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MUSIK

Gehört: CHEMICAL BROTHERS - FURTHER
Mittwoch, 7. Juli 2010
Das erste, was beim siebten Studioalbum der Londoner Big-Beat-Pioniere auffällt, sind wohl die fehlenden Namen von Vocal-Kooperationen mit bekannten Künstlern.

Bei der weiteren Analyse macht dies auch Sinn, denn das Duo verzichtet auf „Further“ fast komplett auf Vocals. Dafür wurden von den beiden Visual-Künstlern Adam Smith und Marcus Lyall zu jedem Track Videos gedreht, die auch bei den Liveauftritten zum Einsatz kommen. Eine Art Gesamtkunstwerk also. Musikalisch lassen sich die chemischen Brüder mal wieder nichts vormachen – hier quietscht, wummert und rappelt es im Karton, wo es nur geht! Die Songreihenfolge ist als DJ-Set ohne Unterbrechung angelegt, so dass ein durchgehendes Tempo den roten Faden des Albums darstellt. Singleauskoppelungen á la „Galvanize“ sind daher nicht zu finden, aber dafür gibt es eine volle Ladung an psychedelisch-atmosphärischen Synthie-Patterns („Swoon“) und natürlich jede Menge „Big Beats“.


CHEMICAL BROTHERS - FURTHER
VÖ: 11.6.2010 // Parlophone (EMI)

reinhören


TEXT: Marcus Pieper

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