Kate Nash im Ampere

Mit ihrem neuen Album „Girl Talk“ im Gepäck kommt die junge Britin am 30. September nach München.

Sie macht Pop-Musik – und das ist auch gut so. Kate Nash’s Lieder sind beschwingte, energiegeladene Nummern, die unsere Köpfe zum Nicken und unsere Füße zum Wippen bringen. Alles ein bisschen niedlich wie der Soundtrack eines modernen Metropolen-Mädchen-Märchens. Allem voran ihr Hit „Foundations“ aus ihrem Debütalbum „Made of Bricks“ – der perfekte Song zum Autofahren im Sommer oder zum gemeinsamen Abzappeln am Abend.

Dank der eingängigen Klaviereinlagen, der mädchenhaften Stimme und der leicht verdaulichen Songtexte ist die Musik von Kate Nash massenkompatibel und es gibt bestimmt keinen kommerziellen Radiosender, der in den letzten Jahren nicht mindestens einen Song der mittlerweile 26-jährigen Londonerin gespielt hat. Nur ihr ausgeprägter britischer Akzent ist vielleicht manchmal etwas gewöhnungsbedürftig.

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Kate Nash ist Künstlerin und kein klassischer Star aus der Pop-Retorte. Sie ist Autodidaktin, spielt Gitarre und Klavier, schreibt selbst Songs und hat ihren Einstieg ins Musikgeschäft selbst vorbereitet. Bevor sie mit ihren ersten beiden Alben in die Top 10 der britischen Charts eingestiegen ist, hatte sie bereits viele Fans. Über MySpace sorgten ihre ersten, selbst geschriebenen Songs für Aufmerksamkeit – auch bei mehreren Plattenfirmen.

Das in diesem Jahr erschienene Album „Girl Talk“ zeigt eine neue musikalische Seite von Kate Nash – eine Prise Punkrock lässt sie und die neuen Tracks etwas erwachsener und nicht mehr ganz so niedlich wirken. Das Märchen geht in die nächste Runde und wir nicken, wippen und zappeln im Ampere einfach mit.

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TEXT: MANUEL HAUGKE


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