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Mama, des ist so! |
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Dienstag, 26. Oktober 2010 |
Den Beweis, dass es nicht immer so sein muss, wie es alle anderen machen, liefert die niederbayerische Hip Hop Kombo Doppel-D. Sie verbinden ihren ziemlich zünftigen Dialekt mit eigentlich weniger zünftigen Beats und schaffen somit die Gratwanderung, lustig, cool und musikalisch anspruchsvoll zu bleiben und zeigen gleichzeitig, dass das auch ohne die klassischen Bayern-Klischees gut geht (Man vergleiche dazu den Track CSU Rapper...).
Statt nett gemeintem Schmunzeln gibt‘s also eher Respekt. Dennoch kann man wohl gleichermaßen sagen, dass auf bayerisch zu rappen zwar ziemlich symphatisch ist, wenn auch immerhin für jene Fraktion der Kopfnicker ohne den biologischen Bezug zu dem Dialekt (der es immerhin zum „most-sexy“ Dialekt Deutschlands geschafft hat) etwas gewöhnungsbedürftig.
Um den nötigen Bekanntheitsgrad herzustellen sind sie nach dem Erscheinen des ersten Albums B-aya-N 2009 u.a mit Creme Fresh über die Bühnen des Freistaats getourt und haben dessen imageträchtige Wirkung durch ihre Spaßneigung zelebrierenden Videos zu den Tracks Watschnbaam oder Mama, des is so noch einmal sauber verstärkt.
Als Reaktion haben sie allerlei inspirierende Geister ins Boot der neuen Produktion gelockt und daher gibt‘s nun ihre neueste Auskopplung Re-B-aya-N – Dabei handelt es sich wie der Name schon vermuten lässt um die überarbeitete Remix Version des ersten Albums. Verfeinert wurden die Bayern-Beatz dabei durch Größen des Genres wie Dexter, Cajus, Swede:art, Demograffics, Roger Reckless und Fiva MC.
Um das Bierfass dann jedoch in Sachen Begeisterung sowohl hartgesottener als auch potentieller Fans zum Überlaufen zu bringen ist das Stichwort „Kostenloser Download“ des Albums auf der Homepage der D‘s. Zugreifen, Boxen an und freuen ist angesagt!
TEXT: Sebastian Hofer
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