curt war da: Gogol Bordello in der TonHalle

Party! Am 25. November haben Gogol Bordello in der TonHalle die Fans zum Schwitzen gebracht. Wo „Gogol Bordello“ drauf steht, da ist Party drin: da kann man sich sicher sein. Am Montag hat der charismatische Sänger Eugene Hütz mal wieder sein multi-kulturelles Ensemble auf der Bühne ausgepackt:  Unter anderem den russischen „Professor of Rock’n’Roll“ Sergey Ryabtsev an der Geige, Rapper Pedro Erazo aus Ecuador oder die chinesisch-stämmige Tänzerin Elizabeth Sun. Hütz und Konsorten sind berühmt für ihre wilde Mischung aus Punk und Folklore  und ihre bunte und schweißtreibende Show. Wer hier still steht, der hat echt was verpasst.

Wer Gogol Bordello allerdings schon öfter gesehen hat, dem werden in den letzten Jahren einige eklatante Veränderungen aufgefallen sein: In der Band gab es den ein oder anderen Wechsel und Ausfall (zum Beispiel die zweite Sängerin Pamela Racine), und vor allem lebt Hütz, Ukrainer mit Roma-Abstammung, seit einigen Jahren in Brasilien. War es zuvor noch seine Mission, der Welt die Roma-Kultur in Punk-Rock-Gewand näher zu bringen, so spielen Gogol Bordello seit den letzten Alben hauptsächlich Latino-Rock. Lustig ist das immer noch, aber das gewisse Etwas ist dabei leider verloren gegangen.

TEXT UND FOTO: LARISSA PITTELKOW


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