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Ankündigung: Reeperbahn Festival |
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Mittwoch, 16. September 2009 |
Qualitativ und quantitativ weiter aufgestockt geht das Reeperbahnfestival vom 24.-26. September in die vierte Runde. Knapp 200 Bands und Einzelkünstler verteilen sich auf 20 Clubs, Bars und Theater, und sorgen rund um den Kiez wieder für einen bunten Mix für jeden Musikliebhaber.
Bei so einem Programm fällt das Perlenfischen äußerst schwer - zu den Highlights zählen sicherlich die Editors (mit neuem Album am Start), Emiliana Torrini (die zeigen möchte, dass sie mehr als der Sommerhit des Jahres 2009 ist), der schwedische Songwriter José Gonzáles oder die immer noch fantastischen Dinosaur Jr..
Und dann sind da auch wieder die zahlreichen kleinen Leckerbissen zu bestaunen:
Sei es melancholischer Synthie-Pop von Au Revoir Simone im Imperial Theater, oder auf der anderen Straßenseite in der zauberhaften Prinzenbar elektronisch angehauchter Post-Rock von Siva. Wer es dann nach der hippiesken Popmusik der Girls noch mit Rest-Atem aus dem stickigen Molotow schafft, lässt den Abend vielleicht in der niedlichen Hasenschaukel zu Björn Kleinheinz und der Hasenschaukel-CD-Releaseparty ausklingen.
Und Acts wie Deichkind, Frittenbude oder Egotronic sollten die Leute standesgemäß zum Feiern und Tanzen bringen. Und das war wirklich nur ein winziger Ausschnitt!
Zum Rahmenprogramm zählt auch heuer die Flatstock-Musikposter-Ausstellung: Der in Nordamerika fest etablierte Event, präsentiert auch in diesem Jahr auf dem Spielbudenplatz wieder einzigartige Siebdrucke und Poster-Art zahlreicher internationaler Künstler.
Außerdem sind u.a. die Ausstellung "Dancing shoes" (auf der Suche nach dem perfekten Schuh der Popmusik), die Vorstellungen des Trinkwasserprojekts "Viva con Aqua" und zweier Hamburger Musikfilmfestivals ("Unerhört!" und "Future shorts") sehr zu empfehlen.
Bei dieser Vielfalt an Kunst und Kultur sollten 59 Euro für ein Drei Tages-Ticket ein fairer Preis sein. Sellfish wird auch in diesem Jahr wieder anwesend sein und möglichst viele Eindrücke sammeln, über die sich anschließend zu berichten lohnt.
[Text: Dominik Waßerloos, Fotos: Pressefreigaben]
www.reeperbahnfestival.com
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