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PRINT // WAS CURT SO MACHT

#135
Dienstag, 2. Juni 2009
Es geschah im helllichten Park (60 Ausgaben curt München)
Ich weiß es noch ganz genau: es war ein banaler Tag vor 60 Ausgaben curt München, ein Tag wie jeder andere. Ich wachte wie immer mit Sodbrennen auf und roten Augen und der Grund für´s Aufwachen war wie immer nicht das Kitzeln der Sonnenstrahlen (das es gar nicht gibt), sondern der Teufelsodem meines zahnsteingeplagten Spezialfreundes Kowalski.
Dieser ist zwar klein von Statur, aber groß im Geiste und im Herzen und im Ausmaß seiner Ausdünstungen.
Ich stand wie immer auf, putzte mir und ihm die Zähne mit meiner Zahnbürste, zog mich und ihn an für den Morgenspaziergang, und stolperte mit ihm die Treppen hinunter. Ich mit großen Schritten, er mit traptraptraptrap und klappernden Krallen. Unten auf der Straße angekommen schrie ich mit Armen in der Luft wie jeden Tag „Ozon!“, Kowalski dagegen markierte ungerührt wie jeden Tag das Klapprad der scharfen Metzgerstochter (was mich irgendwie jedes Mal erregte). Unser Weg führte uns in den Park: immer die selbe Runde, die selben Bäume, die selben Stellen zum Koten. An uns vorbei schnurrten schöne leichtfüßige Frauen, die selbst morgens darauf bedacht waren, ihre Körper in Form zu halten, während ich in der einen Hand einen Becher Kaffee mit viel Zucker, mit der anderen ein Mars hielt (mein Bauch wippt immer etwas beim Gehen, aber Kowalski störte das nie, damals wie heute). Unser Park war idyllisch: es blühte allerorts, Vögel zwitscherten lieblich und nachts zelebrierten hinter den Gebüschen Pärchen ohne Zuhause die Liebe. Tagsüber patroullierte immer ein stolzer Polizist hoch zu Ross. Er rauchte dabei schicke Zigarillos und kehrte öfters beim Kiosk ein, um Schnäpse zu trinken oder andere Erfrischungsgetränke. Sein Pferd Bronco leinte er dabei immer sehr cool an, also fast gar nicht. Kowalski machte es sich zur sportlichen Aufgabe und zum Ritual, Bronco quer durch den Park zu jagen, sobald er ihn erblickte. Ob Bronco Angst vor ihm selbst hatte, oder aber durch seinen Atem in Panik versetzt wurde, konnte ich nie klären. Der Polizist verließ den Park täglich zu Fuß, seine per Funk alarmierten Kollegen fingen sein Pferd immer wieder für ihn ein. Es war eben ein ganz banaler Tag vor 60 Ausgaben, ein Tag wie jeder andere. Fast! Denn auf dem Weg nach Hause machte Kowalski einen Haufen, der so ganz anders war, als all die anderen Hundehaufen, die man so kennt. Er war mit irrsinnig viel Liebe gemacht, mit unglaublicher Leidenschaft und mit einer aberwitzigen Hingabe. Und genau das war der Moment, in dem wir entschieden, curt München zu machen. Und jetzt gibt es in München die 60. Ausgabe - für Euch zum Downloaden unter www.curt.de

Auch über www.curt.de zu bestellen, portofrei: curtschein. Das macht selbst den schlimmsten Hillbilly wahnsinnig weltmännisch und irre erotisch. Hol Dir das Ding, es hilft sogar bei Dir! Gutscheine gibt es von: Bambiboom -- Bubbles -- Club Stereo / Vorraum -- Contrast -- Cosmic Stylers -- Cullmann Tattoo & Piercing -- Die Rakete -- Drehort -- Flyermeyer -- Fotografie Torsten Hönig -- Glore -- Hörsaal -- Loop -- Lorenz -- Mach1 -- Mata Hari Bar -- Nextbike -- Planet -- Stars & Stairs -- Treibhaus -- VibraA School of DJing -- Zauberberg -- Zeitraum -- curt-Momoshi-Shirt -- curt Jahreskalender 2009. Wer CURTSCHEIN nicht kauft, der ist unclever.

Viel Spaß bei allem wünscht Euch das sensationelle curt-Team, zu erkennen an den neongelben Speedos mit Krokoapplikation.

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