Gehört: Hot Water Music – Light It Up

Fünf Jahr sind seit der letzten Veröffentlichung ins Land gezogen und genauso lange ist es her, dass das Quartett aus Gainsville, Florida, die hiesigen Clubs beackert hat. Höchste Zeit also für ein paar neue Songs aus dem Hause Hot Water Music.

In Eigenregie haben sich die vier Freunde Chuck Ragan, George Rebelo, Jason Black und Chris Wollard für vier Wochen in den Black Bear Studios in ihrer Heimatstadt eingemietet. Das Ergebnis der Aufnahmesession trägt den Namen „Light It Up“ und weckt wohlige Erinnerungen an die unbeschwerten Anfangstage der Band in den 90er-Jahren. Auf dem Album finden sich alle Trademarks, die Hot Water Music auszeichnen: auf den Punkt gespielter Punkrock, die bandtypischen Riffs, die treibende Rhythmusfraktion, der raue zweistimmige Gesang mit den hymnenhaften Mitshouthooklines, engagierte Lyrics. Auch mit dem Coverartwork sollten die Fans keine Probleme bekommen. Alles sieht aus und klingt ein wenig nach „nach Hause kommen“. Von ruhigeren Tönen oder nervenzehrenden Posthardcore-Experimenten lassen Hot Water Music hier die Finger. Dafür gibt es ja schließlich die Solo- und Nebenprojekte.

Es wäre also angerichtet, um die neuen Hymnen wie Light It Up, Never Going Back oder Bury Your Idols gemeinsam beim Konzert zu feiern. Leider hält man sich mit der Veröffentlichung von Tourdaten noch vornehm zurück. Aber es wäre schon verwunderlich, würden Hot Water Music mit diesem starken Album im Rücken darauf verzichten, ihr markantes Bandlogo auch in den Clubs zu präsentieren.


Hot Water Music – Light It Up // Rise Records/BMG Warner // VÖ: 15.09.2017
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