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#160 - Die Weihnachtsausgabe |
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Dienstag, 1. November 2011 |
Das siebte Jahr in Folge bin ich nun – komplett an der Öffentlichkeit vorbei (denn das ist eine Information, die man bewusst nicht streut) – das 2. Nürnberger Christkind.
Das berühmte Original, das jedes Jahr mit einem Prolog auf der Frauenkirche den Christkindlesmarkt eröffnet, wird hingegen weltweit vermarktet, gelangt zu Berühmtheit, hat einen wichtigen Termin nach dem anderen, repräsentiert alles, was Nürnberg zu bieten hat und genießt so allerlei Annehmlichkeiten.
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#159 |
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Dienstag, 1. November 2011 |
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Es ist noch nicht lange her, da zwängte ich mich in das hautenge curt-eigene Superheldenkostüm. Ich presste meine vom Dancen angeschwollenen Füße in die maximal hässlichen Heldenturnschuhe von LA Gear (Modell „Michael Jackson“), Größe 38, schnürte meinen Ranzen in das Muskelkorsett aus Schaumstoff, das mit seinen Schwammeigenschaften den übelstriechenden Schweiß meiner Vorgängerhelden absorbiert hatte (offensichtlich alles ungewaschene, nicht deodorierte Männer mit Hang zur körperlichen Verwahrlosung), spannte mir den lächerlichen Gürtel mit der Longhornrind-Schnalle um und band mir die „Augenmaske“ vor´s Gesicht. Fertig war der curtMän #91, also ich.
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#158 |
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Freitag, 30. September 2011 |
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Wie immer superpünktlich zum ersten des Monats schwärmen wir aus und bringen den neuen curt unter Volk. Wenn Ihr Glück habt, könnt Ihr uns dabei beobachten. Aber wir sind schnell, sehr schnell... curt 10/2011 ab heute überall abzugreifen!
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#157 |
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Mittwoch, 31. August 2011 |
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Nachdem mir das Gelenk aus der Pfanne gesprungen war, zerschmettert mir nun der Schmerz in der Schulter den Schädel. Ich sauge - SAUG! SAUG! - an den Trinkschläuchen meines Getränkehelms und flute mir isotonisches Bier in den Körper, das ich ad hoc aus allen Poren schwitze. Es riecht nach Männerschweiß, nach verschmorten Haaren und nach verbrannter Haut. Die beiden Bunsenbrenner fauchen leise vor sich hin, wir stöhnen und ächzen.
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Sommermagazin 2011 |
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Mittwoch, 17. August 2011 |
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Ich bin jetzt Bikepolo-Professional. Jetzt, endlich! Aber hatte ich je einen Grund, mich zu beschweren? Nein. Denn von Anfang an war ich bei ganz vielen Sachen klar im Vorteil. Schon als kleiner Junge konnte ich geschickter klettern als die anderen Kinder, schwang ich mich behände von Ast zu Ast, von Sprossenwand zu Sprossenwand. Auch die kleinen, schönen Dinge des Lebens vermochte ich später besser zu verrichten als meine Altersgenossen: Blumenpflücken für die Mama, Busengrapschen im überfüllten Bus, Taschendiebstahl, Tischtennis, Schlägereien, Schnickschnackschnuck, Taschenbillard, Chirurgie.
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#156 |
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Freitag, 1. Juli 2011 |
Die Handschellen klickten und wurden mit einem Grinsen so fest zugedrückt, dass unter dem Stahl das Blut hervor trat, welches mir meine goldenen Ed-Hardy-Manschettenknöpfe an meinem Evisu-Hemd versaute. Ich nahm einen letzten Zug von meiner Eve und spuckte den Glimmstengel vor die Füße des grobschlächtigen Security-Affens...
"Rutsch drauf aus", zischte ich, während ich schon das Knistern des Elektroschockers hörte, der mir im selben Moment mehr als 80 Millionen Volt durch den Unterleib schickte. "Fühl dich frei", murmelte ich, während ich unauffällig meinen Blick durch den Backstage das angesagtesten Clubs der Stadt schweifen ließ, auf der Suche nach einem ordentlichen Drink.
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#155 |
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Mittwoch, 1. Juni 2011 |
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Die unangreifbare Qualität unserer Vorwörter schlugt schon seit geraumer Zeit hohe Wellen: Immer wieder wurden Gast-dozentenstellenan uns herangetragen, wurden wir zu Podiumsdiskussionen gebeten und in die einschlägigen Talkshows zum Thema Wirtschaft, Kunst und Kultur geladen. Ein großer, nicht genannt werden wollender Verlag bot gar an, die gesammelten Bonmots zu verlegen und orakelte vorderste Plätze in den Bestsellerlisten.
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#154 |
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Donnerstag, 5. Mai 2011 |
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Ich rase mit meinem Fahrrad durch die Straßen. Vorne am Lenker hängt ein Metallkorb, darin befinden sich die druckfrischen curt Hefte. Ich trage meine schwarze Velourslederjacke. Nicht wegen der Protektion, sondern weil es scharf aussieht, wenn man beim Radeln die Ellenbogen nach außen drückt und der Wind durch die schwarzen Fransen an den Ärmeln pfeift.
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#153 |
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Donnerstag, 31. März 2011 |
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Die Welt, eine Krise. Meine Welt: Ebenfalls gebeutelt. Wieviel % Fettanteil hat meine Vollmilch. Welches Nasenspray soll ich kaufen? Schaffe ich es zur Rückengymnastik? Verpasse ich diesmal wieder den Egers, nachdem ich die Lesung vom Strunk versemmelt habe?
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#152 |
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Freitag, 4. März 2011 |
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Samstag Nacht, Hauptbahnhof. Ich will Verpflegung für die curt-Nachtschicht holen. Ich bin mit dem Auto da, parke vor der Outdoor-Raucher-Lounge der Indabahn. Es schneeregnet, die schönen und reichen Raucher frieren. Ein Typ mit gelber Hose und rosa Polohemd zittert. Ich gehe zum Haupteingang des Bahnhofs und werde NICHT angeschnorrt. Die Punks frieren ebenfalls, ihre Hunde auch, trotz Halstuch - das Bier schmeckt natürlich ungebremst gut. Innen im Warmen steht eine Zweidutzendschaft Bereitschaftspolizei.
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#151 |
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Dienstag, 1. Februar 2011 |
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Es war einmal ein Knabe, der hatte einen großen Bruder. So sehr der Knabe sich auch bemühte, er konnte dem Vorbilde seines großen Bruders nicht gerecht werden. Stets war er kleiner, langsamer, schwächer. Der Große bekam Ruhm und Ehr, hatte die schönsten Dinge und konnte sich vor Weibsvolk kaum retten. Dem Kleinen hingegen wurde der Kopf getätschelt und die Wangen gekniffen. So ging das über zehn Jahre lang, dass das Knäblein darbte.
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#150 |
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Freitag, 3. Dezember 2010 |
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Sausewind! Sauseschritt! Die Tage fliegen nur so vorbei, die Endlosschleife scheint nicht enden zu wollen, die Synapsen machen, was sie wollen, der Frühling ist seit gestern vorbei. Liegt der Osterhase noch zitternd in der Ecke, da poltert auch schon wieder der Weihnachtsmann durch die Stadt, mit nichts drunter unter seinem roten Wamst, als seinen schwammigen Körper und den Orden für außerordentliche Dienste zugunsten der Spielzeugindustrie.
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#149 |
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Mittwoch, 3. November 2010 |
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Verdammt. Das Vorwort vergessen. Das muss JETZT gemacht werden, die Druckerei wartet auf DIESE letzte Seite, der Rest ist schon in Druck, nur eben dieser Druckbogen noch nicht. Zeitfenster: 14 Minuten. Denn dann kommen auch noch die Vorderhausmodels, die schon ganz aufgeregt sind, da sie ihre neuesten Errungenschaften der gestrigen Dessousparty präsentieren wollen.
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#148 |
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Sonntag, 3. Oktober 2010 |
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Hier bei uns im Büro wird es immer hässlicher. Uns Karlevizkovic hat noch seine Wrestlingfrisur (Irokese) und möchte diese erst zum Jahreswechsel korrigieren. Und sein Ringpartner, unser Redaktionspfiffikus Tim Öse, kommt vermutlich dank eines Wirbelsäulenbruchs (Slam Dunk) äußerst schief daher, verweigert aber jegliche Arztkonsultation.
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#147 |
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Freitag, 3. September 2010 |
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Knackbraun! Nicht unsere Gesinnung, im Gegentum, sondern unsere Körper. Nahtlos! Fast - nur die Füße nicht, denn Wasserski haben Schlaufen. Redaktionspfiffikus Tim Öse jedoch hat nur blasse Streifen an den Knöcheln, hing er doch mehrere Tage kopfüber - weil er frech war und auch zur Wirbelsäulenentlastung - auf dem Oberdeck eines Clubschiffs.
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#146 |
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Donnerstag, 1. Juli 2010 |
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Wir wussten gar nicht, dass übertriebene Massagen irgendwann selbst uns zu viel werden. Es stört dann doch manchmal beim Fußballschauen, wenn die Models aus dem Vorderhaus um uns herumscharwenzeln und versuchen, uns alle Wünsche von den Lippen abzulesen.
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#145 |
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Dienstag, 1. Juni 2010 |
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Juni 2010: RiP, WM, FKK, CURT, NBG, ER, Bierfest. Jeder hier in der Redaktion bereitet sich auf die bedeutenden Ereignisse des Lebens auf seine eigene Art vor.
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#144 |
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Samstag, 1. Mai 2010 |
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Das ist ja für curt ein so ereignisreicher Monat, dass die WM nahezu als Belanglosigkeit verblasst. Wie degradiert zu einem lauen Lüftchen, das durch eine alte Sportsocke weht. Denn hier werden Dinge bewegt, von denen man dachte, sie wären unverrückbar. Manifeste, nur fester!
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#143 |
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Donnerstag, 1. April 2010 |
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Man möchte meinen, man bräuchte heutzutage auf jeden Fall ein Casting, um medial durchstarten zu können. Ist auch so, aber auf uns trifft das natürlich nicht zu. Ab dem 1. Mai wird das curt-Büro zur Doku-Soap, seltsame Typen mit Kameras werden uns rund um die Uhr belästigen und in unterirdischen, geheimen Schneideräumen werden wir fitzelweise zu bewegten Collagen zusammenbastelt, die erst das Privatfernsehen, dann viral im Web die ganze Welt überrollen werden.
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#142 |
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Montag, 1. März 2010 |
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Totale Aufregung in der curt-Redaktion. Dabei kam es nicht unerwartet, sondern war, wenn man die Zeichen der Vergangenheit beachtet, eigentlich nur ein Frage der Zeit und vor allem die logische Konsequenz des medialen Hypes, der sich um Nürnbergs einzigen und echten Welt- & Lebemann Sir Karl-Otto Walski im Lauf der letzten Dekade aufgebaut hatte: Walski wurde entführt.
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#141 |
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Montag, 1. Februar 2010 |
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Selbst in unserer sonst so friedlichen Stadt geschehen manchmal schreckliche Dinge. Eine Studentin ist gestorben, mitten in der Innenstadt, mitten unter uns und unter ungeklärten Umständen. Wochen nach ihrem Tod fand man ihre Leiche in der Pegnitz, direkt an der Insel Schütt.
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#140 |
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Freitag, 27. November 2009 |
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Wir von curt waren neulich auf einer privaten Mottoparty, da musste jeder als der oder das kommen, was er am meisten sexuell begehrt. Da kann man wahnsinnig viel über die anderen lernen: unser Amphibienbote kam im Schäfchenkostüm mit Gummistiefeln, Tim Öse mal wieder als Hulk, Karli als schwedische Domina mit Buckel und unsere Vorderhausmodels als curt-Redaktion.
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#139 |
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Montag, 2. November 2009 |
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"Scheiß Nürnberg! Wir haben ein Recht auf unsere Party! Und dann auch noch Helloween, der zweitgeilste Tag nach Sylvester! Und das Semester geht auch schon wieder los, so wie der Winter.
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#138 |
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Donnerstag, 3. September 2009 |
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In dieser Stadt geschehen wundersame, wunderbare Dinge. Manchmal wacht man morgens auf und hört keinen Verkehrslärm. Dafür die Vögel. Es gibt Tage, da bekommt man von jedem Menschen ein Lächeln geschenkt und es liegt etwas Besonderes in der Luft.
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#137 |
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Donnerstag, 3. September 2009 |
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Ein ganzer Monat curt-Pause, da kann viel passieren. Vermutlich hat sich in dieser Zeit auch bei Euch einiges getan: neue Liebschaften, neue Frisuren, neue Musik, neue Neologismen ... Schön, freut uns für Euch. Bei uns war es echter Rock´n´Roll.
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#136 |
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Mittwoch, 1. Juli 2009 |
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Toskana. 36 Grad im Schatten. Die Goldbeschläge unseres 30.000-Euro-in-der-Woche-Anwesens funkeln in der Spätjunisonne bis nach Rom. Wir genießen den Prunk, den Luxus und freuen uns über das ständige Anschlagen der Dobermänner, die das Eintreffen der promisüchtigen Touristenbusse ankündigen. Dann füllen wir unsere Schrotflinten wieder mit grobem Salz, rasen mit dem Golfcaddy oder einem der Buggys am Zaun vorbei und treiben die Zecken zurück in ihre Busse. Auch wenn das eigentlich der Job der Security wäre ... uns macht das einfach Freude.
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#135 |
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Dienstag, 2. Juni 2009 |
Es geschah im helllichten Park (60 Ausgaben curt München)
Ich weiß es noch ganz genau: es war ein banaler Tag vor 60 Ausgaben curt München, ein Tag wie jeder andere. Ich wachte wie immer mit Sodbrennen auf und roten Augen und der Grund für´s Aufwachen war wie immer nicht das Kitzeln der Sonnenstrahlen (das es gar nicht gibt), sondern der Teufelsodem meines zahnsteingeplagten Spezialfreundes Kowalski.
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#134 |
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Freitag, 8. Mai 2009 |
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Tatsache: jetzt machen wir curt schon seit zwölf Jahren. Unfassbar. Wenn man scharf nachrechnet, dann kommt man darauf, dass einige Nigthclubber von heute damals bei der ersten Ausgabe quasi noch nicht oder kaum existent waren. Und dass für den jüngeren Nürnberger ein Nachtleben ohne curt nicht vorstellbar ist, da es einfach zusammengehört.
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#133 |
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Freitag, 27. Februar 2009 |
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Frühjahr. Es ist die Zeit der großen Gefühle: Freude, Wut, Hass, Verzweiflung, Liebe können fließend ineinander übergehen. Das ist bekannt, wir haben aber bei unserem Redaktions-Old-Boy Mäusi Joppke quasi eine Feldstudie durchgeführt und ihn in den letzten Wochen mit von uns provozierten Extremsituationen konfrontiert, die ihn an seine emotionalen Grenzen brachten. Aber lest selbst:
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#132 |
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Freitag, 27. Februar 2009 |
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Was berichten wir Euch denn nun hier im Vorwort? Diese Sache mit den Vorderhausmodels ist für uns zwar äußerst angenehm, gehört aber mittlerweile zum Alltag und erscheint uns nicht mehr sooo spannend. Gut, dann Klatsch und Tratsch direkt aus dem Büro: unser schnittiger Amphibienbote brillierte die Tage mit einem neuen Anzug. Dieser ist aus feinster Ballonseide, hat tolle Bündchen und besticht durch sein reduziertes Design: er kommt ganz schlicht in pink daher ...
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#131 |
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Montag, 3. November 2008 |
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Jaja, alles neu. Wir haben gut gelaunt das Layout überarbeitet, das Büro von den Models aus dem Vorderhaus ordentlich durchsaugen lassen und traditionell zum Jahreswechsel den Büro-internen Fingerhakel-King of the Year ausgefochten. Gewonnen hat übrigens Büropfiffikus Tim Öse, der damit bewiesen hat, dass Rauchen und Schnapsglashalten die Fingermuskeln extrem trainiert, da er ansonsten keinerlei harter Arbeit oder körperlicher Erzüchtigung nach kommt. So kann er sich nun über den Wanderpokal freuen, den er sich gleich neben seinen Monitor gestellt hat. Er sieht aber auch gut aus, der Schrumpfkopf in Silikon. Dieses verschmitzte Lächeln!
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#130 |
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Montag, 3. November 2008 |
Liebe curt-Freunde,
der November war ja mal ein Drecksmonat. Gut, dass der vorbei ist und wir uns in den super Dezember stürzen dürfen. Der rockt traditionell von vorne bis hinten und lässt uns alle das Jahr dann doch noch mit einem dicken Grinsen ausklingen. Alles dazu wie immer hier in diesem super Magazin. Aber merkt Euch schon mal den 28.12. vor, denn da gehen wir alle zu Thekenschlampen! Wirklich alle. Wir kennen keinen, der nicht hin geht.
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#129 |
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Montag, 3. November 2008 |
Liebe curt-Freunde,
wieder haben wir viel erlebt und viel verdrängt, vergessen, verleugnet. Das Eine zieht bei uns das Andere mit sich: jede neue Erinnerung verdrängt eine ältere. Das muss Euch nicht passieren, denn Ihr könnt Eure Termine in unserem formidablen Studententimer 182 TAGE erfassen. Wenn Ihr noch kein Exemplar unseres Kalenders abgegriffen habt, dann sendet uns eine Mail, warum Ihr das Teil braucht. Dann schicken wir Euch unseren flinkfüßigen Neuazubi vorbei. Der kann flitzen! Dass eine Ganzkörperrasur eine solch aerodynamischen Auswirkung hat, hätten wir nicht gedacht. Ist aber so, auch wenn er sich lange dagegen gewehrt hat. Noch mehr Vorteil verschafft es ihm im Pegnitzwasser, da Algen und Sonstiges kaum an ihm hängenbleiben und er so zügig durch´s Wasser pflügen kann. Wir nennen ihn hier im Büro gerne
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#128 |
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Dienstag, 7. Oktober 2008 |
Liebe curt-Freunde,
die jungen Gastronomen haben sich aufgrund der viel diskutierten „Gastrokrise“ zusammengetan und eine gemeinsamen Brief an OB Maly gesendet, mit der Bitte um ein baldmöglichstes gemeinsames Treffen. Das war am 11.09.2008. Eine Woche später musste der Brief erneut versendet werdet, da keine Reaktion kam. Aber auch dieser wurde ignoriert. Am 26.09. wurde nach erneutem Nachhaken dann schließlich telefonisch zugesagt, dass das Schreiben beantwortet werden würde, es brauche aber noch etwas Zeit ...
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#127 |
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Freitag, 26. September 2008 |
Liebe curt-Freunde,
wir leiden. Wir leiden mit den Gastronomen mit, die gerade von der Stadt, genauer: vom Ordnungsamt Nürnberg, in Angst und Schrecken versetzt werden. Sperrzeitverlängerungen werden angedroht, DJs in Bars werden untersagt, selbst Spiegelkugel und „Lichtorgeln“. Zumindest wird es versucht - und die Gastronomen wehren sich.
Die BAR 77 steht gerade am meisten im Fokus, und Betreiber Alberto zieht vor Gericht, um seine gefährdete Existenz zu verteidigen.
Aktuelle Infos dazu immer auf auf www.curt.de.
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#126 |
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Dienstag, 7. Oktober 2008 |
Die SuperSommerSonderVerlosungsausgabe!
Liebe curt-Freunde,
ja, stimmt, Ihr habt Recht: wir sind heißer als der Sommer. Denn wir verlosen Freitickets zu (fast) allen wichtigen Clubevents der Stadt. Ihr haltet hier eine Sommersonderausgabe in der Hand, die sich dem Erbetteln und Verlosen von freien Eintritten und noch ganz vielen anderen Spezereien verschrieben hat - alles für Euch, die curt-Lesenden Partygäste Nürnbergs.
Lest die Erklärung im Heft, wie Ihr mitmachen könnt. Es ist so einfach, das schafft sogar die schlimmste Barfly ...
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#125 |
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Freitag, 26. September 2008 |
Liebe curt-Freunde, alle waren wir im Fußballfieber: wir, Ihr, der Rest der Welt.
Es hat wieder nicht gereicht - Ballacks Fluch war zu mächtig. In der letzten Nachtschicht vor der finalen Datenabgabe haben wir kurz die Arbeit unterbrochen, um das Spiel zu sehen. Nun geht es weiter, die Druckerei wartet nicht ...
Zurück zum Alltag: Wir berichteten ja schon im letzten Vorwort von der achtköpfigen Model-WG, die bei uns im Vorderhaus wohnt (keine Spanierin dabei!). Und von Hugo, dem Grillteufel, dessen Freund Bruno, spendabler Brauereimeister, und dessen Verlobter Verena, Stripperin. Die sind mittlerweile zum festen Bestandteil unseres Lebens geworden. Sie versüßen uns die Arbeitszeit, die Freizeit und so manche Träume.
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#124 |
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Montag, 2. Juni 2008 |
Liebe curt-Freunde,
Es ist vollbracht: wir sitzen im neuen Büro und genießen nun endlich Telefon- UND Internetzugang. Wie Primaten fühlten wir uns, wie Hinterwäldler, wie Amish People. Wie in die Vergangenheit katapultiert. Immer wieder hörten wir wildfremde Leute hinter unseren Rücken tuscheln: „Schau Dir mal diesen Bauern an.“ „Sieht der nicht wie ein Primat aus? Der hat so was unangenehm Primitives an sich!“ Oder: „Dieser Hillbilly merkt gar nicht, wie Panne er ist.“ Aber am schlimmsten war, als das Nachbarskind zu seinem Kindergartenkollegen tuschelte: „Dieser Mann da ist dumm wie Brot. Wie offline-Brot!“ Und dann verschickte der Rotzlöffel ein Handyfoto von mir an seine Kumpels, es wurde so ein virales Ding draus und die ganze Welt lachte über mich.
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#123 |
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Montag, 5. Mai 2008 |
Liebe curt-Freunde,
unser curt-Leben ist auch jetzt wieder äußerst chaotisch. Wir haben das alte Büro im Raketengebäude hinter uns gelassen. Und damit viele Erinnerungen: die Killerdecke, den Patchworkboden aus frechem Materialmix zwischen abgefuckten Teppich und abgeranzten PVC aller Couleurs; die ständigen Heizungsausfälle; der rege Durchlauf an Gästen aller Art zu jeglicher Uhrzeit. Das quälende, gnadenlose Arbeiten oben im Büro, während unter uns Thekenschlampen rockte. Die Soundchecks im Hirsch von In Extremo bis zu alternden Rocklegenden mit Direktbeschallung in unser Büro und die dazu gehörenden nackten Musiker, die aus der Raketendusche über die Gänge huschten. All das: vorbei.
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#122 |
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Montag, 5. Mai 2008 |
Liebe curt-Freunde,
unser curt-Leben ist gerade äußerst unangenehm. Wir ziehen eigentlich schon um, sind aber noch im alten Büro. Im neuen dann ab dem 1. April. Im Moment basteln wir aber gerade an curt 04-2008 und am Studententimer. Gleichzeitig kümmern wir uns um unsere Geburtstagsparty am 4.4. mit den Turntablerockern. Das muss ja auch beworben werden, Pressemitteilungen müssen raus, Einladungen usw.
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#121 |
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Montag, 5. Mai 2008 |
Liebe curt-Freunde,
nicht nur wir, die ganze Welt ist im Eisbär-Taumel. curt ist aber wie immer einen Schritt voraus und hat sein eigenes Bärchen hochgezüchtet. Der vielleicht niedlichste Bursche der Welt gehört uns ... und ist jetzt schon - gerade bei den Asiaten - ein echter Internet-Held! Wir wollen nicht zu viele Worte über ihn verlieren, denn für uns ist er ein Teil unserer Lebens, immer da und eigentlich nichts Besonderes ...
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#120 |
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Montag, 5. Mai 2008 |
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Liebe curt-Freunde, die Zeit des Wartens und der Sehnsucht ist vorbei. Kein sinnloses Abhängen mehr in Sexkinos, auf Schrottplätzen und in schäbigen Hinterhöfen. Kein verzweifeltes Blättern in unsäglichen Magazinen, deren Wahrheitsgehalt gegen NULL geht. Kein verstohlener Notgriff mehr in dunklen Ecken dunkler Kneipen nach dem, was noch so da ist ... DENN CURT IST ZURÜCK! Und mit uns die sogenannte „Hamburger Wunderwaffe“.
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#119 |
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Freitag, 11. Januar 2008 |
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Wie soll man sich da konzentrieren und ein sinnvolles Vorwort schreiben? Hinter mir liegt der nackte Sir Karl-Otto Walski auf dem Sofa und schnarcht, während aus der Box die Stimme von Heinz Strunk kommt, der sein „Fleisch ist mein Gemüse“ vorliest. Das ist hervorragend, wird aber durch die Mukke aus dem Hirsch unterwandert: Knorkator heizen einem hässlichen Partymob live ein und wir müssen aufgrund der direkten Nähe mithören. Der Sänger namens Stumpen ist zur Hälfte tätowiert und hat sich am frühen Abend fünf Meter von unserem Büro entfernt in der Raketen-Dusche kultiviert. Huah.
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#118 |
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Donnerstag, 8. November 2007 |
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In unserem Büro geschehen kuriose Dinge: unsere „lebensbedrohliche“ Decke (Gutachten von Dr. Sauerbrey, September 2007) ist mittlerweile entfernt worden, bevor sie uns töten konnte. Diverse Handwerker hatten unser Büro besichtigt, mit oder ohne Schnapsfahne, haben Maß genommen und äußerst fundierte Kommentare abgegeben („Des mach mer scho.“, „Des ist ka große G´schicht“, „Lebensbedrohlich? Aha.“), um dann nicht mehr zu erscheinen.
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#117 |
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Montag, 1. Oktober 2007 |
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OKTOBER, endlich. Der September hat jetzt mal so richtig unschön geendet. Nicht wegen dem Wetter, das interessiert nicht, das muss man sich mittlerweile im Kopf schön machen. Nein, wegen Arbeit und Stress. Unser neuer Studententimer 182 TAGE musste mal wieder gestemmt werden und das diesmal in Kooperation mit Red Bull. Das bedeutet für uns, dass wir mal nicht machen konnten, was wir wollten oder sich der Redaktionspfiffikus einbildete (Coverfotos mit aus der Hose ragenden Geweihen usw.), sondern dass wir mal auf Gefühle und Geschmack anderer Rücksicht nehmen mussten. Eine ganz neue Erfahrung, benehmen wir uns doch sonst so gerne wie die Axt in der Wiese.
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#116 |
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Montag, 20. August 2007 |
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SEPTEMBER. Der Herbst hält Einzug und vertreibt die letzten Reste der Vogelgrippe, die Open-Air-Kinos bedecken sich wieder mit ihren Mäntelchen, hatten sie doch nicht viel zu tun in diesem unwirschen Sommer, denn das Bier gefror uns fast in den Maßkrügen und harte Nippel zerstörten allerorts billige als auch teure Badeoberkörpertextilien, während Pimmel sich in die Körper ihrer Träger zurückziehen wollten gleich ihren Freunden, den Schlupfhoden, und für Schmach sorgten bei Flitzern und Gliedherzeigern.
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#115 |
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Mittwoch, 18. Juli 2007 |
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Diese Geburtstagsfeierei macht uns ganz krank. Und dann überall diese Groupies und Stalker! Und die Fotografen von der Tagesjournaille, die sind noch schlimmer als die Fernsehfuzzis! Einziger Lichtblick: die brasilianischen Cheerleaderinnen, die vor unserem Büro campieren, für uns den Grill anwerfen, unsere Autos waschen und bei Bedarf nackt Öl wechseln, wenn sie nicht gerade bei uns die Rohre neu verlegen.
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#114 |
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Montag, 21. Mai 2007 |
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Das war ja mal ein Monat. curt feiert seinen 10. Geburtstag und der Club schenkt ihm den Pokalsieg. Das alles feiern wir am 30. Juni noch mal - und dann aber richtig. Alles dazu hier im Bericht über das Dekadenspektakeldebakel, hosted by Mäusi Joppke, supported by Sir Karl-Otto Walski und feat. by Geschmacksschmiede.
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# 113 |
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Donnerstag, 19. April 2007 |
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Jeder sollte seinen eigenen Pfiffikus haben - curt hat den Redaktionspfiffikus Tim Öse. Weil er aber in letzter Zeit etwas genervt hat, haben wir ihn zu einem Auslandspraktikum nach Amerika geschickt. „Das machst du jetzt einfach mal, das tut dir gut, wenn du mal rauskommst, du alter Bauernfünfer. Wirst sehen, die College-Girls stehen alle auf dich, dann lernste auch endlich Pokern und das mit dem Englisch kann auch nur besser werden und deine MySpace-Seite auf Französisch, das ist ja auch nicht so curt-Style.
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#112 |
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Montag, 19. März 2007 |
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Jeder sollte seinen eigenen Pfiffikus haben - curt hat den Redaktionspfiffikus Tim Öse. Weil er aber in letzter Zeit etwas genervt hat, haben wir ihn zu einem Auslandspraktikum nach Amerika geschickt. Das machst du jetzt einfach mal, das tut dir gut, wenn du mal rauskommst, du alter Bauernfünfer. Wirst sehen, die College-Girls stehen alle auf dich, dann lernste auch endlich Pokern und das mit dem Englisch kann auch nur besser werden und deine MySpace-Seite auf Französisch, das ist ja auch nicht so curt-Style.
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#111 |
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Montag, 19. Februar 2007 |
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Bei dieser Produktion ist nicht viel Zeit für ein Vorwort. Tim Öse hängt gerade in Vegas ab, da er richtig ins Pokern einsteigen will, Clowd ist im Umzugsstress gen Hauptstadt, da Lmp muss Lmp-Jr.-Sachen machen, Sänd expandiert körperlich, Aal N. macht auf Hans Dampf in allen Gossen, Dahvi mutiert zum Geheimagenten ... aber Timo24 bereitet Freude im Rahmen seiner bescheidenen Möglichkeiten. Is´nicht viel, aber besser als nix. „Kannst Du eigentlich Schuhe neu besohlen?“ - „Nee.“ - „Dann lernstes. Und lass Dir gleich zeigen, wie man Donauwelle backt, die ess´ ich so gern´. Aber otto-otto, sonst raucht´s!“
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