das sie was zum Lachen haben. Rauchen. Lachen. Noch eine? Klar, ich geh mal noch zwei Kurze holen. Sie merken nicht, dass das Fenster über ihnen geöffnet wurde. Genervte Blicke. Ein, zwei Sätze von wegen Nachtruhe. Was? Heute? Schlafen kannst du wieder wenn wir mit dem Feiern fertig sind. Kurz darauf biegt ein Auto in die Straße ein, hält vor unseren beiden Hauptdarstellern. Zwei Polizisten steigen aus...

Der Rest ist unwichtig. Bis auf eine Sache. Jener gestörte Nachbar hatte vorhin erst, vor ein paar Stunden, als drittletzter, nach langem Warten in der eisigen Kälte, seines Servus unter das Volksbegehren gesetzt. Am nächsten Tag geht eine Klage beim Ordnungsamt der Stadt Passau ein und noch vor Weihnachten wird die ÖDP-Geschäftsstelle dicht gemacht. Einfach so. Siegertypen.

Schon mal drüber nachgedacht?

Bei der Süddeutschen Zeitung (online) fand sich schon kurz nach Bekanntgabe der offiziellen Zahlen eine Lobeshymne über die Wähler und ihren Frust über die „faulen Kompromisse der Politiker“. Etwas weiter unten - wie auch in vielen anderen medialen Stellungnahmen - dann die üblichen verdächtigen Auflistungen von Gesundheitsschäden über Toleranz bis hin zu Ländern wie Spanien und Italien, wo das ja auch alles seit Jahren perfekt funktioniere.

Das wäre doch mal ein Ding, wenn wir uns im Sommer alle mit unseren Stühlen vor unsere Innenstadtwohnungen setzten und mit Armen, Beinen und Stimmorgan über das neueste Strickmuster oder den letzten Patzer des einheimischen Fußballtorwartes unterhalten würden. Und zwar bis die Vögel von den Dächern pfeifen. Wenn die Gesprächsrunde gut ist und der Wein schmeckt. Und der schmeckt immer. Nachbarn? Haben wir, aber die sitzen links, rechts vorne und hinten... wer schlafen will muss sich halt was in die Ohren stopfen...

Es ist allseits bekannt, dass die deutschen und im speziellen die bayrischen Uhren anders ticken. Hier gibt es einen Lärmschutz, dort eine Nachtruhe. Und so weiter. Man kennt das ja.

Ein absoluter Traum, könnten nachts um halb eins 25 (sagen wir „heitere“) Kneipengäste vor ihrem Lieblingspub stehen und sich in völlig normaler Lautstärke unterhalten und dabei eine Rauchen, ohne dass das jemand stört. Vielleicht sogar, sagen wir in zehn Jahren, geht das Bier in der Hand ebenfalls durch. Wie in Italien. Da werden die Cocktails aus der Bar auch gerne mal in geselliger Runde auf der Straße getrunken. Aber DAS STÖRT HIER EBEN JEMANDEN.

Bekanntermaßen hält sich in Städten wie Regensburg, Würzburg oder eben Nürnberg die Politik eher zurück, wenn es ans Eingemachte geht. Oder will es allen Beteiligten (= potentielle Wähler) recht machen. Da stimmt das schon mit den faulen Kompromissen vom oben erwähnten Kommentar. Richtig hätte es vielleicht sein können, sich von vorne herein auf die Seite der Gastronomen zu schlagen. Oder zumindest eine Lösung zu suchen und zu finden, bei nicht jedem Wohngebietswirtshaus die Knie bis unter den Boden der rauchfreien Tatsachen schlottern. Immerhin fließen hier eine Menge Steuern, die der städtische Haushalt in Zeiten der Krise so dringend benötigt. Auch nicht zu verachten.

Überlegen wir, wer denn alles seine Unterschrift unter dieses Volksbegehren gesetzt hat. Bestimmt viele Leute, die gerne mal gut Essen gehen. In (und das zu Recht) rauchfreier Umgebung. Aber sind das auch Menschen, die sich als aktiven Teil des Nachtlebens bezeichnen könnten ohne dabei rot zu werden? Das sei dahin gestellt. Schlimmer - und genau dieser Schlag Wähler und Wählerinnen fand sich ebenfalls in erschreckend hoher Frequenz vor den Wahllokalen wieder - sind all die, die irgendwas von Demokratie und mehr Rechte für alle in unserem so spießigen Bayern gefaselt haben. Wenn man sie dann gefragt hat um was es eigentlich gegangen ist bei dem Volksbegehren, wussten sie das nicht so genau. Eigentlich gar nicht. Aber das zählt ja nicht. Hauptsache Demokratie.

Obacht auf der Hauptwache. Gleich klingelt das Telefon wieder. In der Weißgerbergasse rauchen zwei. Alarm. Königstraße auch. Klaragasse sind es fünf. Und in der Vogelweiherstraße qualmt ein ganzer Schlot!

Am besten gründen wir eine Bürgerwehr. Wie in Italien. Eine gegen Strickmuster und die Patzer des einheimischen Fußballtorwartes. Nein. Stopp. Strickmuster und Fußballtorwarte sind Kultur! Darf die Bürgerwehr auch zuschlagen? Irgendwann? Zur „Selbstverteidigung“ natürlich. Dann kann man die ganze Stadt kontrollieren. Pest und Cholera all den Verbrechern, Vergewaltigern... und Rauchern! Ab mit ihnen in die Isolation. Diese gesellschaftsunfähigen Wesen. Wir stehen für D.E.M.O.K.R.A.T.I.E.!

Schon mal drüber nachgedacht?

Was passiert jetzt eigentlich? De facto gibt es einen auch vom Herrn Söder bestätigten Termin zum Volksentscheid im kommenden Jahr. Da braucht es dann eine einfache Mehrheit, um sich die Qualmerei für immer vom Leib zu halten. Also für fast immer. Also eigentlich für immer. Und da steht bestimmt auch was im Kleingedruckten auf dem Wahlzettel. Also damit ist das mit der Ruhestörung gemeint. Das schreiben die bestimmt mit drauf. Wir sind ja das Volk. Das Volk muss geschützt werden.

Und wieder diese verdammte Ironie. Eigentlich geht es hier überhaupt nicht darum, jemanden um zu stimmen. Auch nicht darum, jemanden zu beeinflussen. Aber darüber nachdenken, worunter man hier unterschrieben hat, sollte man dann doch mal. Jetzt. Oder später. Bevor es wieder an die Urne geht.

Zum Schluss der Beitrag eines seit 15 Jahren (überzeugten) Nichtrauchers aus dem sozialen Netzwerk Facebook, wo sich Für- und Widersprecher des Volksbegehrens seit Tagen Gefechte liefern: „Warum sollen die, die sowieso daheim sitzen, denen die weg- und feiern gehen dort Vorschriften machen dürfen? Wir gehen ja auch nicht zu denen nach Hause und sagen da irgendwas an. Ich bin für ein Volksbegehren: „Lasst es die entscheiden die es was angeht“, Eintragung nur in Kneipen ab 3 Uhr morgens!“

(dl)




Twitter Facebook StudiVZ MySpace Mister Wong del.icio.us Digg.com Yigg Webnews Oneview Slashdot StumbleUpon Google


Kommentare (10)

MCGUYVER | 05.12.2009 | 17:14
Liebe Dieanjaa,
es ist ja verständlich, dass Du es nicht magst nach Rauch zu stinken, aber warum gehst Du dann in diese Läden, wenn dort geraucht wird?

Es gibt seit dem Rauchverbot einiges an Gastronomie, die rauchfrei ist.

Es steht jedem frei sich dort aufzuhalten, wo es ihm gefällt, aber keiner sollte doch so einfach anderen reinreden können. Ist es nicht sehr egoistisch, nur wei ich keinen Rauch mag, es jedem Gastronom vorzuschreiben, was er tun und nicht tun darf?

Ich geh doch auch nicht in Clubs, die mir zwar gefallen, aber ich mit der Musik nicht klar komm und klage dann dagegen.

Zur Erklärung:
Ich bin selbst Nichtraucher und führe eine gut gehende Bar in der nach wie vor NICHT geraucht wird. Es geht also, wenn man will. Leider wollen viele Betreiber nicht, weil sie aus diversen Gründen Angst haben. Wenn es aber gar so viele Nichtraucher gibt, die lieber eine rauchfreie Umgebung haben wollen, sollten sie das dem Betreiber klar machen.

Es kann aber nicht sein, dass man die Streitfrage "Rauchen oder nicht" auf dem Rücken der Gastronomen austrägt und blind einige vor nicht lösbare Aufgaben stellt (Lärm, Nachbarn, Gästeschwund).
Nett, dass Du sagst, dass man sich da was einfallen lassen muss, aber bis da keiner eine Komplettlösung parat hat, muss man den Punkt schon noch stark beleuchten.

Ich werde auch als Nichtraucher GEGEN das Rauchverbot stimmen, nicht weil ich das Rauchen gut finde, sondern weil ich ein freiheitsliebender Mensch bin und mir sehr ungern Vorschriften machen lasse!

MANWHAT | 05.12.2009 | 10:49
kann ich unter dem artikel irgendwo auf "gefällt mir" klicken? ;)
schönes stück schrift was ich sofort unterschreiben würde. bleibt nur zu hoffen dass uns in den nächsten wochen irgendwas um die ohren fliegt (bombenanschläge oder epedemien eignen sich ja immer besonders gut), was für viele leute wesentlich interessanter scheint, mehr popularität für schreihälse oder eben wählerstimmen verspricht.
mir nach wie vor unbegreiflich warum sich die politik überhaupt um dieses thema kümmern muss. wenn wir uns schon irgendwas dolles von unseren nachbarn kopieren wollen, dann doch bitte entweder das englische königshaus, das steuermodell der schweiz oder das krankenkassensystem der norweger.

KOROVA | 04.12.2009 | 13:39
hihihi, Alec Empire oder HEALTH mit 90db, hihihi, allein der Gedanke daran.....

KOROVA | 04.12.2009 | 13:35
schade, der Artikel wäre eine Woche früher hätte zumindest einige eurer Leser zum Nachdenken angeregt...
Klar, jetzt ist der Frust da, da geht's einfacher, vor ner Woche wollte man's ja nicht wirklich glauben, dass da was geht.
Trotzdem guter Artikel. Einer der besten, den ich bisher auf der Seite gelesen hab, weil mal unverkrampft und ehrlich.

Und Kommentarmäßig ist eh schon alles gesagt worden. Bleibt nur zu hoffen, dass es sich letztenendes nicht durchsetzt.

BARNI | 04.12.2009 | 13:31
Das größte Problem war ja dieses aufgeweichte Gesetz das es nun quasi wieder überall erlaubt zu rauchen, das hat wohl die meisten Stimmen gebracht.

Beim Volksbegehren kann dann jeder dann mit Ja oder Nein Stimmen, also mal sehen wie es ausgeht.

Ach zu den 90 db, in der Schweiz ist es seit Jahren so, und wird dort weniger oder schlechter gefeiert? oder gibt es weniger Konzerte?

Ein hier nicht gerade unbekannter Nürnberger Club dürfte auch nicht lauter als 90 db sein, eher sogar leiser. Trotzdem wird dort ausgelassen gefeiert.

EVEMASSACRE | 04.12.2009 | 13:03
Danke, genau das meine ich mit Bildzeitungshorizont.
Das Volksbegehren richtet sich doch eben genau gegen Ausnahmeregelungen jeglicher Art. Damit sollen eben auch "sinnvolle Regelungen wie kleine Rauchernebenzimmer" unmöglich gemacht werden. Keine Ausnahmen mehr, und die Lösung der entstehenden Probleme bleibt an den Gastronomen hängen.
Und es geht auch nicht um 'mögen' oder 'nicht mögen'. Ich mag vieles nicht, aber würde deswegen noch lange kein gesetzliches Verbot davon herbeirufen wollen. Es muss doch bitteschön auch noch wenigstens ein paar Teile unseres (Nacht-)Lebens geben, bei denen nicht gleich nach einem neuen Gesetz geschrien wird, sondern Menschen ohne Polizei und Anwalrt miteinander kommunizieren um das Miteinander zu regeln.

DIEANJAA | 04.12.2009 | 12:40
man seid ihr eingeschränkt..
stellt euch nur mal vor, es gibt Leute, die mögen keinen Zigarettenrauch..
Ich sag ja zb. garnicht, dass es schlimm ist, wenn einer neben mir raucht, nur in schlecht belüfteten Discos und Bars is das halt was anderes.
Wenns ne sinnvolle Regelung für ein kleines Raucher-Nebenzimmer gäbe oder was weiß ich, dann fänd ich das ja super.
Aber ich finds einfach nich okay wenn ALLES voller rauch is.

Mit den Ruhestörungen die dann vor den Bars usw. entstehen habt ihr schon recht, ich finde, dazu sollte man sich einfach was sinnvolles ausdenken.

Ich finds vorallem echt doof, dass alle davon ausgehen, jeder der feiern geht trinkt automatisch Alkohol und raucht.

mehr Verständnis!

AZZIROKKO | 04.12.2009 | 12:13
und die ganzen betrunkenen stören mich auch! wieso nicht einfach mittags schon anfangen, schön ohne alk und qualm bei gediegener lautstärke nett unterhalten. und zum pro7 blockbuster sind wir alle pünktlich zuhause. das ist doch die lösung!

EVEMASSACRE | 04.12.2009 | 12:00
Ja, wunderbar ein Sieg der Eindimensionalität. Ist ja dann das Problem der Gastronomen. Da lässt sich's dann schön einfach und anonym der Kneipe um die Ecke die Staatsgewalt auf den Hals hetzen, wenn die Bedienung mal einen Raucher sofort rauszuschmeißen versäumt. Oder der Gastronom darf dicht machen, weil er die x-te Ruhestörungsklage wegen rauchenden Gästen vor der Tür hat. Macht auch wirklich Spaß für die Nichtraucher als ehrenamtlicher Veranstalter Kippenpolizist spielen zu dürfen und den ganzen Abend Ausschau nach potentiellen Rauchern halten zu müssen, weil man Drohungen im Nacken sitzen hat, dass man seine Veranstaltungen komplett einstellen muss, wenn man nicht dafür sorgen kann, dass bei diesen nicht geraucht wird. Ja, aber wenigstens stink die Jacke nicht mehr. Wunderbar.
Next Stop der Volks-Gesundheits-Politik auf Bildzeitungsniveau: Lautstärke in Clubs und auf Konzerten auf 90db runterzwingen von wegen 'Wer laut Musik hören will, kann das doch daheim mit Kopfhörern tun'?

DIEANJAA | 04.12.2009 | 11:13
ohman...
Also ich kann mich eindeutig als aktiven Teil des Nachtlebens bezeichnen, ohne rot zu werden. Von mir aus setzte ich meine Unterschrift das nächstemal auch nachts um 5 in der nächsten Kneipe auf die Liste, da bin ich sowieso da.

Ich finde, wenn die Leute rauchen möchten, können sie das gerne zuhause tun, wo ich davon nichts mitbekomme. Aber ich hab keine lust drauf, nachm Weggehn immer wie ein Aschenbecher zu riechen, ich find das abartig.
Und wenn man dann in ner kleinen Disko oder sonstwo ist, einem die Augen tränen und man husten muss wegen dem ganzen Rauch, dann weiß ich nicht, was daran gut sein soll.

FÜR mehr Nichtraucherschutz.
Dauemen hoch für alle, die unterschrieben haben.



Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melde Dich an oder registriere Dich.


dauer_storm


curt_Helden_Sky