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PRINT // WAS CURT SO MACHT

#139
Montag, 2. November 2009
"Scheiß Nürnberg! Wir haben ein Recht auf unsere Party! Und dann auch noch Helloween, der zweitgeilste Tag nach Sylvester! Und das Semester geht auch schon wieder los, so wie der Winter. Kalt isses. Gut, dass wir uns warmtanzen können mit dem heißen Scheiß, der da krass heftig auf die Dancefloors gedropped wird! Und der zu Guttenberg! Der Pseudoraver goes funky Defense, or what? Scheiß drauf, wir gehen steil durch die Decke! Shake your bootie! Be there or be square, du Opfa!“
So, genug der Kollegenhuldigung durch Styleadaption. Jetzt haben wir das auch schon wieder. Und gehen ganz nonchalant darüber hinweg, dass wir hier im curt-Büro uns die Zähne vergolden lassen haben. Warum? Blingbling zum Umhängen war uns zu blöd. Was war noch so? Ja, Nürnberg will nicht nach Berlin, zu den MTV Awards, haben wir gemerkt, denn wir haben es versucht. Schade drum, und etwas merkwürdig, denn Berlin ist doch nicht Fürth und somit eine Reise wert.
Wir haben massive logistische Probleme: In diesem Monat findet die erste Ü100(kg)-Party statt. Sicher eine gute Sache, Tanzsport zum Kalorienverbrennen, aber doch nicht – ACHTUNG, DANGER! – auf der Mississippi Queen. Das ist ein Boot und Boote können nun mal kentern oder zerbrechen und dann schreien wieder alle nach unserem Amphibienboten, der sich dann beim Bergungstauchen mal wieder einen Hodenbruch zuziehen wird und folglich bei der curt-Distribution schwächelt. Und wer soll das dann machen, der nix kostet und für etwas Schnorcheln, Kraulen und Flitzen alles tun würde? Eben: das macht sonst keiner!
Auch sehr gefährlich: Das Mitmachen beim Gastro-Bowling am 25.11. Denn nicht nur Mäusi Joppke, sondern Tim Öse, der Wolf und noch ganz andere schlimme Finger aus der Gastronomie werden erwartet, die überhaupt keine Scheu haben, ihre Kugeln wirbeln zu lassen beim wilden Ausfallschritt. Optisch wird das sicher kein Leckerbissen, aber Niveau und Style harmonieren dennoch mit einem Hauch von Laissez-faire. Dazu wird gereicht: das „Tablett kokett“, formerly known as „Tablett des Todes“.
Tragisch: Mäusi Joppke und Bird Berlin wissen nicht, dass nur zwei Ugly Dancer kein Flashmob sind. Und genau hier scheiden sich die Geister: „Fremdschämen in einer neuen Dimension!“, sagen die Profanen. „Mut zur abstrakten Kunst und zum Akt an sich“, hauchen die Connaisseure atemlos aufgeregt. Die Stadt wartet auf den Reload auf der großen Bühne.

Viel Spaß bei allem, was Ihr tut!
Euer curt-Team, zu erkennen an den sexy Glitzerschnuten

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