Es soll ja Menschen geben, für die Bob Dylans genäselte Sinnstiftungen und Welterklärungen an Folter grenzen. Eindeutig ein Fall für Amnesty International. Folgerichtig hat die Menschenrechtsorganisation jetzt ein Dylan-Album heraus gebracht: „Chimes of freedom – Songs of Bob Dylan“, 75 Dylan Songs, interpretiert von über 80 Künstlern. Weiter …
Raven wegen Deutschland wirft einen Blick auf das Jahr 2007, in dem Torsun es irgendwie schaffte, zwischen schier unfassbaren und unendlichen Party- und Drogenexzessen den Egotronic-Durchbruch "Lustprinzip" fertig zu machen. Hier gehts zum Interview mit Torsun
„Sie war so schön, dass sie ihr zwei Namen gaben.“ Die Rede ist von Violeta Violeta, der Protagonistin, der aktuellen Konzeptalben-Reihe der norwegischen Ölfass-Polka-Band Kaizers Orchestra. Spielten die ersten Alben der Band noch im Mafia-Milieu („Ompa til du dør“ 2001 bis „Maestro“ 2005), sucht man in dieser Reihe vergebens nach Betonschuhen und Russischem Roulett. Auch das Symbol der Band, die altmodische Gasmaske, ist zum reinen Bühnengag geworden. Das heißt aber nicht, dass die Violeta-Reihe weniger Wahnsinn birgt. Weiter …
"When you're a kid you want to be cool, so you make experimental weird music." Das war bei Tribes Sänger Johnny Lloyd vielleicht mal so. Das Debutalbum "Baby" kommt erstaunlich bodenständig daher – folkig, rockig, schön. Weiter …
In den 90er-Jahren war die New Yorker Band ganz groß. Aber sind sie mehr als eine übrig gebliebene Rock-Punk-Pop-Band? Definitiv! Nada Surf gehört immer noch zu den Großen, ohne Kult, aber mit Kultstatus. Am 25. Februar spielt das Trio im Backstage Werk. Vorab hat curt Matthew Caws, Leadsänger und Gitarrist, zum Interview getroffen. Weiter …
Das Berlin-München Konglomerat kommt mit neuem Musikmaterial gewohnt extrovertiert intelligent und tanzbar daher – die Kids finden sich irgendwo in den Texten wieder, und feiern sich und die Jungs. Kein Spiegel unserer Zeit, vielmehr das Sandkorn im Auge, der kleine Teufel auf der Schulter des Engels auf der Schulter des Affens auf dem Rücken des Teufels im Genick der Gesellschaft. Frittenbude: einfach nicht leicht. Weiter …
Das Debütalbums Gegengewicht des Hildesheimer Rap-Duos Dude&Phaeb zauberte mir sofort das Zitat von Curse „Deutschrap ist endlich erwachsen geworden“ in den Sinn. Auch wenn die samplelastigen Beats von Producer und Rapper dude26 eher Old-School Charme versprühen, ist dieses Album aufgrund des hochwertigen Arrangements von anspruchsvollen Texten und detailverliebten, groovigen Drumsounds einer der feinsten Vertreter von erwachsenem Deutschrap, der 2011 veröffentlicht wurde! Weiter …
Es ist ganz offen gesagt nicht so, dass Phil Vetter die schönste Stimme Münchens hat. Oder als der faszinierendste Songwriter der Stadt bekannt ist. Oder sein Gitarrespiel bis an den Alpenrand legendenbildend ist. Dennoch sind seine leicht kantigen Songs, vorgetragen mit seiner knarzigen und zugleich hohen Stimme, mit die erfolgreichsten der Weltstadt mit Herz (zählt man die Spider Murphy Gang und den Weiß Ferdl mal nicht mit). Weiter …
Am Jahresende wollen wir euch keinesfalls unsere musikalischen Highlights vorenthalten und präsentieren die 25 besten Dancefloor Tunes 2011. Wer's mehr Indie mag, kommt bei den curt Top 25 Indie/Pop Jahrescharts auf seine Kosten. Die Schmankerl der Redaktion: Weiter …
Auch curt wird ein wenig sentimental, wenn das Jahr zu Ende geht und wirft einen Blick zurück, was 2011 musikalisch passiert ist. Hier sind unsere Top 25 Indie/Pop Jahrescharts. Etwas mehr Gas gibts bei den 25 besten Dancefloor Tunes 2011. Wer ne geile Mix-CD verschenken will oder guten Sound für die Silvesterparty braucht: Hier seid ihr richtig. Weiter …
14. Dezember // Das Backstage-Werk ist zum Bersten mit Menschen gefüllt: Ringsum tummeln sich fesche Menschen, die Basecaps, Hoodies und ausgelatschte adidas-Sneakers tragen und zu den Beats des Warm-Up-DJs nicken. Urplötzlich ein Aufschrei: Die Hip-Hop-Dampfwalze De La Soul kommt krachend angerollt und legt sich gleich mächtig ins Zeug. Weiter …
13. Dezember // William Fitzsimmons im ausverkauften Hansa 39 – der Abend beginnt mit der Band Slow Runner. Mit viel Synthesizer und a bisserl Drums, Gitarre und Bass spielen die drei Jungs als Support Lieder von Liebe und Sex. Dann kommt William Fitzsimmons auf die Bühne: alleine mit Gitarre, Rauschebart und John Lennon Brille. Weiter …
12. Dezember, Backstage // Von wegen Little Dragon! Die hübsche Pointe des gestrigen Abends im Backstage, wie erwartet: Das kleine Drachenland ist alles andere als klein. Bei seinem letzten Konzert in 2011 gelingt es dem verträumten Quality-Export aus Schweden spielend Hipster, Hip-Hopper und Hippies in Diskofeeling zu vereinen. Weiter …
09. Dezember, Backstage // Ihrem Ruf als gute Liveband haben Stereo MCs alle Ehre gemacht – spätestens zu „Connected“, ihrem bislang größtem Hit, stand die nahezu gefüllte Halle im Backstage Kopf. Weiter …
“Made in Germany” – seine Entstehung verdankt man dem britischen Merchandise Marks Act von 1887. Die Kennzeichnungspflicht schützt Verbraucher vor Täuschungen, doch im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Malus immer mehr zu einem Bonus, zum besonderen Qualitätszeichen. Ob das bei der neuen Rammstein Scheibe auch der Fall ist, bleibt zweifelhaft. Weiter …
Ein warmer Applaus empfing Dave Wyndorf am 4.12. im Backstage, als er seine Gitarre um seinen massigen Körper schwingt und erst einmal dem Publikum den Rücken zuwendet. Das druckvolle Intro überlässt er seinen Kollegen, er selbst verharrte im Hintergrund der Bühne bis er endlich ins Scheinwerferlicht zurückkehrt. Weiter …
28. November, Theaterfabrik // Die „Dad facts“ haben sie auf Facebook angekündigt: „Dear Zach, Monday night, you play Munich...the third largest city in Germany and the capital city of Bavaria.“ Am 28. November waren Portugal. The man in der Theaterfabrik zu sehen – wobei „sehen“ relativ ist. Weiter …
26. November, Rundfunkhaus // Indianer, Revolutionsberichterstatter, Computernerds - für das on3-Festival wurde auch 2011 wieder ein äußerst buntes Programm zusammengestellt. Wir haben uns die vorab gefeierten Bands mal auf ihre Live-Präsenz überprüft. Mehr
curt war da: Äl Jawala - Blast your Ghetto Tour 2011
26. November, Ampere // Blas mir das Lied der Ausgelassenheit! Die gute, alte Regel, dass man vor allem Spaß haben soll bei dem, was man tut, wurde ohne Zweifel am Samstag im Ampere bei dem Release-Konzert ihres sechsten Albums The Ride von Äl Jawala (arab. für die Reisenden) bestätigt. Weiter …
23. November, Feierwerk // Im Januar brachte Joan As Police Woman ihr ‚Deep Field‘ heraus, bereits seit einem Jahr tourt sie damit um die ganze Welt. Wie sie gestern im Hansa 39 glamourös bewies: ganz ohne Abnutzungserscheinung, dafür mit der magischen Aura einer Schamanin. Weiter …
"We are all children of the Earth and Immigrants – Ausländer – in our world" // Das ist das Motto des in Berlin lebenden griechischen DJs und Produzenten (Jannis) Siopis. Dieser hatte sich als Silversurfer auf Crosstown Rebels mit seinem dunklen und rohen Melodien seine Sporen verdient. Weiter …
13. November, Atomic Café // Intense; es bleibt dabei. Dass es tatsächlich das treffendste Adjektiv für seine Musik ist, hat Ben Howard bei seinem Konzert gestern im Atomic Café ohne Zweifel alle spüren lassen. Weiter …
10. November, Muffathalle // I have the idea that you were here ... bei der komplett ausverkauften „I Love You Dude“- Tour von Digitalism, hatte man das Gefühl, dass sich so ziemlich jeder auf den Weg in die Muffathalle gemacht hatte. Weiter …
An Pumped Up Kicks, dem Sommerhit diesen Jahres, ist wohl niemand vorbeigekommen. Der Song mit Ohrwurmgarantie entstammt dem musikalischen Repertoire des Trios Foster The People aus L.A. Weiter …
06. November, 59:1 // Vom Backstage in die deutlich kleinere Location verlegt, freute sich das bunt zusammengewürfelte Publikum über die nun gewonnene Nähe zur Band und feierte gemeinsam den Sonntagabend. Weiter …
Musik begeistert doch am meisten, wenn Sie es schafft, Genre-Mauern zu überspringen, darauf voller Begeisterung für die eigenen Klänge herumzutanzen und dabei einen eigenen Raum zu erfinden. So oder so ähnlich passiert das bei dem Album „The Ride“ von Äl Jawala (arabisch für „die Reisenden“). Weiter …
04. November Backstage // Es lief und lief und lief ... buchstäblich in Strömen von der Decke als The Subways die Halle des Backstage zum Kochen brachten. Weiter …
03. November Muffathalle // Dass Hamburg und München nicht nur geografisch zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind, ist kein Geheimnis. Wenn allerdings die alte HipHop-Schule à la Samy Deluxe in den Süden Deutschlands kommt, versteht man sich. Weiter …
Ok, zugegeben. Der Sommer ist endgültig vorbei. Und bei diesem Bandnamen die Platte erst im November zu veröffentlichen, ist schon etwas gewagt. Wir findens aber super, denn wir vermissen den Sommer jetzt schon wieder und beim Hören dieser 80's angehauchten Songs findet man sich gedanklich in den letzten Monaten wieder. Weiter …
Nach diversen Exkursionen in den beschwingteren Dancefloor-Sound, den der Berliner Sascha Ring aka Apparat in Kooperation mit namhaften Kollegen wie Modeselektor und Ellen Allien hervorbrachte, widmet sich Ring nun wieder dem entspannten Sci-Fi-Soul, der sich ab Ende der 90er ankündigte und seitdem in unseren Gehörgängen festsitzt. Weiter …
31. Oktober Zenith // Wenn kreischende Mädels und Röhrenjeans tragende Typen in das Zenith pilgern, heißt das nur eins: Indierock ist angesagt. Die Protagonisten: Die Mainzer Auletta, die Engländer Morning Parade und natürlich der Hauptbeweggrund des Kommens: The Kooks. Weiter …
Dieses Mal mit den neuen Alben von Björk, Future Islands, Pop Will It Itself, Peter Gabriel, UKO und Feist und natürlich ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen: Weiter …
Ausschlafen, Playstation zocken, Drogen-Pegel auf Sockelniveau halten. Chuck Ragan nutzt die Zeit vor seinem Tour-Auftritt in München am 08. Oktober etwas anders: Er singt mit einem Chor Flüchtlingskinder von Refugio e.V. ein paar Lieder, lässt das ganze aufnehmen und verkauft es 2012 als 7-inch. Das Cover dürfen die Kinder ebenfalls malen und sie bekommen auch noch den gesamten Erlös. Weiter …
Unsere Redakteurin Ines Punessen über das Konzert von Chapel Club am 16. Oktober in Brighton //Die 80ies Synthesizer peitschen, der Beat ist nahezu optimistisch und Frontmann Lewis Bowman tanzt ausgelassen. Es überrascht, passt bei erster Betrachtung nicht zum steifen Düster-Image, macht aber Sinn. Es scheint als hätten Chapel Club zu sich selbst gefunden, neues Selbstbewusstsein getankt, das nun in das neue Material und dessen dynamische Live-Darbietung mit einfließt. Weiter …
Effi, das ist entgegen jeder Vermutung nur einer. Ein scheinbar arg verspielter Zeitgenosse zudem. Jedenfalls klingt so eine Musik, die nun ab dem 14.11.2011 mit seinem Debütalbum Astronaut nicht mehr nur auf FM4, sondern auch auf euren privaten Abspielgeräten in Dauerschleife laufen kann! Weiter …
Schmunzeln muss man schon etwas, wen man vor kurzem erst die Doku auf ARTE über die Entwicklung des Synthie Pop in Europa gesehen hat und jetzt das Album „Le Danse“ von Slove in den Ohren hält. Es kommt halt einfach alles wieder. In diesem Fall aber stimmig. Weiter …
Der Onkel des Indie-Rocks, wie ihn vor kurzen Klaas Heufer-Umlauf nannte, war auf Familienbesuch in München. So könnte man zumindest die Stimmung beschreiben, die herrschte, als Thees Uhlmann am 14. Oktober in der Muffathalle ein Konzert zum Besten gab. Weiter …
Erst neulich waren Moon Duo im 59:1 live zu Gast – jetzt veröffentlichen die schöne Frau und der rauschbärtige Mann aus San Francisco pünktlich zu Halloween eine wundersame EP. Horror Tour besteht aus vier Slow-Burnern; instrumentale Gruselgeschichten über fast 25 Minuten Spielzeit. Passend dazu: schaurig-schönes Zombie-Artwork. Und mit letzterem catched man uns eigentlich immer. Weiter …
Was die niederösterreichische Vocal Kombo Bauchklang gestern abend im vollgestopften Ampere fabrizierte, hinterließ drei curt Redakteure absolut fassungslos zurück. Von der Stimme ins Mikro durch die Boxen zu den Ohren – Human Beatboxing deluxe.Weiter …
„Valhalla Dancehall“ – wenn eine Band ihrem Album so einen Titel verpasst, muss sie einen ordentlichen Sprung in der Schüssel haben. Und der britische Guardian schreibt über das neue Werk von British Sea Power: „Imagine, for a moment, an actual Jamaican dance hall, relocated to Valhalla. (…) Revellers would be indulging in the kind of wrongness that turned Super Hans's New Year's Eve party in Peep Show into Apocalypse Now.” Argumente genug, um British Sea Power im 59:1 anzuschauen. Weiter …
Wieder einmal kann man München vorwerfen, eine großartige Band verpasst zu haben. Love Inks – ein Purismus an Elektro-Pop, der seinesgleichen sucht und kaum findet – statteten dem Orangehouse am 10. Oktober einen Besuch ab. Was die drei Texaner dort ablieferten, ist an Emotion kaum zu überbieten. Weiter …
Die neuen Alben von den Red Hot Chili Peppers, Wilco und S.C.U.M. - schonungslos ehrlich von unserer Nürnberger Musikredaktion unter die Lupe genommen. Weiter …
So langsam weiß man ja, dass nach ihrem ersten Besuch 2004 im Atomic Cafe, Mando Diao und München eine gewisse Historie verbindet. Ihr Besuch am 4. Oktober im Zenith war allerdings neu: Kein Strom, keine Effekthascherei. Zehn Menschen, eine Bühne und jede Menge Gefühl – vor allem im Publikum. Weiter …
Beats, Farben, laute Bässe. Und curt war dabei // Sonntag, 02. Oktober. Während sich die ganze Stadt schunkelnd in Bierzelten bewegt, gibt es im Backstage das komplette Kontrastprogramm. Die Isländer GusGus sind da. Und wie. Weiter …
Zwei Jahre nach dem bisher erfolgreichsten Album „Phoenix“ der Münchner Emil Bulls erscheint am 30. September „Oceanic“ – trotz der heftigen Gitarren und Alternative-Metal-Parts enthält es auch Stücke mit ein paar ruhigeren Zeilen. Weiter …
Am 26. September erscheint „In Silence“, das neue Album des irischen Folksängers Marc Carroll auch hier in Deutschland. Veröffentlicht wird das Album durch das Londoner Plattenlabel „One Little Indian“, dem auch schon Björk ihre Produktionen anverantraute. Weiter …
Eine neue Runde CD-Rezensionen von unseren Nürnberger curt-Kollegen – musikalisch wie immer breit gefächert, subjektiv wie immer von Grund auf ehrlich. Weiter …
Wenn sich der Inhalt einer Dixi-Toilette – gut gefüllt nach mehrtägigem Betrieb – über ein Zelt ergießt, hat man das höchste Level der Festivalreife erreicht. Wir haben es leider knapp verpasst, denn es traf nur unser Materialzelt, das etwas weiter den Hang hinauf aufgebaut war, und das die übelriechende Ladung von unseren Schlafgemächern auf dem Sziget fernhielt … Weiter …
Die dritte Complete Control Session aus dem Hause Side One Dummy ist am 26. August erschienen. Das Konzept: Die Sessions vereinen Live-Aufnahmen der besten Punkrockbands auf limitiertem, farbigen Vinyl und geilem Artwork. Als dritter im Bunde nach The Bouncing Souls und Scream haben sich Anti Flag auf Vinyl verewigt – man muss sagen, dass sich die Jungs dafür kein Bein rausgerissen haben. Weiter …
Kühe, Berge, Rock‘n‘Roll. Und curt war dabei.
Ein ganzer Tag feinste Gitarrenmusik bei traumhaftem Sonnenschein. Was will man mehr? Das dachten sich auch 15.000 andere Feierwütige und pilgerten in das beschauliche Übersee, um am 24.8. Bands wie Boysetsfire, Rise Against und – wie die meisten wohl – die begnadeten Foo Fighters zu erleben. Weiter …
Taubertal die 16te. Dieses Jahr schien das Festival auf sagen wir mal Altbewährtes zu setzen. „Oldie but Goldie“ oder doch eher „alt und verbraucht“? Wir machten uns unseren eigenen Eindruck: Hier klicken
Am 19. August erscheint „Still Living“, das langersehnte zweite Album der kalifornischen Indie Pop Band Ganglians. Laut Sänger Ryan Grubbs ist ihnen der Erfolg zweitrangig. Den Ganglians geht es um den Klang ihrer Musik und bei diesem kann man nur sagen: Daumen hoch! Wir haben schon jetzt reingehört Weiter …
Wer Scream nicht kennt, wird erstaunt sein, dass Dave Grohl, bevor er bei Nirvana einstieg und später die Foo Fighters gründete, hier als Drummer spielte. Damals in den frühen 80ern waren Scream neben Minor Threat und Government Issue so das Beste, was der amerikanische Punkmarkt hergab. Weiter …
Go wild – Freak out! Auch dieses Jahr zog eins der größten Elektro-Events in Europa 54.000 Partywillige zur ehemaligen US-Raketenbasis in Rheinland-Pfalz. Und wir waren dabei ... Weiter …
Muss man Casper gut finden? Unser Kaneda sagt: teilweise. Dafür gibt es für andere Veröffentlichungen auch mal ne richtig große Portion Lob. Rezensionen: Casper, John Maus, K.I.Z., The Domino State, The Toxic Avenger, Ricardo Villalobos & Max Loderbauer Weiter …
Die kalifornische Band A Night In Hollywood werden bald ihren Durchbruch schaffen, da bin ich mir ganz sicher. In den USA sind die fünf Jungs schon ein Geheimtipp unter den Metalcore Fans. Ihr Debüt-Album „Darling, This Is Just The Beginning“ erscheint voraussichtlich im August. Vorab habe ich den 23-jährigen Gitarrist und Keyboarder Ben Laing zum Interview getroffen. Weiter …
Create your own version of our album, fordern die Kaiser Chiefs und haben sich etwas sehr Schönes einfallen lassen, um ihr neues Album "The Future Is Medieval" zu promoten: 20 Tracks sind ab sofort auf ihrer Website zu hören, aus denen sich jeder seine 10 Favoriten aussuchen kann. Kostenpunkt: 8,75 Euro. Weiter …
Unser Nürnberger Kollegen haben sich das Southside gegeben. So gut wie durchgehend Regen, am Samstag wurde es dazu richtig kalt. Brrr. Trotzdem (beziehungsweise erst recht) gibt es viel zu berichten. Hier ist der Erfahrungsbericht
Mit ihrem im März erschienenen Album „Gimme Some“ hat das schwedische Trio die gepfiffene Last von „Young Folks“ endgültig überwunden. Für uns ein guter Grund, die Herren zum Talk zu laden. Schlagzeuger John Erikson war so freundlich. Hier gehts zum Interview
Gehört: Bodi Bill // Attwenger // Ja, Panik // Bell X1
Warum braucht man eigentlich Rezensionen? Fragt sich unsere Musikredaktion am Ende vom neuen Ja, Panik Album auch. Davor, dazwischen und danach darf man aber schon auch Lobendes loswerden, oder? Weiter …
Uwe Kaawurde 1977 in Passau geboren und begann seine Musikkarriere bereits vor einigen Jahren. 1995 bis 2000 rappte er in einer Passauer Hip-Hop Formation, 2002 war er mit seiner ersten Single "Fürn Arsch" live bei Viva Interaktiv, 2003 reiste er als Vorgruppe von Seeed durch die "Ride Again"-Tour und 2008 erschien dann sein erstes Solo-Album "Endlich Single". Jetzt ist sein neues Album neues Album "Danebenbenehmen" erschienen. Weiter …
Dobré ist eine Legende der Münchner Musiklandschaft: Niemand macht schönere Demos als er! Sein 2007 im Eigenvertrieb erschienenes Album „Bikes. Cars and ...“ bekommt von der curt Redaktion nachträglich Goldstatus mit neun von fünf möglichen Punkten. Momentan hüpft Dobré im Zuge der ON3-Startrampe durch die Fernseher und trällert Songs von seinem neuen Album „Do the Dobré“. Davor haben wir uns mit fünf Fragen in seinen Ter-minkalender geschoben … Weiter …
Bereits vor zwei Jahren waren wir mit der schottische Band zum Interview verabredet. Im Rahmen ihrer derzeitigen Europatour trafen wir sie vor ihrem Auftritt im ausverkauften Atomic Cafe in München erneut: Weiter …
Ein Vierteljahrhundert Münchner Ska – seit 25 Jahren an der Speerspitze der SKA Bewegung! Mit dem fünten Longplayer, dem, wie Dr. Deadlock selber behauptet "bisher besten Album", beweisen sie, dass man mit Ska auch Walzer tanzen kann ("This Town") und dass die neunköpfige Band mehr denn je der Platzhirsch in der Ska-Szene ist. Weiter …
Die Herren mit der kühlen Noblesse in dunklen Anzügen tauchen drei Jahre nach ihrem Album „Our Love To Admire“ wieder auf der Bildfläche auf. Musikalisch immer noch herrlich interpolisch, allerdings mit einem Bandmitglied weniger. Paul Banks, Daniel Kessler und Sam Fogarino müssen in Zukunft ohne Carlos Dengler an Bass und Keyboards auskommen. Er hat zwar das neue Album noch mit aufgenommen, die Band aber im Frühjahr dieses Jahres verlassen. curt sprach mit Schlagzeuger Sam Fogarino über die Umbruchstimmung in der Interpol-Welt. Weiter …
Eichstätt, Montreal, Wolfratshausen, Seattle, Erlangen und London - bereits die Heimatstädte der Bands und Künstler beim diesjährigen on3-Festival verdeutlichen den Anspruch der Veranstalter junge Talente nicht nur in den Pop-Metropolen der Welt zu rekrutieren, sondern auch in direkter Nachbarschaft. Ein Konzept, das seit Jahren aufgeht, denn auch 2010 war das Festival in den Studios des Bayerischen Rundfunks wieder ganz schnell ausverkauft. Weiter …
Den Beweis, dass es nicht immer so sein muss, wie es alle anderen machen, liefert die niederbayerische Hip Hop Kombo Doppel-D. Sie verbinden ihren ziemlich zünftigen Dialekt mit eigentlich weniger zünftigen Beats und schaffen somit die Gratwanderung, lustig, cool und musikalisch anspruchsvoll zu bleiben und zeigen gleichzeitig, dass das auch ohne die klassischen Bayern-Klischees gut geht (Man vergleiche dazu den Track CSU Rapper...). Weiter …
Mensch, der Flo. Tausend Projekte am Start und alle cool. L'egojazz, Angela Aux, Radio Feierwerk, M94.5 und natürlich curt. Folk, Hip Hop und Experiment sind bei seinem Soloprojekt Angela Aux Programm. Weiter …
Am 06. September waren die Jungs von Pete & the Pirates zu Gast im gut gefüllten Atomic Cafe. Für einen Montag ordentlich voll, aber man merkte schon, dass die Meisten sich noch nicht so ganz vom Wochenende erholt hatten und der eine oder andere beim Warten auf die Bands schwer mit dem Gähnen zu kämpfen hatte.
Mit seinem Minimal-Meisterwerk „Last Resort“ hinterließ der dänische DJ Anders Trentemøller 2006 einen bleibenden Eindruck in der Technoszene. Jetzt erscheint sein heiß ersehntes zweites Album „Into the Great White Yonder“. Konträr zum Vorgänger versprüht es zwar eher eine Indie-Rock-Ästethik, dennoch unterstreicht es eindrucksvoll Trentemøllers Stellung als einer der gegenwärtig tonangebendsten Produzenten. Weiter …
Wieder eine von diesen Bands, die bisher elegant an den Gehörgängen vorbei gelaufen sind. Dabei hätte das Trio aus LA möglicherweise zu einem früheren Zeitpunkt bereits die Aufmerksamkeit verdient, die es hier für ihre dritte Veröffentlichung bekommt. Weiter …
Schillernd, glitzernd, aufregend. So kennen wir ihn. Amos, den deutsch-iranischen Musiker und Künstler aus München, der zuletzt mit „MTV is killing me“ Aufsehen erregte. The Imperator of Pop is back. Jetzt erscheint sein neues Album: „Showtime“. Andere würden sagen, Amos ist erwachsen geworden. Ich sage, er macht einfach das, wonach ihm ist. Weiter …
Menomena sind drei junge Herren aus Portland, die auf ihrem mittlerweile vierten Album musikalisch so viele Register ziehen, dass eine oberflächliche Einordnung schwer fällt. Reggae-Einfluss hier, Bläsersatz da, orchestraler Geigenreigen dort. Weiter …
Auch das dreizehnte Melt lockt, wie seine zwölf Vorgänger zuvor, mit einem riesen Line Up und dem Versprechen eines entspannten Wochenendes trotz 20.000 verkaufter Karten. Geht das noch gut? Weiter
Das erste, was beim siebten Studioalbum der Londoner Big-Beat-Pioniere auffällt, sind wohl die fehlenden Namen von Vocal-Kooperationen mit bekannten Künstlern. Weiter …
Wie schon so oft, gilt unser Dank dem in Hessen angesiedelten Label Golden Antenna Records, das eine bislang hierzulande unbekannte Postrock-Perle aus dem Ärmel schüttelt. My Education aus Austin/Texas veröffentlichen mit "Sunrise" ihr fünftes Studioalbum – meine Herren, und was für eins ... Weiter …
Einen kleinen Vorgeschmack auf neues Material des Elektro-Swing-Gentleman Parov Stelar kam heute in die Redaktion reingeflattert. Der eine oder andere Fuß wippte erfreut auf und ab, als wir den fröhlichen Motown-Sound von "The Phantom" hörten. Weiter …
Wenn man gen Süden fährt, dann möchte man normalerweise ans Meer. Und das diesjährige Southside hat sich in dieser Hinsich nicht lupen lassen: Uns erwartete ein großes Meer – ein Matsch-Meer. Aber außer jeder Menge Dreck und Siff, gibt es auch gute Musik. Wer da war und wie die Bands abgeschnitten haben, erfahrt ihr hier aus erster Hand. Weiter …
Dass die Wild Beasts eher was für Indieromantiker sind, war ja im Vorfeld klar. Trotzdem war der Friedlichkeits-Faktor bereits beim Support-Act Peter Von Poehl fast schon erschreckend hoch, so dass die Besucher fast wortlos den zarten Klängen des männlich-weiblichen Schmusepop-Duos aus Schweden lauschten. Weiter …
Seit knapp zwei Jahren gibt es bei dem Rock-Folk-Trio aus Kalifornien Ersatz für Nick Jago am Schlagzeug. Bis jetzt hat man jedoch noch kaum etwas von dem neuen Mitglied in Robert Levon Beens und Peter Hayes Mitte gehört. Gestatten, wir stellen vor: Leah Shapiro. Weiter …
curt im Gespräch: Am 24. März spielten Laura-Mary Carter und ihr Schlagzeuger Steven Ansell ihren lauten Rock-Punk-Pop im Backstage. curt sprach mit dem Duo im Vorfeld ... Hier geht's zum Interview Weiter …
Gehört: We Vs. Death - A Black House, A Coloured Home
Musik aus Molltönen. So lässt sich das, was beim neuen Sinnbus-Release am anderen Ende des Abspielgerätes raus kommt, in drei Worten umschreiben. Dabei ist auch eine Trompete im Spiel. Weiter …
Bekommt man mit einer Veröffentlichung auf dem altehrwürdigen Warp Label automatisch die Aufmerksamkeit, die man eigentlich nicht verdient hat? Zumindest bei Julie Campell alias LoneLady ist das durchaus widerlegbar. Ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Weiter …
Wie ist das eigentlich mit dem TripHop heutzutage? Besser gefragt: Was ist TripHop eigentlich? Das neue Album von Massive Attack hat mit dem Genre, für das die Band berühmt geworden ist, jedenfalls nur noch am Rande zu tun. Weiter …
„Merci Beaucoup“. Viel mehr sagten Nicolas Godin und Jean-Benoit Dunckel nicht. Sie ließen ihre Musik sprechen. Und verzauberten alle Anwesenden. Weiter …
Gerade erst mit schizophrener Bestürzung ein zwei Remixe Joe Goddards von der Festplatte geworfen und schon soll man das neue Hot Chip Album gut finden. Normalerweise kein Thema. Aber vielleicht muss auch mal jemand das Gegenteil vom Rest behaupten. Weiter …
Element of Crime sind längst eine Institution im deutschsprachigen Raum, die immer noch erfolgreicher zu werden scheint: Immer da wo du bist bin ich nie, das 12. Studio-Album in knapp 25 Jahren Existenz, hat den höchsten Hitparaden-Einstieg der Band aller Zeiten hinter sich. Weiter …
Vier Jahre lagen zwischen den letzten beiden Eels-Studioalben. Eine Menge Holz für jemand wie Mark Oliver Everett aka E aka Kopf von Eels, sieht man einmal davon ab, dass er in diesem Zeitraum mehrere Live- und Raritäten-Alben veröffentlicht hat. Nun ging es deutlich schneller, denn nur wenige Monate nach „Hombre Lobo“ biegt Everett erneut mit einem Album um die Ecke und das hat seinen Grund: Dieser Mann hat eine Geschichte zu erzählen. Weiter …
Ein Soundfile, das so richtig weh tut! Illy Vanilly - das sind: Dick Nasty und Turbo Pee, zwei wohlbekannte DJs aus Berlin, insgeheim und undercover - bieten auf ihrer MySpace-Seite einen "90ies-Megamix" zum freien Download an. Weiter …
Das Berliner aaahh-records Netlabel ist genau unser Ding. Seit zwei Jahren supportet es auf seinem Portal reizende Bands, stellt die Musik zum freien Download zur Verfügung und ist einfach toll. Ganz im Sinne der Open Music Bewegung startet aaahh-records zum Jahreswechsel mit einer neuen Release: Uniform Motion. Weiter …
Nach dem überragenden Debüterfolg vor einem Jahr war es unseren lieben Kollegen aus Nürnberg eine Frage der Ehre und des Prinzips, Euch zu Weihnachten ein neues curt-Mixtape zu schenken. 19 Künstler und Künstlerinnen aus der Region haben je einen Gratis-Track zur Verfügung gestellt, einige davon sogar exklusiv. Für Nürnberg, Fürth, Franken und die ganze Welt. Viel Spaß beim "Auspacken".
http://www.curt.de/nbg/content/view/1984/95/
Elektronisch und menschlich, so beschreibt das Label Hot Red Corner ihre Yummy Yummy-Compilation selber. Funk, Disko und Chill, sagen wir dazu. Entspannt zum nebenbei hören oder mit dem Fuß wippen. Weiter …
"Wir waren jung, wir waren kompromisslos! Haha! Fuck it all!" erinnert sich Jean-Hervé Peron, damaliger Bassist der Band Faust. Krautrock – als Bastard war er Ende der 60er Jahre bekannt. Roh und experimentell – inspiriert von Psychodelia und Science Fiction brodelte es im Untergrund der Musikszene. Weiter …
20. Nov.: Sie wirken wie die Mus(e)ik Götter des Olymp. Dort in der ausverkauften Olympiahalle. Wenn das Konzert beginnt. Wenn plötzlich Dominic Howard, Christopher Wolstenholme und Matthew Bellamy jeweils auf einer eigenen Plattform in gut zehn Meter Höhe stehen. In der Mitte von drei Türmen. Weiter …