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Bavarese
Freitag, 11. Juli 2008
Geil: Die Valentinstüberl-Crew kocht bayerisch-Italienische Wolpertinger... Das Viertel um die Dreimühlenstraße ist fest in der Hand von Filip Cerny, Jan Oltznauer und Stefan Böhm. Das Trio, natürlich eingefleischte Münchner, sind die Betreiber des auch über die Grenzen der Stadt bekannten Valentinstüberls. Da die Herren aber ab und zu auch was essen müssen, haben sie auch gleich noch das Bavarese gegenüber von Stüberl aufgemacht. Aus dem alten Wirtshaus ist schließlich ein hübsch bayerisch-italienischer Wolpertinger geworden. Mit großer Bar, zahlreichen Außenplätzen und einer rustikalen, aber sorgfältig ausgewählten Einrichtung haben die drei Gastronomen im Schlachthofviertel eine Mischung aus Kreuzberger Straßenkneipe und Italiener um die Ecke eröffnet. Die Liebe steckt dabei im Detail: Allein die Karte ist ein kleines Kunststück und hält auch als Poesiealbum her (wer will, kann auf den hinteren Seiten 100 Mal ich liebe CURT eintragen).
Die Küche will – wie schon der Name verrät – das Bayerische mit dem Italienischen kreuzen. Das klappt am besten beim »Toskanischen Schweinebraten mit Rosmarinkartoffeln und frischem Gemüse« - dem Klassiker des Hauses. Bei den Pizzen macht sich bemerkbar, dass sie nicht aus dem Steinofen kommen, zugreifen kann man trotzdem. Dazu gibt es literweise Wein (der mehr als fair kalkuliert ist, so dass man sich beim Bezahlen eher in südlichen Gefilden als im teueren München wähnt),
Das größte Plus des Bavarese ist aber das Umfeld: Man kann draußen sitzen, danach gibt’s ein Eis für die Kleinen und den Absacker für die Großen im Valentinstüberl. Die einzige Gefahr: Es könnte ein langer Abend werden.

www.bavarese.net
Ehrengutstr. 15, Tel. 52 03 34 37
ÖZ: täglich 11-1 Uhr, Küche bis 23 Uhr

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