HochX sollt Ihr (er)leben!

Am Samstag, 17. September geht es für Münchens freie Theaterszene mit einem Paukenschlag raus aus der Sommerpause. Das HochX, Spielstätte für Theater und Live Art in der Entenbachstraße 37, feiert seine Eröffnung.

Nach langem Feilen an Konzept und Haus freuen sich Benno Heisel, Ute Gröbel, Susanne Weinzierl und Ulrich Eisenhofer  – allesamt junge Veteranen der freien Münchner Theaterszene –, einen innovativen Ort für Live-Kunst jedweder Art präsentieren zu können. Das Haus, aufgeteilt in den großen Theatersaal mit 165 Sitzplätzen und das Foyer mit 50 Plätzen kann dabei ganz unterschiedliche Projekte beherbergen. Die obersten Ziele sind hierbei einen Ort für lokale und internationale Vernetzung und Zusammenarbeit von Künstlern, sowie einen Raum zur Erprobung und zur Entwicklung neuer Ästhetiken und Arbeitsweisen zu bieten. Zudem soll aber auch konkrete organisatorische, technische und künstlerische Unterstützung von Künstlern geleistet werden.

Diese Programmatik spiegelt sich im abwechslungsreichen Eröffnungsprogramm wider: Um 18.30 Uhr beginnt die deutsch-polnische Gruppe inter:ference mit ihrer Arbeit lost yesterdays, die zwischen Choreographie, Musik und Installation changiert. Im Anschluss gibt es das Stück Audiogramm. Eine Stadtteilkomposition von Clara Hinterberger zu sehen. In Zusammenarbeit mit dem Haidhausener Chor und dem Breakout Ensemble ist eigens für die Eröffnung des HochX ein Stück entstanden, das sich szenisch-musikalisch mit dem Stadtteil Au und seinen Bewohnern auseinandersetzt.

Das Live-Programm wird danach von den Experimental-Electro-Tausendsassas Joasihno abgerundet. Zum Abschluss des Abends öffnet HochX seine Tore auch für die Ticketlosen und es darf zu den Funk-Soul-Klängen von Into-the-Void-DJ Lukas Steigerwald multidisziplinär in die Nacht getanzt werden.

Wer es lieber etwas entspannter mag, sollte am Sonntag um 15.00 Uhr ins HochX kommen. Dann wird bei freiem Eintritt durchs Theater geführt, Kuchen gegessen und den Klängen der Band Lost in Bavaria gelauscht.

Die Stücke lost yesterdays und Audiogramm kann man an jenem Sonntag um 19:30 Uhr und am darauffolgenden Dienstag um 20.00 Uhr nochmal sehen.


Wer nun mäkelt, dass an jenen Tagen doch auch auf der Theresienwiese ein Fest eröffnet werde, sei auf das obige Logobild verwiesen. Dementsprechend die Gleichung: Hoch die Krüge < HochX.

Für weiterführende Infos und Karten: HochX >> Homepage


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