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# 53 |
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Samstag, 1. September 2007 |
VORWORT
Ich habe gerade meine Emails sortiert. Ich weiß auch nicht, aber neuerdings bekomme ich Post, die zwar offensichtlich Pornodarstellern zugedacht ist, die aber sonderbarerweise alle eine Emailadresse zu haben scheinen, die meiner zum verwechseln ähnlich ist. Anders kann ich mir nicht erklären, weshalb eine sexy Brünette mich auffordern sollte, ihre beiden PIEPS zu PIEPSen, um im Anschluss verschiedene DVDs aus ihrem Sortiment zu bestellen. Eine andere Person fragte mich, wie es wohl wäre, meinen PIEPS in alle PIEPS Claudia Schiffers zu PIEPSen.
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# 52 |
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Freitag, 1. Juni 2007 |
VORWORT
Wieder einmal bin ich auf meiner Lieblingsinsel und wieder einmal genieße ich die Sonne, den lauen Wind und das andere Tempo, das mich hier immer erwartet. Manche Konstanten braucht man eben im Leben. Der Tourismus ist leider weniger konstant, er wächst von Mal zu Mal. Und während ich normalerweise das übliche Sprachengewirr recht gern habe und es genieße, hin und wieder mit Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt zu sprechen, gibt es Tage, an denen mir ob dieser Besucherströme eher unwohl ist.
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# 51 |
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Donnerstag, 1. März 2007 |
VORWORT
Neulich klingelt es an meiner Haustür. „Schon wieder der Arsch von der GEZ?“, denke ich und schaue durch den Spion. Es ist aber nur ein Schimpanse in einem Cordanzug, ein Schild in der Hand: „Der Chef will dich sofort sehen!“, steht drauf. Ich öffne die Tür. „Und übrigens könntest du auch mal wieder zu einer Redaktionssitzung kommen“, spricht mich der Affe an. Er klingt wie Cornelius aus diesem Affenfilm mit Charlton Heston. Aber wie gesagt, mich wundert bei der Redaktionsleitung nichts mehr.
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# 50 |
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Donnerstag, 30. November 2006 |
VORWORT
Seit einigen Jahren gibt es im Vereinsfußball einen Trend: Mehrfachmilliardäre halten sich Mannschaften scheinbar zu ihrem Privatvergnügen. Als ein teures Hobby, so wie andere Leute Brieftauben oder Kaninchen züchten. Der FC Chelsea in London mit Roman Abramovich als Eigentümer, ist eine dieser Mannschaften; es gibt aber ähnliche, verstreut auf der ganzen Welt.
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# 49 |
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Freitag, 1. September 2006 |
VORWORT
Als wir früher meine Großmutter in Ungarn besucht haben, sind wir immer auch zu Onkel Toni gefahren. Er ist nicht wirklich mein Onkel und er heißt auch nicht Toni, aber jeder nannte ihn Onkel Toni, keine Ahnung wieso. Toni war wesentlich älter als meine Eltern, seine Haare waren eher weiß als grau, er hatte ein recht aufgequollenes und immer rotes Gesicht mit einer Knollennase darin. Er war immer entweder in einer Kneipe oder, wenn diese vormittags noch geschlossen hatte, im örtlichen Laden.
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