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Der weinbrandt rät - Ich trinke nichts stärkeres als Gin vor dem Frühstück |
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Sonntag, 31. Mai 2009 |
Mit James Bond hat der weinbrandt lediglich eines gemein: sein blendendes Aussehen und den damit einhergehenden überwältigenden Erfolg gegenüber der keuschen Krone der Schöpfung. In diversen anderen Dingen verhalten sie sich jedoch ziemlich konträr.
Besonders beim Diskurs über das perfekte Martini-Rezept würden sich die Helden sicherlich bis aufs Blut bekämpfen. Ob geschüttelt oder gerührt, what shalls! Für den weinbrandt ist es ein idealer Martini, wenn die Flasche Gin neben der Noilly Prat Pulle steht. Und gerade bei der Wahl des Hauptbestandteils Gin sollte man keinesfalls zimperlich sein. Gordons geht nur im äußersten Notfall. Derzeit findet sich vorzugsweise der sehr trockene Tanqueray Ten oder der milde Martin Millers auf des weinbrandts verinnerlichter Getränkekarte. Die meist farblose Spirituose kommt ursprünglich aus Holland und wurde im 18.Jahrhundert in England vom billigen Fusel weiter entwickelt zum populären Drink der Upper Class. Vor ca. 1½ Jahren begaben sich zwei ausgefuchste 30-jährige Münchner Historiker auf die Suche nach dem wahren Wacholder-Destillat. Die geschäftigen Gin-Connaisseure kamen eines angeheiterten Abends auf die glorreiche Schnapsidee, einfach selbst ihr favorisiertes Feuerwasser herzustellen. In einem Schwabinger Hinterhof installierten sie ein in sich verschlungenes Brennkessel-Ungetüm aus Kupfer. Dann setzten sie dreizehn rein biologisch angebaute Kräuter und Gewürze wie z.B. Koriander, Ingwer, Hopfenblüten und Malz in einem hochprozentigem Getreidealkoholbad an. Das daraus resultierende Mazerat wurde darauf zweifach bei Niedertemperatur schonend destilliert und schließlich doppelt filtriert. Zwar entsprachen die ersten Ergebnisse eher dem Motto: „In diesem Sinne, ab in die Rinne!“, aber nach unzähligen autodidaktischen Experimenten und einem knappen Jahr Entwicklungszeit konnte man guten Gewissens den Duke Munich Dry Gin mit leicht einhergehenden 45 % vol. per Hand abfüllen und etikettieren. Tipp vom weinbrandt: entweder pur bei Zimmertemperatur oder als eisgekühlten Gin-Tonic mit einer Orangenzeste genießen.
Der weinbrandt rät: The Duke Munich Dry Gin, www.theduke-gin.de
Curt verlost 3 x 1 Flasche inkl. Tonic. Einfach E-Mail mit Betreff: „The Duke“ an
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Anbei noch ein schönes Rezept von Sedat Perktas von der Konsulat Bar:
4 Kumquats
½ Limette
brauner Zucker
Tonic Water
Chambord
5-6 cl The Duke Gin
Glas: Tumbler
Zubereitung:
Kumquats, Limette und braunen Zucker in Tumbler geben, mit Stößel zerdrücken, Crushed Ice dazugeben, mit Tonic Water auffüllen, mit einem Schuss Chambord abrunden
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