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SELLFISH

sellfish empfiehlt - Veranstaltungen im Oktober
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Konzerte? Disco? Lesung? sellfish trifft eine Auswahl und gibt euch jeden Monat ein paar Tipps an die Hand.


Siva. + Our Friends Are The Others (Ex-Kate Mosh), 7. Oktober, Club Stereo
„Da knackt der Lautsprecher, das Knistern geht wieder los. Siva kehren nach zwei Jahren in ihre heimelige Welt zurück, ohne durchlüften zu müssen. Verkürzte das Debüt des Berliner Quartetts vor zwei Jahren die schwelende Vorfreude auf das ersehnte siebte Werk von The Notwist, hat die Band mittlerweile ebenfalls vorfreudige Erwartungen zu bedienen“, heißt es beim Portal plattentests.de und recht haben sie.
www.myspace.com/clubstereo

Der Tante Renate, 8. Oktober, Club Stereo
Renate (eine Hälfte von Bratze) ist mittlerweile eine feste Größe der überregionalen Elektro- und Bierrave-Szene. Aus verschiedenen Musikstilen bastelt das sympathische Nordlicht krachende Beats zu hochenergetischen, hookline-lastigen Songs zusammen, die größtenteils ohne Vocals produziert sind.
www.myspace.com/clubstereo

David Schumann liest “The Tokyo Diaries”, 8. Oktober, MUZclub
Der Kölner Japanologie-Student, FC Schalke 04- und Punkrockfan schrieb 2005/2006 im Ox-Fanzine eine viel beachtete Kolumne namens „The Tokyo Diaries“, in der er über seinen zweijährigen Studienaufenthalt in Tokio berichtete. Mit der Modelwelt aus Fashion, Glamour und schönem Schein hatte der 32-Jährige bis dahin rein gar nichts am Hut.
www.musikzentrale.com

Zurück zum Beton, 9. Oktober, K4, Zentralcafé
„Industriemädchen und Factory Boys, seid mit dabei, wenn sich der gute Beton über das musikalische Unkraut auf der Wiese des schlechten Geschmacks ergießt. Nach bekannten Rezepten und geheimen Mixturen wird solider Musik-Mörtel angerührt. Im richtigen Mischungs-Verhältnis aus NewWaveElectroSynthiePopDiscoPostPunk“, lautet die Ansage.
www.musikverein-concerts.de

Kommodore Klub, 9. Oktober, Club Stereo
Ganz so retro wie die Flyer vom Kommodore Klub kommt die Veranstaltung gar nicht rüber. Gastgeber Patrick (auch Go Gitarre! Go!) ist nämlich nicht in den 80ern hängen geblieben, sondern erfreut sein Publikum lieber mit den neuesten Perlen, die der IndieElektro zu bieten hat.
www.myspace.com/kommodoreklub

Being Boiled, 10. Oktober, Desi
Die Desi-Reihe Being Boiled holt sich diesmal Gäste ins Haus. Zum einen Pumping Velvet, die man kennen dürfte, wenn man in den letzten Monaten schon mal geschmackvoll im K4 zu Techno und House getanzt hat. Zum anderen Dominik Marz, der normalerweise in Augsburg sein tanzbares Unwesen treibt. Vorhang auf, Beat ab!
www.desi-nbg.de

sellfish tanzt, 10. Oktober, Zwingerkeller
Im Oktober geht es endlich wieder los. Zwingerkeller, you know our name. Die Sommerpause ist vorbei und wir haben uns zwischenzeitlich in etlichen anderen Clubs rumgetrieben, aber kehren doch gern wieder in heimische Gefilde mit Indie, Schrammelpop, Heartcore und Elektroknallfröschen zurück.
www.myspace.com/sellfishmagazine

Slut & Juli Zeh, 12. Oktober, E-Werk
Die Ingolstädter Slut haben zu „Corpus Delicti“ acht neue Songs komponiert und eingespielt. Juli Zeh hat Textpassagen aus ihrem Roman dazu arrangiert und teilweise neu entworfen: So entsteht ein Klangbild des Buches, eine Idee, wie der Konflikt zwischen Gemeinwohl und individueller Freiheit klingen kann.
www.e-werk.de

The Rakes, 14. Oktober, E-Werk
Man darf in diesem Fall getrost unseren Kollegen und Freund Christian Ihle vom taz-PopBlog zitieren: „So ist es bei einem Album ohne Ausfälle und schön reduziertem Sound “The Light From Your Mac” mit dem Basslauf des Jahres überlassen, das größte Ausrufezeichen zu setzen. Und sollten die nächsten Monate eine bessere Textzeile über das betrunkene Abschleppen bereithalten als “Just don’t show me the fucking futon!” bestelle ich gerne dem Mädchen neben mir einen neuen Gin Tonic.“
www.e-werk.de

sellfish wird 8!, 15. Oktober, mit Captain PlanET + Proceed On, K4, Zentralcafé
Acht Jahre alt wird das Online Musik Magazin sellfish im Oktober. Und wie schon in den Vorjahren, soll das ausgiebig gefeiert werden. Unter anderem mit einem Konzert, diesmal gratulieren Captain PlanET. Im Gepäck haben sie ihr neues Album und jede Menge Schrammelpunk-Hits. Eine Band, die man ruhig noch „Emo“ nennen darf, weil sie ohne den miefigen Pathos auskommt, den all die anderen schlechtgelaunten Kapellen dieser Tage zelebrieren. Proceed On aus Nürnberg/Würzburg spielen einen intelligent vertrackten Mix aus Elektro und Indie mit gelegentlichen Befreiungsschlägen ins Verzweifelte.
www.musikverein-concerts.de

Kill The Poor, 16. Oktober, K4, Zentralcafé
Kill The Poor lädt zur sechsten von elf Partys und geht nachdem die Hälfte schon rum ist, konsequenterweise auch als halbiertes DJ Team in die zweite Halbzeit: Quirin und Eve Massacre legen auf, und das wie immer exzellent durcheinander, von Indiedancebloghousewavequeerraggatechno bis Punkstepcrabcoreriotpop8bitemohiphop, von albern bis seriös.
www.musikverein-concerts.de

Tom Liwa, 18. Oktober, Kofferfabrik
Musikalisch gibt es spröde Popsongs, Geisterballaden, Old School-R'n'B, psychedelischen Folk und immer wieder Blueszitate.
www.kofferfabrik.cc

Electric Pony Noises, 23. Oktober, K4, Zentralcafé
Die Gebrüder Mario Johannes und Antares werden auch dieses Mal die charmante Note des Indiedance mit treibenden technoiden Sounds bis hin zu minimalistischen Beats kombinieren. Zur Unterstützung haben sie sich dieses Mal Nahuel eingeladen, den der ein oder andere wohl von der Band Moon Tiara Action kennen dürfte.
www.musikverein-concerts.de

Björn Kleinhenz + Paper Industry, 25. Oktober, Babylon Underground
Der gebürtige Stuttgarter zog mit seiner Familie in jungen Jahren nach Schweden, wo er früh begann, Musik zu machen und sich in mehreren Bands ausprobierte. Inzwischen ist Björn Kleinhenz als Solo-Künstler unterwegs, hat drei Alben veröffentlicht und begeistert seine wachsende Anhängerschaft mit frischen, sonnigen Folk-Melodien und einer sympathisch gefühlvollen Stimme. Paper Industry ist der seit Jahren wuchernde Versuch, den Lo-Fi-Folk aus dem Wohnzimmer zu verbannen und auf die Bühne zu bringen. Das große Thema in den dahingeschrammelten Akustik-Stücken: verrostete Liebe, betrogene Verehrer, dahinsiechende Kleinstädte, Angst, Panik.
www.myspace.com/bjornkleinhenz
www.myspace.com/thepaperindusty

The Rifles, 26. Oktober, E-Werk
Die Veranstalter schreiben: „Was Bestätigung aus den unterschiedlichsten Lagern betrifft, braucht sich diese Band wahrhaftig nicht zu beklagen. ‚Da war so ein 19-jähriger, der zog sein T-Shirt hoch und zeigte mir ein Tattoo, das er gerade hatte machen lassen: Da stand The Rifles und quer über seinem Rücken war eine Gitarre…‘, staunt Luke Crowther, Gitarrist der Rifles. Aber es kommt noch besser: ‚Die haben ziemlich gute Frisuren‘, urteilt Paul Weller, der Pate aller Mods.“ Das sagt schon einiges aus, oder?
www.e-werk.de

Jupiter Jones, 28. Oktober, E-Werk
Kurz gesagt: Straighter Mitsing-Punk-Pop mit intelligenten deutschen Texten. Herz-Punk von einer Band, die wir von sellfish seit Jahren abfeiern und das auch nicht unterlassen, nur weil die Band inzwischen auch mal nachmittags bei MTV stattfindet.
www.e-werk.de

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