Gehört: Telepathy – Tempest

Auf Golden Antenna Records ist einfach Verlass! Auch mit dem 40sten Release zeigt das kleine, von Timo Siems so gut wie im Alleingang betriebene Label sein sicheres Händchen für geschmackvolle Veröffentlichungen.

Die Band Telepathy stammt aus Colchester/UK und spielt überwiegend instrumentalen Metal. Ihr zweites Album Tempest bringen sie nun in Zusammenarbeit mit Golden Antenna auf den Markt. Neue Partner, neue Ausrichtung. So in etwa müsse es sich die vier Jungs von Telepathy gedacht haben, als sie die 8 Stücke für ihr neues Album komponiert haben. Wo der Vorgänger noch chaotische und wilde Züge trug, verzeichnet Tempest einen Wechsel hin zu einem ausgeglichenen und fast schon zugänglichen Sound mit mehr Dynamik und Geräumigkeit im Klangbild. Die Band hat die Geschwindigkeit gedrosselt und dafür an Masse zugelegt. Die Riffs walzen nun schwerer und unaufhaltsamer aus den Boxen. Das Songwriting ist kompromisslos und vereint Elemente von Postmetal, Sludge, Doom und Black Metal mit unorthodoxen und komplexen Songstrukturen.

Tempest ist ein Konzeptalbum geworden. Es stellt die Reise einer Person dar, die die umgeben von Trauer und totaler Isolation, nach einer großen Flut erwacht. Die Songs führen durch das Erwachen, die Trostlosigkeit und die finale Akzeptanz der Katastrophe. Erstmals arbeiten Telepathy auch mit der Stimme als Instrument. Auf dem zentralen Stück Echo Of Souls zeigen die Britten, dass sie vor Neuland nicht zurückschrecken und untermauern damit ihren Ruf als eine der weiterdenkenden Bands in der aktuellen Metalszene.

Telepahty – Tempest > Facebook // Golden Antenna Records > Homepage / Broken Silence // VÖ: 7. April 2017

 


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