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Feierwerk: Sunny Red |
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Mittwoch, 22. April 2009 |
Hansastr. 39 - 41, 81373 München
Tel.: 089 / 72 488-0
www.feierwerk.de
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Haltestelle: Hansapark // MVG: Bus 131, 152, N41
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Ob als Dorf oder Stadt betitelt, München hat mehr als eine Million Einwohner. Das heißt, es wird immer genug Menschen geben, die Freude daran haben, eine Gegenkultur zu feiern.
Na gut, es gibt keine „Subkultur-Schrannenhalle“, aber das wäre ja furchtbar und erst recht keine Alternative mehr. Also konzentriert sich die Szene in den wenigen, aber feinen Underground-Läden Münchens, wie zum Beispiel im Feierwerk das Sunny Red. Treppe runter an der Hansastraße, hinein ins Sunny Red. Die kleine Bühne ist kaum höher als ein Kasten Bier, drumherum ist Platz für etwa hundert Leute. Die Bands, die hier spielen, kommen von überall her. Und sie kommen gerne. Denn in der weltweit verknüpften Post-Rock-, Hardcore- und Punkszene ist das charmant muffige Sunny Red auf dem Feierwerkgelände als Auftrittsort wahrlich kein Geheimtipp mehr.
Aber auch die lokale Szene fühlt sich wohl. Die kleinen HipHop-Helden der Stadt organisieren Open-Mic-Sessions, bei der Open-Jam-Session, die jeden Sonntag stattfindet, bringt jeder Musiker seine selbst gebastelten oder professionell gefertigten Instrumente mit und schließt sich – wenn er sich denn traut – den anderen Künstlern auf der Bühne an. Wenn überhaupt Eintritt verlangt wird, dann kostet es nicht viel. Ab und zu kochen nimmermüde Hippies Eintopf, den man genüsslich mit einer Flasche Astra-Bier herunterspülen kann. Heiß, heiß, heiß – Sunny Red. Langweilig wird es nie. |